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(Heft 3/2021)
Perspektiven für junge Geflüchtete in Duldung und Gestattung

Die Landesinitiative „Durchstarten in Ausbildung und Arbeit“

Im Frühjahr 2020 startete die Landesinitiative „Durchstarten in Ausbildung und Arbeit“ in NRW (kurz: „Durchstarten“), die gemeinsam vom Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales (MAGS) und dem Ministerium für Kinder, Familie, Flüchtlinge und Integration des Landes Nordrhein-Westfalen (MKFFI) getragen wird. Mit diesem „50 Millionen Euro“-Programm werden Lücken auf dem Weg in Ausbildung und Arbeit geschlossen, die für Geflüchtete mit einer Duldung oder Aufenthaltsgestattung im Rahmen der Regelförderung noch immer bestehen. Trotz der durch die Corona-Pandemie herausfordernden Umstände, kann „Durchstarten“ nach rund anderthalb Jahren Laufzeit schon einige Erfolge verbuchen. Die G.I.B. besprach sich hierzu mit Jadranka Thiel (Gruppenleiterin „Integrationspolitische Infrastruktur“ MKFFI NRW) und Bernhard Ulrich (Leiter der Gruppe „Ordnung auf dem Arbeitsmarkt und Arbeitsmarktpolitik“ und auch Referatsleiter „Integration von Menschen mit Migrationshintergrund in Ausbildung und Arbeit“ im MAGS).

Bei der Landesinitiative geht es darum, junge Geflüchtete im Alter von 18 bis 27 Jahren entsprechend ihren individuellen Interessen und Fähigkeiten dabei zu unterstützen, in Ausbildung und Arbeit einzumünden, sodass sie perspektivisch ihren Lebensunterhalt selbstständig bestreiten können. Denn erfahrungsgemäß wird der größte Teil der rund 23.000 jungen Menschen dieser Altersspanne, die derzeit in NRW mit einer Duldung oder Aufenthaltsgestattung leben, in unserem Land bleiben. Sprache, (Aus-)Bildung und Arbeit sind der Schlüssel für ihre Integration in Arbeit und Teilhabe am gesellschaftlichen Leben – genau diese Themen werden mit der Landesinitiative angegangen. Denn bisher konnte die Zielgruppe nicht oder nur eingeschränkt von bestehenden Unterstützungsangeboten profitieren. Gleichzeitig ergeben sich mit „Durchstarten“ neue Perspektiven für die Unternehmen, denen es durch unbürokratische Hilfen leichter gemacht wird, ihren Fachkräftebedarf mit jungen Geflüchteten zu decken.

Die Landesinitiative knüpft an wichtige Vorarbeiten an, die im Rahmen der bereits 2018 gestarteten Initiative „Gemeinsam klappt´s“ des MKFFI NRW geschaffen wurden. „Die konkrete Idee ist entstanden, weil wir wahrgenommen haben, dass es nach der großen Zahl der Geflüchteten, die uns in den Vorjahren, besonders 2014/15, erreicht hatten, einen Bearbeitungsstau gab und viele Menschen länger auf die Erteilung eines Aufenthaltstitels warten mussten“, blickt Jadranka Thiel zurück. Gemeinsam mit dem MAGS und den Jugendmigrationsdiensten sondierte man die Lage und stellte schnell fest, dass viele geflüchtete Jugendliche wegen des fehlenden Aufenthaltstitels keinen Zugang zu den regulären Maßnahmen des SGB II hatten. Es ging also nicht nur um fehlende Sprachkurs-Angebote, sondern letztlich auch um einen Ausschluss aus der gesamten Systematik der Arbeitsförderung. „Es gab einen großen Handlungsdruck in der Praxis“, so Jadranka Thiel, „und eine hohe Bereitschaft auf kommunaler Ebene, bei der Integration der Zielgruppe mitzuarbeiten.“

Auch wenn es von Anfang an klar war, dass die Teilnahme an der Initiative nicht automatisch vor einer Rückführung ins Heimatland schützt, war es Konsens, so Jadranka Thiel, dass die Unterstützungsleistungen zu Bildungsabschlüssen oder Ausbildung für die Betroffenen so früh wie möglich anfangen sollten. Somit können die Personen, bei denen es viele Rückführungshemmnisse gibt, die dazu führen, dass die Menschen auf Dauer im Land bleiben, ihre Zeit in Deutschland sinnvoll nutzen. In dieser Hinsicht habe man aus den Fehlern der Vergangenheit gelernt. „Aber auch denen, die nicht hierbleiben würden, wollten wir ein gutes Rüstzeug in ihr Heimatland mitgeben. Die Zeit hier sollte nicht vertan sein.“

