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(Heft 2/2021)
Kooperative Bildungsinitiative RuhrFutur

Mehr Bildungsgerechtigkeit im Ruhrgebiet

„RuhrFutur“, eine kooperative Bildungsinitiative, will das Bildungssystem in der Metropole Ruhr leistungsfähiger gestalten, damit alle Kinder und Jugendlichen unabhängig von ihrer Herkunft faire Chancen auf Bildungszugang, Bildungsteilhabe und Bildungserfolg haben. Getragen wird die Initiative von der Stiftung Mercator, dem Land Nordrhein-Westfalen, dem Regionalverband Ruhr, sechs Städten und einem Kreis sowie sieben Hochschulen.

Kohle ist Vergangenheit, Bildung ist Zukunft! Die Rede ist vom Ruhrgebiet, einem polyzentrischen Verdichtungsraum und mit mehr als fünf Millionen Einwohnerinnen und Einwohnern die bevölkerungsreichste Metropolregion Deutschlands.

Noch längst nicht abgeschlossen ist der Strukturwandel in der einst von der Montanindustrie dominierten Region, die laut „Wirtschaftsdienst. Zeitschrift für Wirtschaftspolitik“ heute mit 16 Prozent industriellem Wertschöpfungsanteil erheblich unter dem deutschen Durchschnitt liegt, „ohne dass sich moderne Dienstleistungen bisher zu einem alternativen Wachstumstreiber entwickelt hätten.“ Überdurchschnittlich sind hingegen die Arbeitslosenquote sowie der Anteil an SGB II-leistungsberechtigten Menschen. Fast jedes vierte Kind wächst hier in einem Haushalt mit Transferleistungsbezug auf.

Aufgrund der sozialen Lage ihrer Familien haben viele Kinder und Jugendliche denkbar schwierige Ausgangsbedingungen, misslingen oft die Übergänge im Bildungssystem mit teils desaströsen Folgen für die persönliche Bildungsbiografie. Ändern will das RuhrFutur, eine kooperative Bildungsinitiative der Stiftung Mercator, des Landes Nordrhein-Westfalen, der Städte Bochum, Dortmund, Essen, Gelsenkirchen, Herten und Mülheim an der Ruhr, des Kreises Recklinghausen sowie der Ruhr-Universität Bochum, der Fachhochschule Dortmund, der Technischen Universität Dortmund, der Universität Duisburg-Essen und der Westfälischen Hochschule Gelsenkirchen Bocholt Recklinghausen. Darüber hinaus kooperiert RuhrFutur mit ausgewählten Akteuren der Zivilgesellschaft, wie zum Beispiel der Auridis Stiftung oder der Wübben Stiftung.

Ihr gemeinsames Ziel ist die Verbesserung des Bildungssystems in der Metropole Ruhr: über die gesamte Bildungsbiografie von der Kita über die Grund- und weiterführende Schule bis hin zur Hochschule, um allen Kindern und Jugendlichen in der Region Bildungszugang, Bildungsteilhabe und Bildungserfolg zu ermöglichen. Vier Handlungsfelder ergeben sich daraus für die Initiative: Frühkindliche Bildung, Schule, Hochschule sowie Daten und Analyse.

Gelingen, sind sich alle Akteure einig, kann das Vorhaben nur im partnerschaftlichen Verbund. Dabei setzt die Initiative in ihren vier Handlungsfeldern auf Kooperationen nach dem Prinzip „Gemeinsam wirken“. Das im US-amerikanischen, ebenfalls vom Strukturwandel stark betroffene Cincinnati unter dem Label „Collective Impact“ für eine einzelne Stadt entwickelte Konzept hat RuhrFutur auf eine ganze Region, das Ruhrgebiet, übertragen.

Konkret heißt das: Alle systemrelevanten Akteure verständigen sich auf eine gemeinsame Agenda und gemeinsame Ziele, kooperieren und entwickeln bestehende Netzwerke weiter. Nicht um kurzfristige Projekte geht es dabei, sondern um systemische Veränderungen wie etwa die Entwicklung frühkindlicher Bildungsangebote unter Einbezug der Eltern als Bildungspartnerinnen und -partner ihrer Kinder, die Etablierung einer dauerhaften Schul- und Unterrichtsentwicklung oder die datenbasierte Entwicklung des regionalen Bildungssystems mithilfe eines kommunenübergreifenden Bildungsmonitorings, das als Steuerungswissen genutzt werden kann.

