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(Heft 4/2019)
Jobcenter Kreis Unna: Zusätzliches Personal für Projekt „Take Off U 25“

Jungen Menschen in besonderer Notlage helfen

Nachhaltig junge Menschen an den Arbeitsmarkt heranführen: Mit dem Projekt „Take Off U 25“ und drei gesondert geschaffenen Stellen im Jobcenter will der Kreis Unna entkoppelten Jugendlichen neue Perspektiven eröffnen.

Wenn Mitarbeitende einer Behörde unangemeldet vor der Tür stehen, sind anfänglich abwehrende Reaktionen nicht selten. „Ich finde es ein bisschen dreist, dass Sie einfach bei mir klingeln“, bekommt Chris­tine Wypich schon einmal zu hören. Dabei hat ihre Aufgabe so gar nichts etwa mit der einer Gerichtsvollzieherin zu tun, die Außenstände eintreiben muss und oft Antipathie erntet. Im Gegenteil: Als Fallmanagerin des im Kreis Unna angesiedelten Projekts „Take Off U 25“ will sie – auch durch überraschende Hausbesuche – ihrer Zielgruppe vielmehr etwas geben: die Chance auf ein selbstbestimmtes Leben. Christine Wypich ist eine von drei extra im Jobcenter Kreis Unna angestellten Mitarbeiterinnen, die arbeitsmarktfernen jungen Menschen im Alter von 15 bis 25 Jahren neue Perspektiven eröffnen.

Dabei geht es um Jugendliche, die über vielfältige Erfahrungen des Scheiterns verfügen und mit den normalen Regelsystemen und somit auch für die übliche Ansprache des Jobcenters kaum zu erreichen sind. Um diese jungen Menschen nicht aufzugeben, finanziert der Kreis Unna im Rahmen von „Take Off U 25“ zunächst von September 2018 bis Ende 2020 die drei besonderen Vollzeitstellen im sozial-integrativen, aufsuchenden Fallmanagement des Jobcenters. Anders als bei der Teilnahme am Modellprojekt „Chance Zukunft“ stehen dem Kreis diesmal keine Fremdmittel zur Verfügung. „Chance Zukunft“ wurde noch mit finanzieller Unterstützung des Europäischen Sozialfonds (ESF) und des Landes Nordrhein-Westfalen ermöglicht und nahm ebenfalls schwierig in den Arbeitsmarkt zu integrierende, junge Menschen (18 bis 35 Jahre) in den Blick; es endete 2018.

„Chance Zukunft“ mit eigenem Geld und Ansatz fortgesetzt
 

Viel eigenes Geld in die personelle und sachliche Ausstattung des Projekts „Take Off U 25“ zu stecken, folgt einer speziellen Strategie. Die Beteiligten fanden den individuellen und betreuungsintensiven Ansatz des Projekts „Chance Zukunft“ überzeugend und effizient: Im Kreis Unna hatten die Teilnehmenden im Schnitt nach siebeneinhalb Monaten einen Weg in Ausbildung oder Qualifizierung gefunden oder über Therapieplätze ihr Schicksal wieder in die eigene Hand genommen. Das sei vergleichsweise schnell, sagt Tina Riedel aus dem Bereich Entwicklung und Koordination von Eingliederungsleistungen des Jobcenters Kreis Unna und koordinierend für „Take Off“ tätig. Landesweit dauere die Stabilisierung und Arbeitsmarktintegration dieser Zielgruppe durchschnittlich deutlich länger. „Darüber hinaus verfolgt der Kreis ohnehin das Ziel, die Jugendarbeitslosigkeit innerhalb von sechs Jahren zu halbieren“, so Tina Riedel. Im August 2019 waren 585 Menschen zwischen 15 und 25 Jahren ohne Arbeit und bezogen Mittel gemäß Sozialgesetzbuch (SGB) II, 251 davon sind Frauen (42,9 Prozent). Das ist immerhin ein Rückgang um absolut 136 Personen (18,9 Prozent) gegenüber August 2018, aber ein leichter Anstieg um 22 (3,9 Prozent) gegenüber Juli 2019. Mit 200 Jugendlichen verfügt mehr als ein Drittel dieser Gruppe über keinen Schulabschluss. Fast alle sind ohne Berufsausbildung (95,9 Prozent) und kommen damit vorrangig für Tätigkeiten als Helferinnen und Helfer in Betracht.

Um die Jugendarbeitslosigkeit weiter zu verringern, erschien es dem Kreis Unna Erfolg versprechend, die positiven Ansätze von „Chance Zukunft“ in einem eigenen Projekt fortzuführen. Es ist ein weiterer Versuch, abgehängten Jugendlichen eine Anschlussperspektive zu eröffnen, bevor sie zu sogenannten „16 h“-Fällen werden. Der entsprechende Paragraf im Sozialgesetzbuch (SGB) II regelt die Möglichkeit, schwierig zu erreichende junge Erwachsene mit besonderen Maßnahmen weiter zu fördern. Dies war auch eine Empfehlung an die teilnehmenden Jobcenter und Kommunen zum Ende des Projekts „Chance Zukunft“. Allerdings sind auch diese speziellen Maßnahmen nach „16 h“ kostspielig – ein weiterer Grund, warum der Kreis Unna bei Jugendlichen mit „Take Off U 25“ vorbeugend tätig bleiben will.

Individuelle Betreuung: Schlüssel liegt bei 1:15
 

Für die besondere Klientel ist ein entsprechender Betreuungsschlüssel nötig. Der Kreis Unna, der sich wie eine Banane im Osten um die kreisfreie Stadt Dortmund schmiegt, hält in „Take Off U 25“ insgesamt 45 Betreuungsplätze vor. Jede der drei Fallmanagerinnen kümmert sich um 15 Jugendliche, aufgeteilt auf die Kommunen im Norden (Lünen, Selm und Werne), in der Mitte (Bergkamen und Kamen) sowie im Süden (Unna, Bönen, Fröndenberg, Holzwickede und Schwerte). Der Schlüssel von 1:15 liegt etwas über dem Ansatz, mit dem das Jobcenter bei „Chance Zukunft“ arbeitete (1:5). Es ist allerdings immer noch eine erheblich individuellere Betreuung möglich als im normalen Geschäft des Jobcenters. Im beschäftigungsorientierten Fallmanagement für Menschen mit schwierigem Zugang zum Arbeitsmarkt liegt der Schlüssel des Jobcenters Kreis Unna bei 1:100, in der jungen Zielgruppe kommen auf eine Vermittlungskraft insgesamt 50 Kundinnen und Kunden.

Warum bei „Chance Zukunft“ und jetzt „Take Off U 25“ überhaupt eine solch individuelle Betreuung nötig ist, erklärt Tina Riedel. „Die Lebenssituation der Zielgruppe ist oft prekär, manche Jugendliche leben außerhalb ihrer Familie. Ihnen misslingt viel, das Negative ist stark präsent in ihrem Leben.“ Wer sich entziehe und entkoppele, bei dem stehe folglich nicht die Re-Integration in sozialversicherungspflichtige Beschäftigung an erster Stelle. Tina Riedel: „Diese jungen Leute müssen wir zunächst einmal aus den Betten holen.“ Wenn die drei Jobcenter-Kolleginnen sich auf den Weg machen, „arbeiten wir eigentlich wie Sozialarbeiterinnen“, sagt Britta Duckwitz, „Take Off“-Fallmanagerin für den Nordkreis.

Sie versuchen zunächst zu ergründen, warum ein Teil der Jugendlichen auf keinerlei Kontaktversuch der Behörden reagiere. Oft handele es sich hier um sozial isolierte Menschen. „Hier bemühen wir uns, persönlichen Kontakt aufzunehmen und eine Zusammenarbeit behutsam einzuleiten“, sagt Britta Duckwitz. Eine andere Gruppe folge zwar der Einladung zu Terminen, aber sehr unregelmäßig. Auch Angebote wie Qualifizierungsmaßnahmen nehme diese Gruppe an, so Britta Duckwitz weiter, erscheine dann aber doch nicht. Falls gesundheitliche Gründe mitverantwortlich sind, bleibe dies im Verborgenen, weil auch eine Terminabsprache mit den gesundheitlichen Diensten der Agentur für Arbeit fehlschlage. Hier sei eine andere Gesprächskultur nötig, um eine Verhaltensänderung zu bewirken.

