Sie sind hier: Startseite Heftarchiv 2018 Attraktivitätssteigerung der dualen Berufsausbildung
Attraktiv für alle!?

Duale Berufsausbildung

(Heft 4/2018)
Das duale Ausbildungssystem hat national wie international einen guten Ruf. Dennoch entscheidet sich ein Großteil der Jugendlichen für ein Studium statt für eine Berufsausbildung. Die Zahl der Studierenden steigt seit Jahren, während die Zahl der Auszubildenden abnimmt. Politik und Wirtschaft sind gefragt. Sie wollen die Attraktivität und Qualität der dualen Ausbildung weiter steigern und zugleich das Bewusstsein von der Bandbreite und den Möglichkeiten einer dualen Ausbildung erhöhen.

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Interview mit Dr. Joachim Gerd Ulrich und Dr. Mona Granato (BIBB)

Passungsprobleme als aktuelle Herausforderung auf dem Ausbildungsmarkt

(Heft 4/2018)
Das Forschungsinstitut für gesellschaftliche Weiterentwicklung (FGW) hat die Passungsprobleme auf dem nord­rhein-westfälischen Ausbildungsmarkt analysiert. Wir sprachen mit Dr. Mona Granato, Sprecherin des BIBB-Forschungsprojektes „Bildungsorientierungen“, und Dr. Joachim Gerd Ulrich, Wissenschaftlicher Direktor im BIBB, über die zentralen Ergebnisse und Handlungsempfehlungen der Studie. Das FGW wurde mit Unterstützung des für Wissenschaft zuständigen Ministeriums des Landes Nord­rhein-Westfalen im September 2014 als eigenständiger, gemeinnütziger Verein gegründet. Aufgabe und Ziel des Instituts ist es, in Zeiten unübersichtlicher sozialer und ökonomischer Veränderungen neue Impulse zur gesellschaftlichen Weiterentwicklung zu geben und politische Gestaltungsoptionen zu entwickeln.

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Interview mit Tanja Nackmayr (unternehmer nrw)

„Die Digitalisierung bietet eine große Chance, die Attraktivität der dualen Ausbildung weiter zu steigern“

(Heft 4/2018)
Tanja Nackmayr ist Geschäftsführerin Bildungs- und Arbeitsmarktpolitik im Verband „unternehmer nrw“, der Landesvereinigung der Unternehmensverbände Nordrhein-Westfalen e. V. in Düsseldorf. Seit 2018 hat „unternehmer nrw“ die Federführung in der AG „Attraktivität der beruflichen Bildung“ des Ausbildungskonsenses NRW.

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Jugendlichen eine gute berufliche Zukunft ermöglichen

Mit fanta3 und KungFu die Attraktivität der dualen Ausbildung im Kreis Lippe steigern

(Heft 4/2018)
Die Situation auf dem Ausbildungsmarkt ist weiterhin schwierig, auch im Kreis Lippe. Im Zeitalter des demografischen Wandels konkurrieren Hochschulen, weiterführende Schulen und Unternehmen verschiedener Branchen um Jugendliche und junge Erwachsene, die sich zwischen einer Ausbildung, dem Besuch einer weiterführenden Schule und einem Studium entscheiden müssen. Es gibt Jugendliche, die keinen Ausbildungsplatz finden, aber auch viele Ausbildungsplätze, die mangels Nachfrage nicht besetzt werden können.

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„Ausbildung sichtbar machen“: KAoA-Netzwerkpartner bieten Betrieben eine Plattform für ihre Angebote und bauen Jugendlichen eine Brücke in den Beruf

Eine Ausbildungskampagne für Bottrop

(Heft 4/2018)
Um den Übergang Jugendlicher von der Schule in den Beruf zu unterstützen, vernetzen sich alle Akteure des Ausbildungsmarktes in der Landesinitiative „Kein Abschluss ohne Anschluss“ (KAoA). Deren Kooperation erfährt durch themenbezogene Workshops im Rahmen einer Bund-Länder-Vereinbarung Unterstützung. In Bottrop rücken die Partner der kommunalen Koordinierung die vielfältigen Möglichkeiten der dualen Ausbildung in den Fokus. Mit der Kampagne „Ausbildung sichtbar machen“ wollen sie erreichen, dass Bottrop für junge Menschen und Unternehmen attraktiv und zukunftsfähig bleibt.

