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Fachkräftemangel in der Pflege

Arbeitsmarkt Pflege

(Heft 2/2018)
Der Fachkräftemangel in der Pflege ist massiv. