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(Heft 2/2019)
Jugendberufsagentur Kreis Warendorf

Jugendliche mit besonderem Förderbedarf im Fokus

Der Kreis Warendorf war im Jahr 2014 einer der ersten Flächenkreise in Deutschland, der eine Jugendberufsagentur installierte. Auf die ersten Standorte in Warendorf und Ahlen (2014) folgte der Standort in Beckum (2015). Geplant ist ein vierter Standort in Oelde, mit dem das Beratungsangebot für die Jugendlichen im Kreis ergänzt werden soll. Wie unterscheidet sich die rechtkreisübergreifende Arbeit in einem Flächenkreis von der in einer kreisfreien Stadt?

Generationsübergreifende Langzeitarbeitslosigkeit durchbrechen – diese Idee war, noch bevor der Koalitionsvertrag von 2013 den Begriff Jugendberufs­agentur offiziell einführte, der erste Impuls, der im Kreis Warendorf zu einer rechtskreisübergreifenden Zusammenarbeit im Dienste der Jugendlichen geführt hat. „Wir betreuen Familien, die wir über viele Jahre kennen. Es gilt diese verkrusteten Strukturen in den Blick zu nehmen, sodass es nicht zu einem tradierten Leistungsbezug über mehrere Generationen kommt“, sagt Daniel Bögge vom Amt für Kinder, Jugendliche und Familien, Sachgebiet Prävention und Frühe Hilfen, des Kreises Warendorf.

Dr.jpg„Je früher ein Euro investiert wird, diese generationsübergreifenden Problemstellungen aufzubrechen, desto höher ist die Wirkkraft jedes investierten Euros“, ergänzt Dr. Ansgar Seidel, Amtsleiter des Jobcenters Kreis Warendorf. Zwar habe es im Kreis Warendorf, schon dadurch, dass das Jobcenter zugelassener kommunaler Träger sei, punktuell eine gute rechtskreisübergreifende Zusammenarbeit gegeben, der Kooperationsvertrag für die Jugendberufsagentur schaffe aber eine noch größere Nähe und sorge dafür, dass die kommunalen Ämter und die Agentur für Arbeit enger und besser miteinander kooperieren.

Hanewinkel-Portrait.jpg„Entscheidend ist die Einsicht aller Beteiligten, dass es zusammen besser geht“, sagt Martin Hanewinkel, Sachgebietsleiter aktivierende Leistungen im Jobcenter. „Wenn die Agentur für Arbeit ihre Berufswegeplanung macht, die Jugendämter Hilfepläne erstellen und das Jobcenter seine Eingliederungsvereinbarungen und keiner vom anderen weiß, dann kann der Jugendliche schon gar nicht wissen, wo er steht, und ist wegen der völlig unterschiedlichen Angebote und Inhalte überfordert und irritiert. Das wäre fatal und natürlich auch kein effektives Verwaltungshandeln.“ Gemeinsam an einen Tisch sitzen und dem Ganzen mehr Tiefe und Geschwindigkeit geben – das sei besser und bürgerfreundlicher, so Dr. Ansgar Seidel.

Zielgruppe: Jugendliche mit Förderbedarf
 

Als vorrangige Zielgruppe hat die Jugendberufsagentur im Kreis Warendorf SGB II beziehende Jugendliche definiert. Dabei stehen Jugendliche mit besonderem Förderbedarf im Fokus. „Zum Beispiel junge Menschen ohne Schulabschluss oder mit psychosozialen Schwierigkeiten oder auch junge Geflüchtete“, so Martin Hanewinkel.

Das sei im Kreis die entscheidende Zielgruppe. Der Vorteil des Jobcenters in diesem Zusammenhang sei, dass der Kontakt zu den Jugendlichen über die Eltern im Rahmen der 2016 eingeführten Bedarfsgemeinschaftsbetreuung hergestellt werden könne. Als Leistungsbezieher erscheinen die Eltern regelmäßig zu Terminen im Jobcenter. Bei den Gesprächen werden dann die Kinder thematisiert, der Stand zum Thema Berufsweg abgefragt und Hinweise zu Unterstützungsmöglichkeiten gegeben.

Ein wichtiges Instrument, um ein Verständnis für die jeweils anderen Rechtskreise zu entwickeln, sind in der Jugendberufsagentur des Kreises Warendorf gemeinsame anonymisierte Fallbesprechungen der drei Rechtskreise, die auch in der Kooperationsvereinbarung fixiert sind. „Erst so ist jedem Beteiligten deutlich geworden, welche Möglichkeiten es im SGB II, SGB III und SGB VIII gibt und wie weit die Kompetenz des einzelnen Rechtsträgers reicht“, sagt Martin Hanewinkel. Nicht zuletzt steigerten diese gemeinsamen Fallbesprechungen auch die Beratungsqualität der eingebundenen Mitarbeitenden, weil sie das Portfolio der anderen Rechtskreise immer besser kennenlernten.