Fallmanagerinnen sind „eine kostbare Ressource“
 

Über die verschiedenen Gruppen hinweg betrachtet geht es in der Arbeit der „Take Off“-Fallmanagerinnen häufig darum, zunächst das Vertrauen dieser Menschen zu gewinnen. Denn wenn die Fallmanagerinnen sich als Mitarbeiterinnen des Jobcenters zu erkennen geben, entstehe schnell die Befürchtung, so Britta Duckwitz, dass die Behörde wegen Leistungskürzungen oder neuen verpflichtenden Qualifizierungsmaßnahmen vorstellig werde. „Wir erklären dann, dass wir in unserer Projekt­arbeit nicht sanktionieren“, sagt Britta Duckwitz. Im Projekt dürfen die Fallmanagerinnen länger mit den jungen Menschen arbeiten. Ziel sei es, sie möglichst wieder an eine Arbeitsfähigkeit heranzuführen. Doch auch hier ist die Geduld endlich. „Im Gesamtzusammenhang sind wir Fallmanagerinnen eine kostbare Ressource“, sagt Britta Duckwitz. Das Hilfsangebot für die Jugendlichen gelte so lange, wie die Bereitschaft zur Mitarbeit erkennbar sei. Wer lediglich ins Projekt kommen wolle, um Repressalien zu vermeiden, „dem sage ich klar, dass das mit mir nicht funktioniert. Ich brauche Verlässlichkeit und Motivation“, sagt Britta Duckwitz. „Mein Job ist Anleiten zur Selbsthilfe.“

Die Hilfestellung im Projekt ragt bis weit in alltägliche Dinge hinein. Die „Take Off“-Fallmanagerinnen bieten zum Beispiel an, bei Arztbesuchen zu begleiten. Gespräche über die persönlichen Probleme dürfen durchaus in einem Café stattfinden oder in externen Beratungsorten wie der „Haltestelle“ in Lünen und anderen sozio­kulturellen Einrichtungen. Sind der Ort und eine Ebene für den Austausch erst einmal erreicht, ließen sich auch Vorurteile ausräumen.

„Bei vielen Jugendlichen fehlt ja das Verständnis, dass die Kolleginnen und Kollegen in der Leistungssachbearbeitung in ihrem Tun an das Sozialgesetzbuch II gebunden sind“, sagt Tina Riedel. „Sie kürzen nur dann Leistungen, wenn die gesetzlichen Regelungen es ihnen vorschreiben.“ Erst wenn die Betreuerinnen dies erklärt haben, würden viele Jugendliche Sanktionen nicht mehr befürchten. Dann sei auch der Weg frei, in den „Take Off“-Ansprechpartnerinnen eine Chance zu erkennen, aus ihrer misslichen Lage herauszukommen und Nachteile durch Rechtsfolgeentscheidungen zu vermeiden. „Wir gucken, wo deine Stärken sind“, ist laut Tina Riedel die Botschaft an die jungen Menschen. Aber auch: Wenn nach einer gewissen Zeit immer noch keine Entwicklung erkennbar sei, dann ende das Projekt und die Betreuung erfolge wieder im üblichen Maße.

Über den Einstieg ins Projekt befinden Jugendliche und „Take Off“-Fallmanagerin übrigens gemeinsam. Es bleibt für die Jugendlichen eine freiwillige Entscheidung. In einigen Fällen ist die Teilnahme auch nicht nötig, weil keine intensive Betreuung erforderlich ist, sondern der Einstieg in das reguläre Fallmanagement des Jobcenters oder sogar die direkte Arbeitsvermittlung möglich erscheinen. In anderen Situationen stehen gesundheitliche Gründe – wie zum Beispiel Suchtproblematiken – dem Projekt entgegen. Oder es muss über einen gesetzlichen Betreuer für den jungen Menschen nachgedacht werden, sofern die intellektuellen Fähigkeiten für eine eigenständige Veränderung der Lebenssituation nicht ausreichen.

