Modellprojekte „Zuwanderung aus Südosteuropa“ in Duisburg und Wuppertal

Oberstes Ziel: Integration in den Arbeitsmarkt

(Heft 1/2018)
Seit 2007 gilt die eingeschränkte, seit 2014 die uneingeschränkte Arbeitnehmerfreizügigkeit auch für Bürgerinnen und Bürger aus Rumänien und Bulgarien. Formulierungen wie „unkontrollierter Zuzug von Armutsmigranten, die nicht in den Arbeitsmarkt integrierbar sind“ und „Einwanderung in die Sozialsysteme“ prägten fortan die politische Debatte. Vor diesem Hintergrund förderte das Arbeitsministerium NRW mit Unterstützung des ESF von 2014 bis 2016 „Modellprojekte für Zugewanderte aus Bulgarien und Rumänien“ in Duis­burg, Dortmund, Essen, Gelsenkirchen, Hamm, Köln und Wuppertal. Die Gesellschaft für innovative Beschäftigungsförderung (G.I.B.) hat das Programm wissenschaftlich begleitet und evaluiert.

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Supermärkte suchen Fachkräfte – Dortmunder Initiative schafft vielfältige Anreize

Die Arbeit an Wurst- und Käsetheken schmackhaft machen

(Heft 1/2018)
Ist der schönste Platz tatsächlich an der Theke? Träfe dies auch für die Arbeitswelt zu, wäre der Lebensmittel-Einzelhandel um eine Sorge ärmer. Denn er kämpft mit Personalengpässen an den Fleisch-, Wurst-, Fisch- und Käsebedientheken. Ein Dortmunder Projekt zur Fachkräfte-Deckung reagiert darauf mit einem neuen Ansatz.

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Zielort: Erster Arbeitsmarkt

Öffentlich geförderte Beschäftigung NRW

(Heft 1/2018)
Auch langzeitarbeitslose Menschen lassen sich in den ersten Arbeitsmarkt integrieren. Wie, das zeigt ein Projekt des Zentrums für Ausbildung und berufliche Qualifikation e. V. in Oberhausen, durchgeführt im Rahmen des Landesprogramms „Öffentlich geförderte Beschäftigung NRW“. Zentrale Erfolgsfaktoren sind hier das systematische Auswahlverfahren, das intensive Coaching und die zielgenaue Qualifizierung. Umstritten ist indes die Frage, ob das Vorgehen für alle Langzeitarbeitslosen eine Lösung bei der Integration in Gesellschaft und Arbeitsmarkt ist.

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Arbeitsverwaltung im Kreis Recklinghausen ist wichtiger Faktor bei der Standortentscheidung von Großkonzern

„Alles möglich machen, was geht“

(Heft 1/2018)
Wer an die Logistik-Branche denkt, denkt zunächst an großen Flächenbedarf, riesige Lagerhallen, verkehrsgünstige Lage, modernste Lagertechnik. Bei der Standortsuche ist für ein Logistik-Unternehmen aber ein weiterer Faktor ganz wichtig: die relativ kurzfristige Verfügbarkeit einer großen Zahl von unterschiedlich qualifizierten Arbeitskräften. Als sich die Bertelsmann-Tochter Arvato SCM Solutions für einen neuen Logistik-Standort im Industriepark Dorsten/Marl entschied, waren die letztendlich entscheidenden Faktoren dafür die gute Zusammenarbeit mit den Akteuren auf der politischen und der Verwaltungsebene sowie mit dem Jobcenter und der Agentur für Arbeit im Kreis Recklinghausen, die mit ihrem professionellen Vermittlungskonzept überzeugt hatten.

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Mit innovativen Projekten für Arbeitslose ist das Jobcenter Wuppertal ein wichtiger Akteur der Stadtentwicklung

Mittendrin statt nur dabei

(Heft 1/2018)
Das Jobcenter Wuppertal versteht sich nicht nur als Institution zur Integration von arbeitslosen Menschen in Arbeit, es hat sich auch als ein wichtiger Player in der Stadtentwicklung der finanzschwachen Stadt etabliert. Mit Projekten wie dem Bau der Nordbahntrasse leistet das Jobcenter einen gewichtigen Beitrag zur Infrastruktur und zum Gemeinwohl und sorgt gleichzeitig dafür, dass Vorurteile gegenüber arbeitslosen Menschen abgebaut werden.

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