Ausdifferenziertes Gremiensystem und professionelles Kooperationsmanagement
 

Gestaltet wird das Zusammenwirken von Land, Kommunen, Hochschulen und Zivilgesellschaft über ein ausdifferenziertes System von Gremien, im Sinne von Governance. Eine Leitungsgruppe gibt die strategischen Leitlinien für die Bildungsinitiative vor. Sie besteht aus den (Ober-)Bürgermeis­terinnen und -meistern der beteiligten Kommunen, dem Landrat des beteiligten Kreises, der Regionaldirektorin des Regionalverbands Ruhr (RVR), den Mitgliedern der Hochschulleitungen, Vertreterinnen und Vertretern der Landesregierung sowie den Geschäftsführungen der Stiftung Mercator und der RuhrFutur gGmbH.

Eine fachliche Steuerungsgruppe begleitet die Arbeit der Bildungsinitiative auf inhaltlicher Ebene. Sie setzt die Leitlinien der Leitungsgruppe etwa durch operative Vorgaben zur Entwicklung konkreter Maßnahmen in den einzelnen Handlungsfeldern um. Eine Geschäftsstelle, die RuhrFutur gGmbH, koordiniert die Gremienarbeit, sorgt für kontinuierliche Kommunikation und unterstützt die Maßnahmenentwicklung und begleitet kontinuierlich deren Umsetzung in den Handlungsfeldern. Beraten wird die Geschäftsstelle von einem unabhängigen Fachbeirat, dessen Votum die Grundlage für die Bewilligung der von den Partnern eingereich­ten Maßnahmen bildet.

Geschäftsführer der RuhrFutur gGmbH, deren Team derzeit aus 24 hauptamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sowie zwei studentischen Hilfskräften besteht, ist Dr. Oliver Döhrmann. Er stellt klar: „Keine Vorab-Agenda legt Projekte und Maßnahmen fest, mit denen wir unsere Ziele erreichen wollen. Vielmehr sondieren unsere Partner immer wieder aufs Neue und in variierenden Konstellationen, wie genau vorzugehen ist. All das ist eingebettet in größere Governance-Strukturen mit den jeweiligen Leitungsebenen von Kommunen und Hochschulen, denn unser Handeln muss strategisch relevant sein für die Institutionen. Dabei handelt es sich um komplexe Aushandlungs- und Kooperations- und zugleich permanente Lern- und Entwicklungsprozesse, die einer federführenden Koordinationsinstanz über den gesamten Prozess hinweg bedürfen.“ Genau diese Funktion übernimmt die Geschäftsstelle von RuhrFutur. Eine übermäßig schlanke Begleitinstitution wäre in den Augen des Geschäftsführers kontraproduktiv: „Das Niveau dessen, was man an Kooperation erreichen will, muss sich in der Koordinationsstruktur widerspiegeln.“

Handlungsfeld 1: Frühkindliche Bildung
 

Dass Kooperationen stärker wirken als isoliertes Einzelhandeln von Institutionen dokumentieren die Erfolge von RuhrFutur im Handlungsfeld „Frühkindliche Bildung“.

Etwa mit dem Modell der „Kinderstuben“, einem wohnortnahen Bildungsangebot für Mädchen und Jungen im Alter von einem bis zu vier Jahren, die in benachteiligten Verhältnissen aufwachsen. Die Idee dazu entstand vor zehn Jahren in der Dortmunder Nordstadt, einem Sozialraum mit wenig Platz zum Spielen, einer hohen Arbeitslosenquote und vielen neu zugewanderten Menschen, die kaum Deutsch sprachen. Lehrkräfte einer Grundschule vor Ort hatten festgestellt, dass mehr als ein Drittel der vierjährigen Mädchen und Jungen im Viertel keine Kindertageseinrichtung besuchten und von jenen, die das taten, nur ein einziges Kind die erste Stufe des Delfin-4-Sprachtests bestand. In den zwischenzeitlich etablierten „Kinderstuben“ werden sie jetzt schon früh auf den Übergang in eine reguläre Kindertageseinrichtung vorbereitet – Basis für eine erfolgreiche Bildungsbiografie.

