Digitale Assistenzsysteme halten Einzug in die Arbeitswelt

Inklusion durch Digitalisierung

(Heft 1/2019)
Die Digitalisierung der Arbeit birgt Vor- und Nachteile für Menschen mit Behinderungen. Um mit der fortschreitenden Technik Schritt zu halten, setzen Unternehmen wie der wertkreis Gütersloh gGmbH für die Beschäftigten auf spezielle digitale Assistenzsysteme. Das Fraunhofer-Institut in Lemgo unterstützt bei der Entwicklung von Prototypen. Das dahinterstehende Prinzip eröffnet auch anderen auf dem Arbeitsmarkt benachteiligten Zielgruppen neue Perspektiven.

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10 Jahre Landesprogramm „Integration unternehmen!“ in Nordrhein-Westfalen

„Gemeinsam sind wir stark“

(Heft 1/2019)
Vor genau zehn Jahren brachte Arbeitsminister Karl-Josef Laumann gemeinsam mit dem Landschaftsverband Rheinland, dem Landschaftsverband Westfalen-Lippe und weiteren Partnern das Landesprogramm „Integration unternehmen!“ auf den Weg. Mit ihm wurden bislang mehr als 1.700 sozialversicherungspflichtige Arbeitsplätze für Menschen mit schwerer Behinderung geschaffen. Darüber hinaus haben die Landschaftsverbände rund 1.300 Arbeitsplätze für schwerbehinderte Menschen zusätzlich vollständig aus Mitteln der Ausgleichsabgabe finanziert. Das Landesprogramm „Integration unternehmen!“ wird es auch in Zukunft geben, denn „Menschen mit schweren Behinderungen“, so Minister Karl-Josef Laumann, „haben es trotz der derzeit insgesamt guten Arbeitsmarktlage nicht leicht, einen passenden Arbeitsplatz zu finden.“

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Beispiele aus den Jobcentern Kreis Lippe und Kreis Warendorf

Systematische Datenerhebung wichtiger Baustein für die Unterstützung von Geflüchteten

(Heft 1/2019)
Wie können Jobcenter die vielen geflüchteten Menschen, die in den letzten Jahren nach Deutschland zugewandert sind, bestmöglich unterstützen? Die Herausforderung ist enorm. Die Fallzahlen sind seit dem Höhepunkt der Flüchtlingszuwanderung aus den außereuropäischen Krisenländern (Afghanistan, Eritrea, Irak, Iran, Nigeria, Pakistan, Somalia und Syrien) im Jahr 2015 massiv gestiegen. Wurden im Juli 2016 in Nordrhein-Westfalen noch 71.294 Geflüchtete im Rechtskreis des SGB II betreut, so hat sich deren Zahl innerhalb eines Jahres fast verdoppelt (auf 142.175 im Juni 2017) und bis zum Juni 2018 auf 167.231 weiter erhöht.

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Gemeinde Everswinkel: Ausgezeichnet!

Bundeswettbewerb „Zusammenleben Hand in Hand – Kommunen gestalten“

(Heft 1/2019)
Vor zwei Jahren stellte das G.I.B.-Info die gleichermaßen umfang- wie einfallsreichen Aktivitäten der Gemeinde Everswinkel vor, geflüchtete Menschen in Gesellschaft und Arbeitsmarkt zu integrieren. Etwa zur gleichen Zeit startete das Bundesministerium des Innern den Wettbewerb „Zusammenleben Hand in Hand – Kommunen gestalten“. Kommunen aus ganz Deutschland waren aufgerufen, sich mit ihren Konzepten und Projekten zur Integration und zum Zusammenleben von Zuwanderern und Einheimischen zu bewerben. Im Juli 2018 wurden die Preisträger gekürt. Einer von ihnen ist die Gemeinde Everswinkel aus Nordrhein-Westfalen.

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