Vor diesem Hintergrund wurde es den Kommunen im Rahmen von „Gemeinsam klappt´s“ ermöglicht, geschäftsführende Stellen und Stellen für Teilhabemanagerinnen und -manager zu schaffen. Die geschäftsführenden Stellen – in der Regel in den Kommunalen Integrationszentren angesiedelt – gründeten vor Ort Bündnisse mit Akteuren, die schon Zugang zur Zielgruppe hatten, unter anderem mit der Kommune, mit Bildungsträgern, mit Jugendmigrationsdiensten, mit Berufskollegs, mit örtlichen Ausländerbehörden sowie Jobcentern und Agenturen für Arbeit, und führten Bedarfs- und Bestandsanalysen durch. Träger der Wohlfahrtspflege spielen ebenfalls eine wichtige Rolle, weil die Jugendmigrationsdienste und auch die im Rahmen der Initiative geschaffenen Stellen für das Teilhabemanagement oft bei diesen Trägern angesiedelt sind. Alle genannten Akteure treffen sich zur Abstimmung regelmäßig in sogenannten Bündniskerngruppen, um die Umsetzung der Initiative auf kommunaler Ebene abzustimmen. Insgesamt beteiligen sich an „Gemeinsam klappt’s“ 21 der 22 kreisfreien Städte, 24 von 31 Kreisen sowie zusätzlich sechs kreisangehörige Städte und Gemeinden.

Von „Gemeinsam klappt´s“ zu „Durchstarten in Ausbildung und Arbeit“
 

Auf diese Struktur baut die Landesinitiative „Durchstarten“ auf. Die Zeit des Wartens auf eine Entscheidung im Asylverfahren – mitunter Jahre – einfach zu vertun, sei arbeits- und integrationspolitisch überhaupt nicht zielführend. „Das MKFFI kannte die Bedarfe, und das MAGS hatte die Instrumente“, stellt Bernhard Ulrich fest. Integrationspolitik und Arbeitsmarktpolitik könne man aus seiner Sicht nicht trennen, denn: „Eine Integration in Arbeit ist immer auch eine gesellschaftliche Integration.“

Bei der Entwicklung der Inhalte war das MAGS federführend, auf der Ebene der verwaltungstechnischen Umsetzung das MKFFI, das über seine Integrationsabteilung eng mit dem Kompetenzzentrum für Integration (KfI) der Bezirksregierung Arnsberg zusammenarbeitet.

Zur Begleitung der Landesinitiative wurde eine Steuerungsgruppe eingerichtet, der neben Beteiligten aus den beiden Ministerien auch Vertreterinnen und Vertreter des KfI, der G.I.B. und der Regionaldirektion NRW der Bundesagentur für Arbeit (RD NRW) angehören.1 Wichtig in diesem Zusammenhang: Die Kommunen haben gewisse Freiheiten, sie erhalten ein eigenes Budget für die Umsetzung von „Durchstarten“ und können dieses eigenverantwortlich entsprechend den Bedarfen vor Ort einsetzen. So können die lokalen Besonderheiten berücksichtigt werden. Das Projekt auf diesem Weg gemeinsam in die richtige Richtung zu lenken, sei das Erfolgsrezept, so Bernhard Ulrich.

Modularer Ansatz
 

Auf der Grundlage der Bedarfserhebung, die im Rahmen von „Gemeinsam klappt´s“ stattgefunden hatte, wurde ein modularer Ansatz mit sechs Förderbausteinen entwickelt, die die Kommunen als Träger, je nach Bedarf miteinander kombiniert, nutzen können (siehe Infokasten).

Gerade das Teilhabemanagement kann als eine Art Grundstein gesehen werden. „Es ging darum, in der Kommune erst einmal zu sondieren und ein klares Bild davon zu schaffen, mit wie vielen Menschen der Zielgruppe man es eigentlich zu tun hat, wo diese Menschen anzutreffen sind, ob sie bereits einen Job haben und andere Basis-Infos zu ermitteln, die sich keiner Statistik entnehmen lassen“, so Bernhard Ulrich.