Mehrere Anlaufstellen im Flächenkreis
 

Der strukturelle Aufbau der Jugendberufsagentur im Kreis Warendorf unterscheidet sich naturgemäß von dem in einer kreisfreien Stadt. Der Kreis, den es in der jetzigen Form seit 1975 gibt, liegt östlich von Münster und erstreckt sich sowohl in West-Ost- als auch in Nord-Süd-Richtung über ungefähr 50 Kilometer. Er besteht aus 13 Städten und Gemeinden und hat 278.000 Einwohner. Eine zentrale Anlaufstelle in einem Gebäude würde aufgrund langer Anfahrtswege keinen Sinn machen. Deshalb entschied man sich im Kreis Warendorf für die virtuelle Variante einer Jugendberufs­agentur: Die Beratungen der Jugendlichen finden im Regelfall in den Jobcenter-Standorten in Warendorf, Ahlen und Beckum statt. Ein Logo der Jugendberufsagentur am Eingang der Standorte macht die zusätzliche Funktion der Gebäude deutlich. „Dem einen oder anderen mag es leichter fallen, den Weg in eine Jugendberufsagentur zu finden als in ein Jobcenter, gegen das es eventuell Vorbehalte gibt“, sagt Dr. Ansgar Seidel.

Die Erreichbarkeit der Jugendberufs­agentur sei darüber hinaus über die vorhandenen Netzwerkstrukturen bis in die kleinsten Kommunen sichergestellt, ergänzt Daniel Bögge.

Franke_2045.jpgDie Agentur für Arbeit und das Jugendamt haben zwar keinen festen Sitz in der Jugendberufsagentur, aber „wir machen je nach Bedarf Termine in den verschiedenen Standorten, an denen wir gemeinsam mit den Fallmanagern aus dem SGB II-Bereich unsere Dienstleis­tungen anbieten“, erklärt Klaus-Peter Franke, Bereichsleiter Agentur für Arbeit Ahlen-Münster.

Die Agentur für Arbeit bringt als Kernkompetenz die Berufsberatung in die Jugendberufsagentur ein. Das Jobcenter berät vor allem im Bereich der Ausbildungsstellen. Die Jugendämter schließlich engagieren sich mit dem Portfolio an Hilfen und Beratungsleistungen aus dem SGB VIII in der Jugendberufsagentur, also zum Beispiel Jugendsozialarbeit, erzieherische Hilfen, Jugendgerichtshilfe.

In der Praxis werden an einem Tag mehrere Termine für Jugendliche nacheinander geplant. Normalerweise finden diese Termine etwa 14-tägig statt, besteht mehr Bedarf, werden aber zusätzliche Termine angesetzt.

„Der Vorteil für die Agentur für Arbeit ist, dass wir in der Jugendberufs­agentur auch an Jugendliche herankommen, die nicht zur Schule gehen und zu denen wir keinen ersten Kontakt über die Berufsorientierungsveranstaltungen der Agentur für Arbeit direkt an den Schulen herstellen können. So können wir mehr Jugendliche ansprechen und letztendlich unseren Auftrag, Ausbildung zu forcieren und dem Fachkräftemangel entgegenzuwirken, besser erfüllen“, sagt Klaus-Peter Franke.

Ein weiterer Vorteil sei, dass die Schnittstelle der Agentur für Arbeit zum Jobcenter durch die Jugendberufsagentur deutlich ausgebaut worden sei. „Das ist bei einem zugelassenen kommunalen Träger (zkT) wie dem Kreis Warendorf, bei dem das Jobcenter keine gemeinsame Einrichtung ist, ein wichtiger Aspekt. Die Jugendberufsagentur ist für uns eine gute Möglichkeit der Zusammenarbeit“, sagt Klaus-Peter Franke.

Die Zusammenarbeit mit dem dritten Rechtskreis, der Jugendhilfe, ist in einem Flächenkreis etwas komplizierter als in einer Stadt. Im Kreis sind vier verschiedene Jugendämter zuständig: die kommunalen Jugendämter in den Städten Ahlen, Beckum, Oelde und das Kreisjugendamt, das in seiner Zuständigkeit die Stadt Warendorf und neun weitere Kommunen im Kreis abdeckt.

„Man kann nicht ein Konstrukt der Zusammenarbeit eins zu eins auf jedes Jugendamt übertragen“, so Martin Hanewinkel. „Jedes Jugendamt tickt ein bisschen anders.“

Das ist aus Sicht des Jobcenters aber nicht unbedingt ein Nachteil. Dadurch, dass man mit verschiedenen Akteuren verschiedene Vereinbarungen treffen müsse, bekomme die Arbeit neue Impulse und es entstehe eine Vielfalt in den Lösungen.