Zentraler Faktor des Konzepts ist der mit einem Verhältnis von drei zu eins außergewöhnlich günstige pädagogische Betreuungsschlüssel. Zudem ist die gesamte Familie des Kindes in das Betreuungsmodell integriert. Mittlerweile kommt das Konzept in 21 Kinderstuben verschiedener Ruhrgebietsstädte zum Einsatz, davon eine – in Mülheim an der Ruhr – liegt unmittelbar in einer Erstunterkunft für geflüchtete Menschen. Zusätzliche finanzielle Mittel der Auridis Stiftung erlauben zukünftig den NRW-weiten Transfer des Konzepts.

Eine andere Maßnahme – hier nur exemplarisch vorgestellt – befasst sich mit dem Übergang von der Kindertageseinrichtung in die Grundschule. Hier entwickeln Bildungsbüros sowie Schul- und Jugendämter kommunenübergreifend ein Rahmenkonzept, das ein gemeinsames Bildungsverständnis von Kita und Grundschule definiert. Oliver Döhrmann: „Der gemeinschaftliche Qualitätsrahmen fördert die Chancengleichheit und Potenzialorientierung. Darüber hinaus formuliert er Minimalanforderungen für den Übergang von der Kita zur Grundschule.“

Der Verbesserung des Bildungszugangs speziell für die vielen im Ruhrgebiet lebenden Sinti- und Roma-Familien wiederum dienen Ausbildung und Einsatz von Bildungsbegleiterinnen und -begleitern. Sie fungieren als Brückenbauer zwischen Sinti- und Roma-Familien und Einrichtungen der frühkindlichen Bildung. Für sie ist die Schaffung einer eigenen, von der Arbeitsagentur finanzierten Qualifizierungsmaßnahme in Vorbereitung, die im Rahmen einer späteren Ausbildung anerkannt werden soll. Eingesetzt werden sollen sie in Stadtteil- und Bildungsbüros, in Kitas und Schulen der jeweiligen Kommunen.

Handlungsfeld 2: Schule
 

Nicht minder ausdifferenziert ist das Spektrum an Aktivitäten von RuhrFutur im Handlungsfeld „Schule“. Sie reagieren auf die Tatsache, dass im Ruhrgebiet viele Schülerinnen und Schüler aufgrund ihrer sozialen und ökonomischen Lage oder aufgrund einer Zuwanderungsgeschichte einen besonderen Bedarf an individueller Förderung haben. Damit sie ihre Persönlichkeit und Kompetenzen stärken, ihre Potenziale optimal entfalten können, unterstützt RuhrFutur Grund- und weiterführende Schulen sowie Berufskollegs und deren Lehrkräfte mit Maßnahmen zur gezielten und nachhaltigen Schul- und Unterrichts­entwicklung, insbesondere bei den Herausforderungen zur Digitalisierung, zur Sprach- und Mathematikförderung sowie zur Gestaltung von Übergängen. Oliver Döhrmann: „Schulen integrieren Schulentwicklung als dauerhaften Prozess in ihren Alltag und steigern so ihre Unterrichtsqualität und damit die Lernfortschritte ihrer Schülerinnen und Schüler – mit Erfolg, wie Qualitätsanalysen dokumentieren.“

Weil Leistungen im Fach Mathematik nicht selten darüber entscheiden, welche weiterführende Schule Kinder nach Abschluss der Grundschule besuchen, und mathematische Kompetenzen oft Voraussetzung für einen erfolgreichen Einstieg in Studium oder Beruf sind, hat RuhrFutur das Programm „Mathe aus einem Guss“ etabliert. Lehrkräfte aus Grund- und weiterführenden Schulen im Ruhrgebiet entwickeln gemeinsam mit Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern der Technischen Universität Dortmund sowie der Universität Duisburg-Essen den Mathematikunterricht in der Phase des Übergangs von der Primar- in die Sekundarstufe praxisorientiert weiter. Entstanden ist dabei ein Fortbildungskonzept für Lehrkräfte, wobei lokale Qualitätszirkel schulformübergreifenden Austausch ermöglichen.