Teilhabemanagerinnen und -manager kümmern sich in den Kommunen also um die qualitative und quantitative Erfassung der Zielgruppe und analysieren die Bedarfe und Angebote für diese vor Ort. Außerdem findet klassisches Casemanagement statt, also eine rechtskreisübergreifende Einzelfallberatung und bedarfsgerechte Vermittlung der Geflüchteten an die jeweils zuständigen Stellen. Damit soll über Zwischenschritte zur Stabilisierung der Lebenssituation die Integration in Qualifizierung, Ausbildung oder Beschäftigung erreicht werden. Ziel ist es – auch über aufsuchende Sozialarbeit –, möglichst alle jungen Geflüchteten, insbesondere die Geduldeten zwischen 18 und 27 Jahren anzusprechen, ihnen Angebote zur Bildung und Ausbildung zu unterbreiten und sie zur Teilnahme an „Durchstarten“ zu motivieren. Auf der Grundlage der Erkenntnisse aus der Einzelfallberatung unterstützt das Teilhabemanagement außerdem die geschäftsführende Stelle bei der bedarfsgerechten Angebotsentwicklung. Das Teilhabemanagement arbeitet idealerweise eng mit den Coachs (Förderbaustein 1) zusammen.

Das Coaching wird dann wiederum von Ansprechpersonen und Helfenden geleis­tet, wenn Geflüchtete an Ausbildung und Arbeit herangeführt werden sollen, berufsbegleitende Qualifizierung und/oder Sprachförderung, schul-, ausbildungs- und berufsvorbereitende Kurse oder Jugendintegrationskurse in Anspruch nehmen oder nachträglich den Hauptschulabschluss erwerben wollen (Förderbausteine 2 bis 4).

Als weiteren wichtigen Schritt des Teilhabemanagements nennt Bernhard Ulrich den Vertrauensaufbau. Ein nicht ganz einfaches Unterfangen, weil es sich häufig um junge Menschen mit Fluchterfahrung handele, die sich noch in ihrer Persönlichkeitsentwicklung außerhalb eines elterlichen Rahmens befänden. Aufsuchende individuelle Beratung, klare Hilfestrukturen sowie eine empathische Vorgehensweise könnten aber zum Vertrauensaufbau beitragen.

Auch der Lebensweltbezug sei wichtig: Man müsse sich vergegenwärtigen, dass die Zielgruppe neben der fehlenden Integration in Arbeit noch viele andere ungelöste Probleme habe, zum Beispiel eine oft mangelhafte Wohnsituation. Viele machten sich auch Sorgen um Familienangehörige, die sich entweder noch im Heimatland aufhielten oder auf der Flucht in anderen Ländern gelandet seien. „Ein Angebot kann nicht funktionieren, wenn man nicht auch diese Punkte in den Blick nimmt.“ Und deshalb sei das Teilhabemanagement mit Bezug zu diesen Themen immens wichtig.

Insgesamt habe sich die klare Baustein-Struktur der Initiative bewährt. Die gesamte Vorbereitungs- und Begleitstruktur, ein individueller Entwicklungsplan und nachfolgend dann berufsbegleitende Qualifizierung und Förderung, das mache „Durchstarten“ aus, sei aber in jedem Einzelfall auch eine große Herausforderung.

Pandemie erschwert Zugang zur Zielgruppe
 

Eine weitere Herausforderung stellten die pandemiebedingten Kontaktbeschränkungen dar. Der Zugang zu der Zielgruppe gelang zunächst sehr unterschiedlich. Dort, wo noch vor den pandemiebedingten Einschränkungen mit der Arbeit begonnen werden konnte, fiel nicht nur die Kontaktaufnahme leichter, sondern es war auch einfacher, diese Kontakte während der Kontaktbeschränkungen aufrechtzuerhalten. Die, die ihre Arbeit während der Pandemie begannen, mussten dagegen einen vertrauensvollen Kontakt ohne persönliches Treffen aufbauen. Die unterschiedlichen Umsetzungsstände in den verschiedenen Kommunen hätten sich dann 2021 aneinander angeglichen, stellt Jadranka Thiel fest. „Auch weil wir einen Austausch der Praxis zwischen den verschiedenen Standorten organisiert haben.“

Die Maßnahmeträger haben auch zunehmend kreative digitale Lösungen entwickelt. Dazu gehören das Anbieten von Online-Lehrgängen, die Beschaffung von digitalen Endgeräten, teilweise mit Unterstützung von Stiftungen, die Einrichtung von Videozimmern für die Beratung und die stärkere Nutzung von (sicheren) Messengerdiensten. „Insofern ist Corona auch ein Innovationstreiber, wenngleich der Austausch per Video den persönlichen Kontakt mit der Zielgruppe auch in Zukunft nicht vollwertig ersetzen können wird“, so Jadranka Thiel.