Hoher Aufwand allein, um Kontakt aufzunehmen
 

Um herauszufinden, wie viele der jungen Menschen überhaupt für die 45 Plätze im Projekt infrage kommen, greifen die drei Fallmanagerinnen auf ein Netzwerk zurück, das andere Teams des Jobcenters (zum Beispiel U 25), die Schuldnerberatung, die Jugendhilfe oder Sozialpsychiatrische Dienste umfasst.

Zum Wesen des Projekts gehört, dass Teilnehmende in die regulären Angebote und Maßnahmen des Jobcenters wechseln oder vom Projekt zurücktreten, weil sie aus verschiedenen Gründen nicht geeignet sind. Um durchgängig 45 junge Menschen betreuen zu können, nahmen die Fallmanagerinnen von „Take Off“ seit Projektbeginn daher ein Vielfaches an möglichen Teilnehmenden in den Blick. Bis Ende September wurden von 211 jungen Menschen 82 im Projekt betreut, davon 36 Frauen. 24 Frauen und Männer stehen auf der Warteliste, 115 kommen aus unterschiedlichen Gründen nicht in Frage. Allein um die Bereitschaft zur Teilnahme zu erkunden, unternahmen die Fallmanagerinnen über 600 Kontaktversuche, in 44 Fällen sogar fünf Mal. „Das war gerade in der Anfangsphase des Projekts ein enorm hoher Aufwand“, sagt Tina Riedel. Inzwischen habe es sich bei maximal zwei Versuchen der Kontaktaufnahme eingependelt.

„Take Off U 25“ ist angesichts der vielschichtigen Probleme der Zielgruppe – Schulden, Sucht, soziale Isolation – ein Projekt der bedächtigen Schritte. „Wir gestalten den Weg gemeinsam mit den Jugendlichen und kommen ihnen entgegen“, sagt Fallmanagerin Christine Wypich. „Wir diktieren nichts. Das ist oft ein harter Prozess mit nur kleinen, aber regelmäßigen Erfolgen.“ Dazu zählen aktuell zwei Jugendliche, die sich in einer geförderten Ausbildung mit sozialpädagogischer Betreuung befinden. Erweisen solche Fälle sich als stabil, zieht Britta Duckwitz sich nach etwa drei Monaten aus der Betreuung zurück und vergibt die Projektplätze entsprechend neu. „Es geht auch um einen allmählichen Abnabelungsprozess“, erklärt Tina Riedel. „Wir sind nicht sofort weg, wenn eine Maßnahme anfängt oder klappt. Auch wenn jemand aus dem Netzwerk einspringt, verstehen wir Übergabe als Prozess.“

Als positiv empfindet Britta Duckwitz auch die Entwicklung einer allein lebenden Mutter, die alles dafür tun wollte, das Erziehungsrecht für ihre Kinder zurückzuerhalten – ohne strukturiertes Leben mit Arbeitsaufnahme ein schwieriges bis unmögliches Unterfangen, musste die Mutter erkennen. Die klassische Arbeitsvermittlung aber hatte bei ihr nicht funktioniert, sie war Terminen ferngeblieben. Erst über Gespräche im „Take Off“-Projekt entdeckte sie mit Britta Duckwitz einen gangbaren Weg. Dazu zählte, sich vom unrealistischen Berufswunsch in der Altenpflege zu lösen. Gemeinsam mit einer Sozialpädagogin suchten sie nach Alternativen. Schließlich erhielt ihr Leben eine neue Richtung durch eine Teilzeitstelle als Helferin im Einzelhandel, die aktuell durch ergänzende Leistungen des Jobcenters aufgestockt wird und im kommenden Jahr in einer regulären Ausbildung zur Verkäuferin münden soll. „Im normalen Fallmanagement mit dem höheren Betreuungsschlüssel dauern Entwicklungen oft viel länger“, sagt Tina Riedel. „Wenn Kunden sofort Hilfe benötigen, können wir das im Sonderprojekt leisten, weil die Bedingungen eben ideal sind.“