Ganz neu ist „Klasse!Digital – ganzheitliche Schul- und Unterrichtsentwicklung für heute und morgen“, ein Programm des nord­rhein-westfälischen Ministeriums für Schule und Bildung, der Wübben Stiftung und von RuhrFutur, das Schulen und Lehrkräfte aus den Regierungsbezirken Arnsberg, Düsseldorf und Münster bei der Digitalisierung des Unterrichts und des schulischen Lernens unterstützen wird. Teilnehmen können bis zu hundert Schulen. „Klasse!Digital“, erläutert Oliver Döhrmann, „behandelt nur in einem sehr begrenzten Umfang Technik-, Geräte- und Software-Fragen. Vielmehr liegt der Schwerpunkt auf der ganzheitlichen Schul- und Unterrichtsentwicklung. Das Programm befasst sich mit Veränderungsprozessen, die im Zuge von Digitalisierung sowie des Einsatzes digitaler Medien und Unterstützungsmöglichkeiten entstehen. Das können zum Beispiel ein verändertes Verständnis von Lehr- und Lernprozessen wie selbstgesteuertes Lernen, Präsenz-/Dis­tanzunterricht sein oder neue Formen von Zusammenarbeit und Kommunikation im Kollegium oder mit Eltern.“

Handlungsfeld 3: Hochschule
 

Schon in der Vergangenheit gab es neben Schatten auch Licht im Bildungssektor des Ruhrgebiets. So verfügt die Metropole Ruhr über eine der dichtesten Hochschullandschaften der Republik. Hier können Studierende an 22 Hochschulen unter rund 600 Studiengängen wählen. Aus der Vielzahl an Aktivitäten im Handlungsfeld „Hochschule“ sei hier stellvertretend das Projekt „Studienstart Ruhr“ genannt, mit dem sich RuhrFutur gemeinsam mit sieben Partnerhochschulen für eine erfolgreiche Gestaltung des Übergangs von der Schule zur Hochschule, einen gelingenden Studieneinstieg und erfolgreiche Studienverläufe engagiert.

Zugrunde liegt dieser Maßnahme die Erkenntnis, dass sich Hochschulen von Vorkursen bis hin zu Einführungswochen schon viel haben einfallen lassen, um jungen Menschen den Übergang von der Schule ins Studium zu erleichtern. „Doch diese Angebote“, sagt Oliver Döhrmann, „fallen von Hochschule zu Hochschule völlig unterschiedlich aus. Ziel unserer Maßnahme ist die Systematisierung der Studieneingangsphase in den beteiligten Partnerhochschulen – nicht zuletzt, um langfristig Abbrecherquoten zu senken.“

Ist RuhrFutur im tertiären Bildungsbereich zu einseitig auf das Thema Hochschule fokussiert und vernachlässigt die duale Berufsausbildung? „Davon kann keine Rede sein“, weist Oliver Döhrmann die Vermutung zurück. „Die berufliche Bildung haben wir in allen Handlungsfeldern im Blick, ohne sie als eigenes Handlungsfeld ausgeflaggt zu haben. So haben sich etwa auch Berufskollegs für die Schulentwicklungsmaßnahme im Rahmen von RuhrFutur beworben. Zudem ist grundsätzlich eine chancengerechte Bildungspartizipation unser Ziel, das kann im tertiären Bereich das Studium oder eine Berufsausbildung sein. Wir sehen aber vor allem den Trend, dass sich Hochschule und berufliche Bildung langfristig einander annähern, sodass auch die klassische Berufsausbildung zunehmend Elemente umfasst, die früher dem Bereich der Fachhochschule zugerechnet wurden, und dass Hybridlösungen wie etwa duale Studiengänge oder studienintegrierende Ausbildungen entstehen.“ Er ergänzt: „Überlegungen zu einer stärkeren Verknüpfung unserer bisherigen Handlungsfelder mit der beruflichen Bildung existieren durchaus, ebenso eine intensivierte Zusammenarbeit mit den Akteuren der Landesinitiative ,Kein Abschluss ohne Anschluss‘, mit denen wir in dauerhaftem Kontakt sind.“