Enge Anbindung an „Kein Abschluss ohne Anschluss“
 

Die Kooperationsvereinbarung zwischen dem Kreis Warendorf, der Agentur für Arbeit Ahlen-Münster und den Kommunen (Ahlen, Beckum, Warendorf) legt neben den Fallbesprechungen und ihrer Taktung fest, dass sich die Institutionen gegenseitig über neue Angebote und Maßnahmen informieren. Außerdem ist darin ein monatliches gemeinsames Beratungsangebot festgezurrt1 sowie die Einbindung in die Strukturen der Landesinitiative „Kein Abschluss ohne Anschluss – Übergang Schule – Beruf in NRW“ (KAoA). Die Kommunale Koordinierungsstelle von KAoA ist neben der Leitungsebene der drei Rechtskreise auch in der Steuerungsgruppe für die Jugendberufsagentur vertreten.

Im Grunde würde die Zusammenarbeit auch ohne Vereinbarung funktionieren, sagt Dr. Ansgar Seidel, aber sie helfe bei Personal-Fluktuation ebenso wie bei wechselnden Prioritäten und dem hohen Zeitdruck, der nicht selten gegeben sei. Vor diesem Hintergrund schaffe eine Kooperationsvereinbarung Verbindlichkeit und stelle sicher, dass es zielgerichtete Kooperationsstrukturen losgelöst von einzelnen Personen gibt.

Die im Rahmen von KAoA zusammenarbeitenden Partner hat das Jobcenter über die Angebote der Jugendberufs­agentur informiert, ebenso die Studien- und Berufswahlkoordinatoren (StuBos) und Schulsozialarbeiterinnen und -arbeiter an den Schulen. „In diesem Rahmen werben wir für die Möglichkeiten, die wir aus dem SGB II zur Unterstützung von Jugendlichen haben, zum Beispiel für die Leistungen zur Bildung und Teilhabe (BuT)“, verdeutlicht Martin Hanewinkel.

Besonders die Zusammenarbeit mit den Schulsozialarbeiterinnen und -sozialarbeitern soll zukünftig noch ausgebaut werden. Deswegen ist für 2019 eine Veranstaltung des Jobcenters für die Schulsozialarbeiterinnen und -arbeiter ge­plant, die für mehr Nähe zwischen ihnen und der Jugendberufsagentur sorgen soll.

Einen weiteren zukünftigen Ansatzpunkt für die Jugendberufsagentur sieht Da­niel Bögge im Bereich der aufsuchenden Jugendarbeit. Streetworker arbeiten in fast allen Kommunen im Kreis. Über sie könnten Jugendliche auch in Jugendzentren und anderen Treffpunkten angesprochen und mit der Jugendberufs­agentur in Kontakt gebracht werden.

Neue Projekte aufgesetzt
 

Erfolge lassen sich aber schon jetzt erkennen. „Unser Ansatz, so früh wie möglich zu handeln, wird von den Beteiligten immer hartnäckiger verfolgt“, sagt Dr. Ansgar Seidel. So habe man in Kooperation mit dem Jugendamt allein in diesem Jahr bereits zwei Projekte aufgesetzt.

Eines dieser Projekte nennt sich „Restart – eine neue Chance“. Dabei handelt es sich um ein Projekt nach § 16 h SGB II, also ein Projekt für schwer erreichbare Jugendliche. Die Jugendberufs­agentur soll in diesem Zusammenhang als Andockstation für diese Jugendlichen dienen, von der aus dann rechtskreisübergreifend Lösungen für sie gefunden werden.

Ein zweites Projekt ist „Care Leaver – gelingende Übergänge gestalten“. Zielgruppe sind hier Jugendliche, die stationär untergebracht sind und keine Betreuungspersonen aus dem Familienkreis haben. „Wenn junge Menschen der Zuständigkeit der Jugendhilfe entwachsen, ist wichtig, dass wir ihnen frühzeitig Perspektiven aufzeigen“, erläutert Daniel Bögge. „Besonders da macht eine enge Zusammenarbeit der Rechtskreise Sinn.“ Die Fördermöglichkeiten und Leistungen der unterschiedlichen Rechtskreise werden in diesen Fällen so abgestimmt, dass die Jugendlichen sie nahtlos nutzen können, wobei auch parallele Hilfen verschiedener Rechtskreise sinnvoll sein können. Entwicklung von „Komplexleistungen“ nennen das die Beteiligten im Kreis Warendorf.

Über solche Projekte hinaus sollen Hilfen aus dem Programm BuT weiter gefördert werden, insbesondere für die Teilbereiche soziokulturelle Teilhabe und Lernförderung. Im vergangenen Jahr ist es bereits gelungen, die Antragszahlen für die Lernförderung um über 50 Prozent zu erhöhen.

