IQ Projekt startet in neue Förderphase

Interkulturelle Kompetenzentwicklung

(Heft 2/2019)
Das aus Mitteln des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales (BMAS) und des Europäischen Sozialfonds (ESF) geförderte Programm „Integration durch Qualifizierung (IQ)“ geht 2019 in eine neue Förderphase.

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Interview mit Dr. Angelika Kümmerling, IAQ

„Wir brauchen flexiblere Modelle für die gerechtere Verteilung von Arbeitszeit für Mütter und Väter“

(Heft 2/2019)
Mütter in Deutschland arbeiten heute deutlich länger als noch vor sechs Jahren – ganz besonders Mütter von Klein- und Kleinstkindern. Dabei leben Frauen und Männer weiter in unterschiedlichen Arbeitszeitrealitäten: Im Jahr 2017 war fast jede zweite Frau Teilzeit beschäftigt (46,5 %), aber nur knapp jeder zehnte Mann (9,4 %). Teilzeit gilt trotz der Nachteile für die Altersabsicherung inzwischen als Blaupause für die Vereinbarkeit von Familie und Beruf –, wird aber vor allem von Müttern, sehr viel seltener von Vätern gewählt. Das zeigen aktuelle Untersuchungen des Instituts Arbeit und Qualifikation (IAQ) der Universität Duisburg-Essen (UDE). Ein Interview mit Dr. Angelika Kümmerling, Wissenschaftlerin am IAQ, zu aktuellen Befunden und geschlechtergerechteren Arbeitszeitmodellen.

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Interview zum Modellprojekt „Familienlotsinnen“

„Aus guter Bergbautradition liegt uns die Integration von Zugewanderten sehr am Herzen“

(Heft 2/2019)
Die RAG-Stiftung fördert seit Oktober vergangenen Jahres mit insgesamt 300.000 Euro über 2 Jahre in Kooperation mit dem Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen (MAGS NRW) und der Regionaldirektion Nordrhein-Westfalen der Bundesagentur für Arbeit (RD NRW) das Modellprojekt „Familienlotsinnen“ an den Projektstandorten Duisburg und Gelsenkirchen. Ziel ist eine Verbesserung der gesellschaftlichen und arbeitsmarktlichen Integration von geflüchteten Frauen mit kleinen Kindern durch weibliche Coachs, sogenannte Lotsinnen, die selbst einen Migrationshintergrund haben. Ihre Aufgabe ist es, geflüchtete Familien, die in Regionen mit anderen Familien- und Rollenbildern sozialisiert wurden, individuell zu unterstützen und zu begleiten und sie als ersten Schritt der Integration an Sprachkurse heranzuführen. Beteiligt sind die beiden Jobcenter an den Projektstandorten sowie als Träger in Duisburg die Diakoniewerk Duisburg GmbH und in Gelsenkirchen der RE/init e. V. An beiden Standorten haben Lotsinnen ihre Arbeit aufgenommen, die nach einer Phase des Bekanntmachens des neuen Angebots und der internen und externen Vernetzung mittlerweile die ersten Frauen der Zielgruppe betreuen.

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