Interview mit Susanne Kretschmer, Forschungsinstitut Betriebliche Bildung

„Wesentlicher Effekt der Jugendberufsagenturen ist die schnellere und effektivere Beratung“

(Heft 2/2019)
Das Forschungsinstitut Betriebliche Bildung (f-bb) in Berlin unterstützt durch seine Forschung die Weiterentwicklung des Systems der beruflichen Bildung und entwickelt in enger Zusammenarbeit mit Akteuren aus Politik und Wirtschaft Konzepte innovativer betrieblicher Bildungsarbeit. Im G.I.B.-Interview erläutert Susanne Kretschmer, Geschäftsführerin des Forschungsinstituts, die Ergebnisse ihrer Evaluation von Jugendberufsagenturen.

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Tag der offenen Betriebstür im Kreis Höxter

Die umworbene Schülerschaft – Berufsorientierung gemeinsam mit Eltern

(Heft 2/2019)
Wo geht die Reise hin? Was möchte ich später beruflich machen? Wenn es um Fragen der Berufsorientierung geht, sind vor allem die Eltern für Jugendliche entscheidende Ansprechpartner. Die Kommunale Koordinierungsstelle (KoKo) im Kreis Höxter, zuständig für die Umsetzung der Landesinitiative „Kein Abschluss ohne Anschluss“ (KAoA), bindet Mütter und Väter von Achtklässlerinnen und Achtklässlern deshalb aktiv in die Berufsfelderkundung ein. Der sogenannte „Tag der offenen Betriebstür“ läuft mittlerweile so erfolgreich, dass er sogar über die Ländergrenze hinaus nach Niedersachsen ausgedehnt wird. Die Reise beginnt an einem Samstagmorgen um kurz vor zehn im Bus mit der Nummer AR37. Nach der knapp einstündigen Auftaktveranstaltung im Energy Campus der Firma Stiebel Eltron macht sich nun im Bus erwartungsvolle Stille unter den Eltern und Kindern breit. Bereits um 8.30 Uhr haben sich die ersten Teilnehmerinnen und Teilnehmer registriert und auch erst zu diesem Zeitpunkt erfahren, welchen Betrieb oder welche Einrichtung sie heute für drei Stunden erkunden werden.

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Die Stadt Essen setzt auf enge Kooperation und innovative Ansätze

Internationale Förderklassen: Den Übergang in den Beruf schaffen

(Heft 2/2019)
Sich in einem fremden Land zu integrieren, ist eine schwierige Aufgabe. Ältere Jugendliche, die aus anderen Ländern nach Deutschland kommen und noch (berufs-)schulpflichtig sind, besuchen in der Regel daher zunächst eine Internationale Förderklasse (IFK) an einem Berufskolleg. Im Fokus stehen dort hauptsächlich der Erwerb der deutschen Sprache und – wenn möglich – auch der Erwerb eines Hauptschulabschlusses. Nach spätestens zwei Jahren steht für diese jungen Menschen dann der Übergang in ein geeignetes Angebot am Berufskolleg, ein Angebot zur weiteren Berufsvorbereitung oder in das Berufsleben an – für viele eine große Herausforderung. Denn die in der kurzen Zeit erworbenen Deutschkenntnisse und Schulbildung reichen häufig für einen qualifizierten Schulabschluss oder für den direkten Übergang in eine Ausbildung nicht aus.

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Jugendberufsagenturen: Unterstützung aus einer Hand

One-stop-Government

(Heft 2/2019)
Für die Beratung und berufliche Integration junger Menschen unter 25 Jahren sind drei Sozialleistungsträger mit unterschiedlichen Zuständigkeiten verantwortlich: die Agenturen für Arbeit, Jobcenter und Träger der Jugendhilfe. Auf dem Weg zwischen diesen Institutionen gingen in der Vergangenheit viele Jugendliche verloren. Deshalb wirken diese drei Institutionen jetzt insbesondere im Übergangsbereich von der Schule in den Beruf unter dem Dach der sogenannten Jugendberufsagenturen, mit dem Ziel eines One-stop-Governments, eng verzahnt, rechtskreisübergreifend zusammen. Erste positive Wirkungen sind bereits sichtbar.

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Jugendberufsagentur Kreis Warendorf

Jugendliche mit besonderem Förderbedarf im Fokus

(Heft 2/2019)
Der Kreis Warendorf war im Jahr 2014 einer der ersten Flächenkreise in Deutschland, der eine Jugendberufsagentur installierte. Auf die ersten Standorte in Warendorf und Ahlen (2014) folgte der Standort in Beckum (2015). Geplant ist ein vierter Standort in Oelde, mit dem das Beratungsangebot für die Jugendlichen im Kreis ergänzt werden soll. Wie unterscheidet sich die rechtkreisübergreifende Arbeit in einem Flächenkreis von der in einer kreisfreien Stadt?

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„Wir sind gemeinsam dafür verantwortlich, dass der Übergang von der Schule in den Beruf funktioniert“

Die Jugendberufsagentur Bielefeld – Zusammenarbeit auf Augenhöhe

(Heft 2/2019)
Seit Januar 2018 gibt es in der Stadt Bielefeld eine Jugendberufsagentur. Sie befindet sich in einem architektonisch eindrucksvollen Neubau in der Innenstadt. Von einer „High-End-Jugendberufsagentur“ ist die Rede – bes­te Voraussetzungen also für eine rechtskreisübergreifende Zusammenarbeit unter einem Dach.

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Jugend-Job-Center Düsseldorf (Jugendberufsagentur)

„Das Handeln ist wichtiger als die Idee“

(Heft 2/2019)
Schon 2008 wurde in Düsseldorf als zentrale Anlaufstelle für alle Jugendlichen und jungen Erwachsenen das Jugend-Job-Center eröffnet, eine gemeinsame Beratungseinrichtung des Jobcenters Düsseldorf (damals noch ARGE), der Agentur für Arbeit und des Jugendamtes Düsseldorf – de facto eine Jugendberufsagentur. Wenn es also Erfahrung im Aufbau und im Betrieb einer Jugendberufsagentur gibt, dann in Düsseldorf. Wir haben mit Birgitta Kubsch-von Harten, der Vorsitzenden der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Düsseldorf, und mit Ingo Zielonkowsky, dem Vorsitzenden der Geschäftsführung des Jobcenters Düsseldorf gesprochen.

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