Wunsch nach Verlängerung des Projekts
 

Nach etwas mehr als einem Jahr „Take Off“ haben 22 Teilnehmende eine Anschlussperspektive bekommen. Entweder ist es ein Platz an der (Berufs-)Schule, in einer Qualifizierungsmaßnahme oder Ausbildung, sie sind in eine Einrichtung der Jugendhilfe übergegangen oder haben einen Therapieplatz bekommen. „Wir hatten uns zum Ziel gesetzt, 30 Jugendlichen pro Jahr eine Anschlussperspektive zu eröffnen“, sagt Tina Riedel. Zwischenzeitlich bestand die Aussicht, für 41 Jugendliche einen Anschluss zu finden. Bei 19 weiteren Teilnehmenden aber hatte sich herausgestellt, dass das Projekt nicht zu ihnen passte oder sie nicht ins Projekt. Tina Riedel würde mit den drei Kolleginnen im „Take Off“-Fallmanagement das Projekt gerne über den 31. Dezember 2020 hinaus fortsetzen. Nicht allein wegen des Ansatzes, Menschen in besonderen Notsituationen auch nur mit besonderen Maßnahmen gerecht werden zu können. Es sei ferner möglich, das Angebot noch niederschwelliger zu gestalten als bisher, auch für die Altersgruppe der Menschen über 24 Jahre zu öffnen oder den Betreuungsschlüssel zu optimieren.

Zudem sei das Binnenverhältnis der Beschäftigten im Jobcenter von einem noch größeren Verständnis füreinander geprägt. Über die üblichen Grenzen der Zuständigkeit hinaus erhalte das „Take Off“-Projekt etwa aus der Leistungsabteilung Hinweise, welchen Menschen eine Betreuung durch das Projekt helfen könnte. Dazu stehen die „Take Off“-Fallmanagerinnen im engen Austausch mit dem regulären Team „U 25“. Und auch die anfängliche Skepsis, ab und an mit dem Prüf- und Außendienst zusammenzuarbeiten, habe sich aufgelöst.

An der Haustür der betroffenen Jugendlichen wolle „Take Off“ ja gerade kein Signal der Kontrolle aussenden, ruft Britta Duckwitz in Erinnerung. Tatsächlich sei es aber unabdingbar gewesen, die Arbeit der Kolleginnen und Kollegen kennenzulernen. Allein in unklaren Aufenthaltsfragen lasse sich gemeinsam schneller eine Lösung finden. Zeit zu gewinnen ist auch für das „Take Off U 25“-Projekt wesentlich, um die wertvollen Projektplätze effektiv und gerecht vergeben zu können. Überhaupt sind die eingangs erwähnten, weniger netten Willkommensgrüße an der Wohnungstür die Ausnahme. „Zu 90 Prozent bitten die Jugendlichen uns in die Wohnung, auch wenn wir unangemeldet kommen“, sagt Britta Duckwitz. „Sich uns zu öffnen ist der erste Schritt, um die aktuelle Lebenslage zu verbessern und die berufliche oder private Zukunft in die eigene Hand zu nehmen.“ Die Arbeit der „Take Off“-Fallmanagerinnen sowie ihr geschultes und einfühlsames Auftreten leisten dabei einen wichtigen Beitrag.

Ansprechperson in der G.I.B.

Jochen Bösel
Tel.: 02041 767253
j.boesel@gib.nrw.de

Kontakt

Jobcenter Kreis Unna
Entwicklung und Koordination von
Eingliederungsleistungen
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Bahnhofstraße 63
59423 Unna
Tel.: 02303 25381060
Tina.Riedel@jobcenter-ge.de
www.jobcenter-kreis-unna.de

Autor

Volker Stephan
Tel.: 0173 367 9157
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