Bernhard Ulrich ergänzt, dass insbesondere für junge Menschen im ländlichen Raum, wo man oft auf große Distanzen zwischen Ausbildungsbetrieb und Träger/Kursort trifft, die Umstellung auf „digital“ auch eine große Erleichterung war. „Auf der anderen Seite muss man aber auch sehen, dass es Grenzen oder Herausforderungen gibt. Da denke ich zum Beispiel an das ,Onboarding‘ bei Kursen, das erste Kennenlernen oder persönliche, vertrauliche Gespräche zwischen Coach und Teilnehmendem.“

Insgesamt seien die Kommunen die Herausforderung der Ansprache der Zielgruppe konsequent angegangen und sie hätten dabei gute Arbeit geleistet, so Bernhard Ulrich. Besonders im dritten und vierten Quartal 2020 und im ersten Quartal 2021 hätten sich die Eintritts-Zahlen stabilisiert. Mittlerweile nähmen gut 5.000 Geflüchtete an der Landesinitiative teil „Da sind wir in die richtige Richtung unterwegs.“

Vorteilsübersetzung für Unternehmen notwendig
 

Was die Ansprache der Unternehmen angeht, „kommt es darauf an, dass wir es schaffen, den Vorteil zu übersetzen“, sagt Bernhard Ulrich. „Wir haben auf der einen Seite hochmotivierte junge Leute, die Hilfe benötigen und jemanden, der sich um sie kümmer – auf der anderen Seite Betriebe, die mit dem Fachkräftemangel kämpfen. Wenn man es schafft, die zusammenzubringen, hat man eine echte Win-win-Situation.“ Bei dieser Vorteilsübersetzung müsse man zwar noch besser werden. Aber die Tatsache, dass es jetzt im Rahmen der Initiative schon Jugendliche gebe, die trotz der schwierigen Situation eine Ausbildung begonnen haben, zeige: da wächst etwas. „Da ist eine Basis vorhanden, auf die man aufbauen kann, und ich glaube auch, dass es im weiteren Verlauf von ,Durchstarten‘ noch besser wird, – weil es eben allen Seiten nützt.“

Ende Juni 2023 läuft die Förderung von „Durchstarten in Ausbildung und Arbeit“ aus. „Ich hoffe, dass durch die Landes­initiative dann mehr junge Menschen einen Schulabschluss nachgeholt, eine Ausbildung begonnen, sich Perspektiven für eine eigenständige Lebensführung aufgebaut haben werden, bei der sie auch unabhängig von Transferleistungen aus dem Sozialsystem sind“, sagt Jadranka Thiel. „Außerdem hoffe ich, dass wir einen nennenswerten Beitrag dazu leisten, dass Betriebe, die in letzter Zeit Schwierigkeiten hatten, Auszubildende zu gewinnen, durch die Initiative einen Zugang zu neuen Fachkräften finden.“

Was zu klären sei, ist die Frage, was passiert, wenn die Instrumente (Förderbausteine) von „Durchstarten“ wegfallen. Es müssten dann aus Sicht von Jadranka Thiel mehr rechtliche Zugangsmöglichkeiten zu SGB II- und SGB III-Angeboten geschaffen werden; derzeit bestehen diese nur sehr eingeschränkt. Es gebe auf Ebene der Landesregierung aber ein großes Interesse, in dieser Sache mit entsprechenden politischen Initiativen auf Bundesebene tätig zu werden.