Auch die Beratungszahlen in der Jugendberufsagentur haben steigende Tendenz. Im vergangenen Jahr waren es 70 Prozent mehr als im Vorjahr (absolut 233 Beratungen).

Positives Feedback
 

Die Jugendlichen, die man mit der Jugendberufsagentur erreiche, seien dankbar, dass sie nun auf die verschiedenen Kompetenzen der drei Rechtskreise Zugriff haben, sagt Klaus-Peter Franke. „Für unseren Bereich kann ich sagen, dass die gut ausgebildeten Berufsberater bei den Jugendlichen sehr gut ankommen. Die Kollegen machen das auch gerne, weil sie sehen, dass man der speziellen Zielgruppe wirklich helfen kann.“ Auch die Zusammenarbeit mit den Kollegen von Jobcenter und Jugendamt werde sehr positiv bewertet. „Wir versuchen gemeinsam, alle Jugendlichen möglichst früh mitzunehmen und sie auf den Weg in eine Berufsausbildung zu bringen. Je eher wir in die Berufsorientierung einsteigen, desto effektiver ist es für die Jugendlichen, aber auch für die gesamte Gesellschaft“, so Klaus-Peter Franke.

Daniel Bögge stimmt in diese positive Bewertung der Jugendberufsagentur ein: „Wir durften in den letzten Jahren eine sehr positive Entwicklung erleben. Die Kolleginnen und Kollegen im Jobcenter und der Arbeitsagentur wissen viel genauer darüber Bescheid, was wir als Jugendhilfe tun, und die Fachkräfte der Jugendämter wissen, welche Optionen und Möglichkeiten es zum Beispiel über das Jobcenter gibt. Es ergeben sich auch über die fallbezogene Zusammenarbeit hinaus viele Synergieeffekte, es entwickelt sich eine gemeinsame Sprache und ein reger Austausch.“

Martin Hanewinkel bekommt ebenfalls ein positives Feedback der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Jobcenter. Er stellt eine große Akzeptanz der Jugendberufsagentur fest, verhehlt aber nicht, dass es auch kritische Stimmen zum Dienstleistungsangebot der Jugendberufsagentur gibt. Aber je häufiger die Anlässe, sich auszutauschen, zum Beispiel bei ganztägigen Veranstaltungen zu neuen Projekten, desto eher würden Vorurteile und Abwehrhaltungen abgebaut, sagt Dr. Ansgar Seidel.

Als Ziel für die Zukunft bezeichnen Dr. Ansgar Seidel und Klaus-Peter Franke den weiteren und stetigen Ausbau der Jugendberufsagentur und die immer engere Vernetzung der relevanten Akteure. Die Projekte, die sich aus der gemeinsamen Zusammenarbeit ergeben haben, sollen möglichst umfassend als feste Angebote bei der Jugendberufsagentur angedockt werden. Zusätzlich sollen auch die Jugendlichen, die nicht unter den § 16 h SGB II fallen, aber trotzdem die Hilfsangebote im Bereich Übergang Schule – Beruf nicht nutzen, „eingefangen“ werden, wie es Martin Hanewinkel ausdrückt. Dazu müsse man sie an Orten aufsuchen, an denen die Jugendberufsagentur bisher nicht präsent ist, zum Beispiel in Jugendzentren. Niederschwellige Angebote direkt in den entsprechenden Sozialräumen schaffen – so seine Vision.


1 Offene Sprechstunden und terminierte Beratungsgespräche werden von 13:30 Uhr bis 16:00 Uhr in Ahlen (jeden zweiten Montag im Monat), Warendorf (jeden zweiten Donnerstag im Monat) und Beckum (jeden ersten Donnerstag im Monat) durchgeführt.

Ansprechpersonen in der G.I.B.

Elisabeth Tadzidilinoff
Tel.: 02041 767244
e.tadzidilinoff@gib.nrw.de

Albert Schepers
Tel.: 02041 767255
a.schepers@gib.nrw.de

Autor

Frank Stefan Krupop
Tel.: 02306 741093
frank_krupop@web.de

Kontakte

Dr. Ansgar Seidel, Amtsleiter
Jobcenter Kreis Warendorf
Tel.: 02581 535600
Amtsleitung-Jobcenter@kreis-warendorf.de

Martin Hanewinkel, Sachgebietsleiter
aktivierende Leistungen Jobcenter
Kreis Warendorf
Tel.: 02581 535700
martin.hanewinkel@kreis-warendorf.de

Klaus-Peter Franke, Bereichsleiter
Agentur für Arbeit Ahlen-Münster
Tel.: 0251 698150
klaus-peter.franke@arbeitsagentur.de

Daniel Bögge
Kreis Warendorf – Amt für Kinder,
Jugendliche und Familien
Sachgebiet Prävention und Frühe Hilfen
Tel.: 02581 535254
daniel.boegge@kreis-warendorf.de
 
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