Handlungsfeld 4: Daten und Analyse
 

Eine chancengerechte Bildung in der Metropole Ruhr – das ist den Verantwortlichen von RuhrFutur bewusst – kann nur in Zusammenarbeit mit Bildungsakteurinnen und -akteuren aus Kommunen, Hochschulen und weiteren Einrichtungen in der Region wie dem Regionalverband Ruhr entstehen. Oliver Döhrmann: „Der gemeinsame Blick auf die aktuelle Situation und Entwicklungen ist wichtig, um miteinander Strategien zu planen und umzusetzen. Dazu bedarf es verlässlicher Daten entlang der Bildungskette. Eine datenbasierte Steuerung innerhalb von Kommunen und Hochschulen ist die Voraussetzung für eine transparente und strategische Veränderung des Bildungssystems.“

Hierzu hat RuhrFutur mit seinen Partnern und hier vor allem mit dem Regionalverband Ruhr ein regionales Bildungsmonitoring, eine darauf aufbauende Bildungsberichterstattung sowie umfassende gemeinsame Studierendenbefragungen entwickelt. Damit steht den Akteuren des Bildungssystems im Ruhrgebiet in Fragen von Planung, Strategie und Steuerung eine optimale Grundlage zur Verfügung.

Der aktuelle „Bildungsbericht Ruhr 2020“, von RuhrFutur und Regionalverband Ruhr gemeinsam herausgegeben, liefert neben detaillierten Daten zugleich „übergreifende Handlungsempfehlungen“, um etwa die im regionalen Vergleich niedrige Frauenbeschäftigungsquote im Ruhrgebiet zu erhöhen: „In der Steigerung dieser Quote liegt ein großes Potenzial zur Kompensation des Fachkräftemangels sowie zur Weiterentwicklung der regionalen Produktivität“, ist im Bericht zu lesen. „Dazu müssen geeignete Rahmenbedingungen wie zum Beispiel der Ausbau von Kindertagesbetreuung und Ganztagsschulen oder Qualifizierungsmöglichkeiten und bessere Entlohnung geschaffen und strukturelle Benachteiligungen von Frauen beseitigt werden.“

Mit der Bildungsberichterstattung und dem regionalen Bildungsmonitoring, heißt es im „Bildungsbericht Ruhr 2020“ weiter, „bestehen nunmehr verbesserte Grundlagen zur Entwicklung und Umsetzung gemeinsamer Strategien und Steuerungsmodelle. Die Metropole Ruhr verfügt damit über ein neuartiges Instrumentarium, das auch im landes- und bundesweiten Vergleich als einzigartig einzustufen ist.“

Bewusstsein für die Bedeutung von Kooperation
 

Kooperationen als maßgeblicher Erfolgsfaktor der Bildungsinitiative sind nicht auf den inneren Zirkel der Partner beschränkt, vielmehr sind darüber hinaus Netzwerke entstanden, die eine landesweite Wirkung des Handelns forcieren. Auf jeden Fall geschärft sieht RuhrFutur-Geschäftsführer Dr. Oliver Döhrmann heute das Bewusstsein für die Bedeutung von Kooperation bei allen beteiligten Partnern. „Alle haben erkannt, dass sie in vielen Bildungsbereichen an ähnlichen Themen und Herausforderungen arbeiten, die gemeinschaftliche Antworten erfordern. Kooperation ist daher mehr als das Bilden einer ,Beutegemeinschaft‘, sondern vielmehr echte ,Verantwortungsgemeinschaft‘ als Ergebnis von langfristigen Arbeitsprozessen, gemeinsamer Praxis und gewachsenem Vertrauen der Partner.“

Kontakt

Dr. Oliver Döhrmann, Geschäftsführer
RuhrFutur gGmbH
Huyssenallee 52
45128 Essen
Tel.: 0201 17787815
oliver.doehrmann@ruhrfutur.de
www.ruhrfutur.de

Ansprechperson in der G.I.B.

Ulrich Schipp
Tel.: 02041 767258
u.schipp@gib.nrw.de

Autor

Paul Pantel
Tel.: 02324 239466
paul.pantel@vodafonemail.de
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