„Es geht uns letztlich ganz einfach darum, Chancen und Teilhabe am gesellschaftlichen Leben zu ermöglichen, über die Integration in Ausbildung und Arbeit, ohne Abhängigkeit von staatlichen Transferleistungen“, sagt Bernhard Ulrich. „Und wenn wir dann sehen, wie die jungen Menschen sich weiterentwickeln, eine berufliche Perspektive gefunden haben, sich eine eigene Wohnung mieten können, sich engagieren, Mitglied im Sportverein werden, Kontakte knüpfen – wie auch immer sie ihre Teilhabechancen nutzen wollen –, dann haben wir unser Ziel erreicht.“


Die sechs Förderbausteine (FB) der Landesinitiative
„Durchstarten in Ausbildung und Arbeit“

Die Initiative stellt sechs Förderbausteine bereit, die miteinander kombiniert und dazu genutzt werden können, insbesondere die Chancen von jungen geflüchteten Menschen auf nachhaltige Integration zu erhöhen, damit sie mittelfristig ihren Lebensunterhalt selbstständig bestreiten können:
FB 1    Individuelles Coaching
FB 2    Berufsbegleitende Qualifizierung und/oder Sprachförderung
FB 3    Nachträglicher Erwerb des Hauptschulabschlusses
FB 4    Schul-, ausbildungs- und berufsvorbereitende Kurse sowie Jugendintegrationskurse
FB 5    Innovationsfonds
FB 6    Teilhabemanagement (Gemeinsam klappt‘s)


Übersicht der die Initiative auf Landesebene begleitenden Akteure


Die Landesinitiative wird getragen, fachlich begleitet und finanziert vom:

  • Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen (MAGS NRW)
  • Ministerium für Kinder, Familie, Flüchtlinge und Integration des Landes Nordrhein-Westfalen (MKFFI NRW)


Weitere Akteure:

  • Gesellschaft für innovative Beschäftigungsförderung mbH (G.I.B. NRW) – Fachliche Begleitung
  • Landesweite Koordinierungsstelle Kommunale Integrationszentren (LaKI) – Fachliche Begleitung bis März 2021 (Auflösung der Organisation zum 31.03.2021)
  • Kompetenzzentrum für Integration, Bezirksregierung Arnsberg (KfI NRW) – Antragsverfahren, Bewilligung und förderrechtliche Begleitung der Landesinitiative


Wichtige Akteure in der Begleitung der Landesinitiative „Gemeinsam klappt´s“:

  • Institut Arbeit und Qualifikation der Universität Duisburg-Essen (IAQ) – Wissenschaftliche Begleitung von „Gemeinsam klappt´s“
  • Institut für Stadt und Regionalentwicklung, Frankfurt University of applied Sciences (ISR) und Gesellschaft für Forschung und Beratung im Gesundheits- und Sozialbereich (FOGS) – Wissenschaftliche Begleitung des Teilhabemanagements
  • Institut für Kirche und Gesellschaft der Ev. Kirche von Westfalen (IKG) – Durchführung des ergänzenden Projekts „Aus eigener Kraft – Empowerment für junge Geflüchtete“
  • Landeskoordination der Jugendmigrationsdienste von der LAG Kath. Jugendsozialarbeit und Diakonie Rheinland-Westfalen-Lippe – beteiligt an der Konzeptionierung von Gemeinsam klappt’s; fachliche Rückmeldungen zur Umsetzung des Teilhabemanagements


Zusätzlicher Hinweis:
Weitere Informationen zur Landesinitiative und die Kontaktdaten der Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner vor Ort finden Sie auf der Internetseite: www.durchstarten.nrw


1Die landesweite Koordinierungsstelle Kommunale Integrationszentren (LaKI) war im Rahmen der fachlichen Begleitung ebenfalls in die Initiative eingebunden, sie wurde jedoch zum 1. April 2021 aufgelöst. Ihre integrationspolitische, personale Fachexpertise wurde in das MKFFI integriert.

Ansprechpersonen in der G.I.B.

Peter Fehse
Tel.: 02041 767209
p.fehse@gib.nrw.de

Oliver Schweer
Tel.: 02041 767252
o.schweer@gib.nrw.de

Kontakte

Jadranka Thiel
Gruppenleiterin „Integrationspolitische Infrastruktur“
Ministerium für Kinder, Familie, Flüchtlinge und Integration
des Landes Nordrhein-Westfalen
Tel.: 0211 8372774, jadranka.thiel@mkffi.nrw.de

Bernhard Ulrich
Gruppenleiter Ordnung auf dem Arbeitsmarkt
und Arbeitsmarktpolitik
Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales
des Landes Nordrhein-Westfalen
Tel.: 0211 8553456, Bernhard.Ulrich@mags.nrw.de

Autor

Frank Stefan Krupop
Tel.: 02306 741093
frank_krupop@web.de

 

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