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Perspektive Handwerk

Vom Studienaussteiger zum Meisterschüler

(Heft 4/2018)
„Was mache ich hier eigentlich?“ Über diese Frage sinnierten schon viele Studierende, die Nächte mit ihrer Hausarbeit oder in der Klausurphase den Sommer in der Uni-Bibliothek verbrachten. Die Quote der Studierenden, die vorzeitig ihr Studium abbrechen, liegt bei rund 30 Prozent. Doch was passiert, wenn man sich falsch fühlt im Studiengang? Welche beruflichen Alternativen und Perspektiven gibt es?

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Für Studierende selbstverständlich – für Auszubildende noch Neuland

Auslandsaufenthalte machen die Ausbildung attraktiver

(Heft 4/2018)
Was spätestens seit der Finanzkrise 2008 und der damit einhergehenden hohen Arbeitslosigkeit unter Jugendlichen für viele europäische Länder als Vorbild gilt, scheint hierzulande an Attraktivität einzubüßen – die duale Berufsausbildung. Immer mehr junge Menschen verbinden Karriere, Aufstiegschancen und berufliches Prestige mit einem Studium und entscheiden sich gegen eine Ausbildung. Mittlerweile klagt nach Angaben des Deutschen Industrie- und Handelskammertages jedes zweite Unternehmen darüber, offene Stellen nicht längerfristig besetzen zu können. Höchste Zeit also der dualen Berufsausbildung neuen Glanz zu verleihen – das Angebot von Auslandsaufenthalten in der Ausbildung kann dazu beitragen.

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Interview mit Birgit Beierling (Der Paritätische Gesamtverband)

„Ungleiches gleich zu behandeln ist nicht gerecht“

(Heft 4/2018)
Als Birgit Beierling im September 2017 zur Bundestagswahl ihr „Plädoyer für eine genderbewusste Ausbildungsförderung“ veröffentlichte, hatte das einigen Nachhall. Das Plädoyer der Referentin für Jugendsozialarbeit bei dem Paritätischen Gesamtverband und zurzeit auch Sprecherin des Kooperationsverbundes Jugendsozialarbeit spricht eine Reihe von ungelösten Problemen an. Zum Beispiel geht es um die Frage, warum Menschen, die sich für eine schulische Ausbildung entscheiden, nach wie vor gegenüber denen, die eine duale Ausbildung wählen, benachteiligt werden. – Wir haben mit Birgit Beierling gesprochen.

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Einstieg begleiten – Perspektiven öffnen (TEP)

10 Jahre Teilzeitberufsausbildung

(Heft 4/2018)
Minister Laumann hat vor 10 Jahren in Nordrhein-Westfalen das Programm „Teilzeitberufsausbildung – Einstieg begleiten – Perspektiven öffnen“, kurz TEP, aufgelegt. Angetreten war das Programm 2009 mit dem Ziel, durch die Ausbildungsform der Teilzeitberufsausbildung die Potenziale Erwachsener mit Familienverantwortung und ohne Berufsabschluss, vor allem junger Mütter (und Väter), für die Berufsausbildung zu erschließen. TEP unterstützt bei der Suche nach einem betrieblichen Ausbildungsplatz in Teilzeit und gibt Hilfestellung, um Familie und Ausbildung zu vereinbaren. Die Ausbildungsform eröffnet auch Unternehmen die Chance, dem wachsenden Fachkräftebedarf zu begegnen und Auszubildende zu gewinnen.

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Wege in Arbeit[mehr]

Arbeit, die sich lohnt

Als der Denkmalpflege-Werkhof in Steinfurt 1989 aus der Taufe gehoben wurde, bestand sein Ziel darin, historische Baumaterialien, die bei Abbrüchen anfallen, zu sammeln und sie für die Renovierung denkmalgeschützter Gebäude zur Verfügung zu stellen. Mitte der 1990er Jahre wurden auf dem Hof dann die ersten Beschäftigungsmöglichkeiten für langzeitarbeitslose Menschen geschaffen mit dem Ziel, sie in Arbeit zu integrieren. Die Kombination aus denkmalpflegerischer Arbeit und der Arbeitsmarktintegration stellte sich schnell als erfolgreich heraus. Heute haben Denkmalpflege und die Integration Langzeitarbeitsloser auf dem Denkmalpflege-Werkhof den gleichen Stellenwert.
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Beschäftigungsfähigkeit[mehr]

„Es geht darum, die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer von heute auf die Arbeit von morgen vorzubereiten“

Das Bundeskabinett hat im September dieses Jahres einen Gesetzentwurf zur Stärkung der Chancen für Qualifizierung und für mehr Schutz in der Arbeitslosenversicherung verabschiedet, das sogenannte Qualifizierungschancengesetz. Wir sprachen mit dem Bundesminister für Arbeit und Soziales Hubertus Heil.
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