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Ein Jahr Teilhabechancengesetz: Positive Zwischenbilanz bei der Reduzierung von Langzeitarbeitslosigkeit

Chancen für Arbeitslose, Unternehmen und Kommunen

(Heft 1/2020)
Mehr als 240.000 langzeitarbeitslose Menschen leben in Nordrhein-Westfalen. Ihre Aussicht auf eine sozialversicherungspflichtige Beschäftigung ist gering. Sie sind arbeitslos in einer Zeit, in der fast alle anderen Arbeit haben. Die Arbeitslosenquote ist seit Längerem so niedrig wie seit Jahrzehnten nicht und Firmen suchen so viele Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter wie selten zuvor. Vor diesem Hintergrund bietet das Teilhabechancengesetz mit hohen Lohnzuschüssen und begleitenden Maßnahmen langzeitarbeitslosen Menschen eine neue Chance. Über 12.000 von ihnen sind bis heute in den neu geschaffenen Arbeitsverhältnissen tätig. Weitere 9.000 sollen im Jahresverlauf hinzukommen.

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Christliche Sozialhilfe Köln

Teilhabechancen für Frauen

(Heft 1/2020)
Bei den Langzeitarbeitslosen, die im Kontext des Teilhabechancengesetzes eine sozialversicherungspflichtige Arbeitsstelle gefunden haben, sind Frauen bundes- und landesweit deutlich unterrepräsentiert. Nicht so bei der Christlichen Sozialhilfe (CSH) in Köln-Mülheim: Hier sind neun der elf über die neue Fördermöglichkeit Beschäftigten Frauen.

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Interview mit Claudia Dunschen (unternehmer nrw)

„Öffentlich geförderte Beschäftigung kann nur die Ultima Ratio sein“

(Heft 1/2020)
Gemeinsam mit anderen Partnern auf Landesebene hat unternehmer nrw, die Landesvereinigung der Unternehmensverbände Nordrhein-Westfalen e. V., 2019 eine gemeinsame Erklärung unterzeichnet, in der sich alle Partner verpflichten, die Umsetzung des Teilhabechancengesetzes zu fördern, um so gemeinsam die Langzeitarbeitslosigkeit im Land zu bekämpfen. Ein Gespräch mit Claudia Dunschen, bei unternehmer nrw zuständig für den Bereich Arbeitsmarktpolitik.

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Interview mit Michael Hermund (DGB-Bezirk NRW)

„Eine Kehrtwende in der Arbeitsmarktpolitik“

(Heft 1/2020)
Als das Teilhabechancengesetz am 01.01.2019 in Kraft trat, sah der DGB darin eine „große Chance“. Darüber, ob sich die Erwartungen bisher erfüllt haben, sprachen wir mit Michael Hermund, Abteilungsleiter für Arbeitsmarktpolitik im DGB-Bezirk Nordrhein-Westfalen.

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Umsetzung des Teilhabechancengesetzes in Unternehmen der freien Wirtschaft im Kreis Recklinghausen

„Das ist der Jackpot für uns“

(Heft 1/2020)
Nach etwas mehr als einem Jahr Teilhabechancengesetz werfen wir einen Blick auf Vermittlungsbeispiele im Bereich der freien Wirtschaft im Kreis Recklinghausen: Welche Erkenntnisse haben Unternehmen und Jobcenter in dieser Zeitspanne in Verbindung mit dem Gesetz gesammelt und was sagen die vermittelten Langzeitarbeitslosen selbst? Gibt es die vielzitierten Schwierigkeiten mit der Eingewöhnung in einen von Arbeit bestimmten Tagesablauf? Oder können die Unternehmen mit den geförderten Beschäftigten mittel- bis langfristig sogar dem Fachkräftemangel entgegenwirken?

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Jugend und Beruf[mehr]

Einfach umdrehen!

Unternehmen beklagen einen Mangel an geeigneten Auszubildenden, gleichzeitig finden immer mehr Schulabgängerinnen und Schulabgänger keine passenden Lehrstellen. Im Rheinisch-Bergischen Kreis versucht die Initiative Zukunft Rhein-Berg 1 seit vergangenem Jahr, diesen Widerspruch mit dem Onlinebewerberbuch aufzulösen. Der Clou dabei: Der Bewerbungsprozess wird einfach umgedreht – nicht die Jugendlichen bewerben sich bei den Unternehmen, sondern die Unternehmen bei den Jugendlichen.
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Arbeitsgestaltung und Fachkräftesicherung[mehr]

Digitaler Wandel: Abgucken von Firmen ausdrücklich erwünscht

Wer den digitalen Wandel der Arbeitswelt als Zukunftschance für seinen Betrieb versteht, dem stehen viele Möglichkeiten zur aktiven Gestaltung offen. Gleichwohl können vor allem kleine und mittlere Unternehmen nicht alle Ideen aus sich selbst heraus entwickeln. Bei der Orientierung helfen Einrichtungen und Förderinstrumente der Arbeitsmarktpolitik, aber auch gute Beispiele aus der Unternehmens­praxis. Die Veranstaltungsreihe „Voneinander lernen – Qualifizierung 4.0“ des Landesarbeitsministeriums Nordrhein-Westfalen (MAGS) vereint beides.
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Themenübergreifend[mehr]

Migrantinnen als Fachkräfte gewinnen

Um vor allem Frauen und Mütter mit Migrations- oder Fluchtgeschichte für Pflegeberufe zu gewinnen, kann das Modell der Wiedereinstiegslotsin ein geeigneter Baustein sein. Der Bonner Verein für Pflege- und Gesundheitsberufe hat das niedrigschwellige Mentoringkonzept erfolgreich erprobt und die Erfahrungen in einem Handlungsleitfaden zusammengefasst, der sich an interessierte Arbeitgeber und Bildungseinrichtungen – nicht nur in der Pflege – richtet. Der Leitfaden wird ergänzt durch ein neu entwickeltes Instrument für eine niedrigschwellige, ganzheitliche Kompetenzerfassung insbesondere von Frauen mit Fluchterfahrung, ebenfalls mit praktischen Anleitungstipps.
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Armutsbekämpfung und Sozialplanung[mehr]

Vielseitige Ansätze kreativ umgesetzt

Im Rahmen ihrer fachlichen Begleitung des Förderprogramms „Zusammen im Quartier“ (ZiQ) führt die G.I.B. in Kooperation mit dem Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen (MAGS NRW) im Jahr 2020 insgesamt neun ZiQ-Zirkeltreffen in drei Regionen durch: in Düsseldorf, Essen und Dortmund. Sie geben Einblick in den Stand der Umsetzung und dienen so dem Wissenstransfer sowie dem Erfahrungsaustausch der Projektverantwortlichen, die mit der Umsetzung des Programms vor Ort beauftragt sind.
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