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Nordrhein-Westfalens Weg in eine klimafreundliche und sozialverträgliche Zukunft?

Zukunft Green Economy

(Heft 2/2022)
Die Erderwärmung bis zum Ende des Jahrhunderts unter 1,5 Grad Celsius beschränken. Hierauf einigte sich die Weltgemeinschaft 2015 im Pariser Abkommen. Um dieses Ziel noch erreichen zu können, sei nicht weniger als eine „systemische Transformation“ nötig. So der Aufruf des Weltklimarats in seinem jüngsten Bericht von Februar 2022. Die Zeit zu handeln sei jetzt. Doch wie lässt sich eine solche sozialökologische Transformation politisch organisieren? Und welche Rolle spielt dabei die soziale Frage?

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Interview mit Dr. Wiebke Lang, MAGS NRW

„Viele Betriebe spüren noch keinen konkreten Handlungsdruck, die Transformation anzugehen“

(Heft 2/2022)
In Nordrhein-Westfalen sind wichtige Akteure mit der Gestaltung und Bewältigung einer sozialökologischen Transformation der Wirtschaft und des Arbeitsmarktes befasst. Aus verschiedenen Töpfen werden Fördermittel dafür bereitgestellt. Aber wie soll dieses Geld am sinnvollsten verwendet werden? Und wie kann es gelingen, diesen Umbau auch sozialverträglich zu gestalten? Die G.I.B. sprach hierüber mit Dr. Wiebke Lang, Referatsleiterin für Digitalisierung der Arbeitswelt, Strukturwandel, Beschäftigte in der sozialökologischen Marktwirtschaft im nordrhein-westfälischen Arbeitsministerium.

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Transformation der Wirtschaft zu einer Green Economy

Umwelt, Wirtschaft und Arbeit zusammendenken

(Heft 2/2022)
Mit ihrer Umweltwirtschaftsstrategie will die Landesregierung die Unternehmen und Regionen in Nordrhein-Westfalen dabei unterstützen, die Erschließung nationaler und internationaler Märkte der Umweltwirtschaft erfolgreich fortzusetzen und die Potenziale des Umweltschutzes für Wirtschaft und Beschäftigung nutzbar zu machen. Damit dient die Strategie auch einer umfassenden Transformation der Wirtschaft zu einer Green Economy. Zentrale Bestandteile der Transformation wie der Strategie sind die Themen Digitalisierung und Fachkräftesicherung.

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Klimaschutz, Arbeitsplätze und Wettbewerbsfähigkeit im Rheinischen Revier

„Zeigen, dass es geht!“

(Heft 2/2022)
Der mit dem Kohleausstiegsgesetz der Bundesregierung beschlossene Kohleausstieg ist für das Rheinische Braunkohlerevier eine enorme Herausforderung und zugleich die Chance zu zeigen, dass Klimaschutz und wirtschaftlicher Erfolg Hand in Hand gehen können. Zwischen Aachen, Mönchengladbach, Düsseldorf und Köln entsteht das weltweit ambitionierteste Klimaschutzprojekt. Gleichzeitig geht es darum, die Region für neue Unternehmen attraktiv zu machen, neue Arbeitsplätze zu schaffen und bestehende zukunftsfähig zu gestalten. Für die Prozesse des Strukturwandels in der Region ist auf Landesebene die Stabsstelle Strukturwandel Rheinisches Revier zuständig. Ein Gespräch mit Alexandra Landsberg, Leiterin dieser Stabsstelle im Ministerium für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie des Landes Nord­rhein-Westfalen.

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Gedanken zu einer transformatorischen Arbeitsmarktpolitik

„Die Menschen haben keine Möglichkeit, aus eigenem Antrieb heraus, Transformation zu betreiben“

(Heft 2/2022)
Prof. Dr. Matthias Knuth ist seit 2016 Research Fellow am Institut Arbeit und Qualifikation der Universität Duisburg-Essen (IAQ). Nach seinem Studium der Soziologie, Politikwissenschaft und Germanistik an der Universität Hamburg hat er an verschiedenen Forschungsinstituten gearbeitet. Umbrüche auf dem Arbeitsmarkt ziehen sich wie ein roter Faden durch seine Forschungstätigkeit. Promoviert hatte er nach der deutschen Wiedervereinigung über die ABS-Gesellschaften (Arbeitsförderung, Beschäftigung und Strukturentwicklung) in Ostdeutschland. Von 2007 bis 2011 war Prof. Dr. Matthias Knuth Leiter der Forschungsabteilung „Entwicklungstrends des Erwerbssystems“ im IAQ. In einer kürzlich veröffentlichten Studie beschreibt er seine Vorstellungen von einer „transformatorischen Arbeitsmarktpolitik“. Die G.I.B. sprach mit ihm über aktuelle Veränderungen auf dem Arbeitsmarkt und ihre politischen Herausforderungen.

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Modellprojekt stärkt Geschäftsleitungen, Beschäftigte und Beratende in der „grünen“ Transformation

Kompetente Hilfe für ökologisches Wirtschaften

(Heft 2/2022)
Das Förderinstrument der Transformationsberatung steht kurz vor der Einführung. Das Modellprojekt „Ökologisches Wirtschaften“ entwickelt flankierend Inhalte und Werkzeuge, um nachhaltige Entwicklungen in Unternehmen anzustoßen.

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Ein Projekt will Arbeitnehmervertretungen darin stärken, die Transformation ihrer Firmen positiv zu begleiten

Mitsprache der Betriebsräte im Wandlungsprozess fördern

(Heft 2/2022)
In einem vom Land geförderten Projekt entwickelt und testet die Technologieberatungsstelle beim DGB NRW Beratungsangebote für Arbeitnehmervertretungen, Betriebs- und Personalräte. Das Ziel: Beschäftigte sollen ihre im Wandel befindlichen Unternehmen bestmöglich bei den anstehenden Veränderungen begleiten. Das Projekt setzt auch darauf, die Kommunikation miteinander und das Verständnis füreinander zu fördern.

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Jugend und Beruf [mehr]

Auszubildende als Energie-Scouts

Energieeffizienz und Klimaschutz gehören zu den zentralen politischen Themen der Gegenwart und Zukunft. Die Mittelstandsinitiative Energiewende und Klimaschutz, ein gemeinsames Projekt des Deutschen Industrie- und Handelskammertages e. V. (DIHK), des Zentralverbandes des Deutschen Handwerks (ZDH) und des Bundesministeriums für Wirtschaft und Klimaschutz, qualifiziert Auszubildende zu Energie-Scouts – mit Vorteilen für die Unternehmen, die Auszubildenden und die Umwelt.
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Wege in Arbeit [mehr]

Kooperative Beschäftigung: So läuft es in den Projekten

Im Oktober 2021 stellte die NRW-Landesregierung ihre „Initiative Wiedereinstieg“ vor, mit der neue Perspektiven für langzeitarbeitslose Menschen geschaffen wurden. Über Förderaufrufe unterstützt die Landesregierung zu diesem Zweck verschiedene arbeitsmarktpolitische Instrumente, darunter die Kooperative Beschäftigung (KoBe). Sie richtet sich an einen besonders arbeitsmarktfernen Personenkreis und soll die Umsetzung des Teilhabechancengesetzes in Nordrhein-Westfalen flankieren. 18 KoBe-Einzelprojekte wurden bewilligt und sind im Frühjahr 2022 in die praktische Umsetzung eingestiegen, darunter auch ein Projekt in Herne und eines im Kreis Unna, die wir uns genauer angeschaut haben.
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Arbeitsgestaltung und Fachkräftesicherung [mehr]

Transformation zur Circular Economy

Wirtschaften unter ökologischen Gesichtspunkten ist für viele Unternehmen Herausforderung und Chance zugleich. Das vom Ministerium für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie (MWIDE) des Landes Nordrhein-Westfalen bis Anfang 2023 geförderte Forschungsprojekt Prosperkolleg unterstützt kleine und mittelständische Unternehmen in der Emscher-Lippe-Region und NRW auf dem Weg zur zirkulären Wertschöpfung (Circular Economy). Dabei zeigt das Projekt auch, welche Anforderungen die Transformation an betriebliche Abläufe und die Qualifikation der Beschäftigten stellt. Es liefert damit wichtige Impulse für das im Juni 2022 startende ESF-Förderprogramm zur Transformationsberatung.
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Themenübergreifend [mehr]

Den Überblick behalten in der „Dauerbaustelle Sozialstaat“

Wer wissenschaftlich fundierte Berichte und Stellungnahmen zur Sozialpolitik und zur sozialen Lage in Deutschland, Infos zu Gesetzen und rechtlichen Neuregelungen oder auch Infografiken zu diesem Themenspektrum sucht, wird im Informationsportal „Sozialpolitik aktuell“ umfassend fündig. Das Portal hat sich zum Ziel gesetzt, das gesamte Spektrum der Sozial- und Gesellschaftspolitik abzubilden – und das mit dem Anspruch, stets top-aktuell zu sein. Dabei ist es den Verantwortlichen wichtig, kontroverse Forschungsergebnisse und politische Stellungnahmen als Beitrag zur kritischen Meinungsbildung gegenüberzustellen. Getragen ist das Portal von der Idee, auf wissenschaftlicher Basis darüber zu informieren, dass der Sozialstaat in einer demokratischen Gesellschaft unverzichtbar ist und sich zugleich immer wieder Reformanstrengungen unterziehen muss. Wir sprachen mit Prof. Dr. Gerhard Bäcker, Senior Professor am Institut Arbeit und Qualifikation (IAQ) der Universität Duisburg-Essen sowie Senior Fellow der Hans-Böckler-Stiftung, auf dessen Initiative hin das Informationsportal vor über 20 Jahren entstanden ist und der es auch heute noch betreut.
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Armutsbekämpfung und Sozialplanung [mehr]

Aus dem Quartier für die Menschen der Stadt

Die Sozialplanung und Stadterneuerung der Stadt Dortmund arbeitet seit Langem mit quartiersbezogenen Strategien für eine nachhaltige, gemeinwohlorien­tierte Stadtentwicklung und die Beseitigung von benachteiligenden Lebenslagen. Eine Akteurin, die die Ziele der Stadt in die Umsetzung bringt, eigene Ideen entwickelt und dabei auch noch relevante Kooperationspartner*innen vernetzt, ist die Grünbau gGmbH mit Sitz in der Dortmunder Nordstadt.
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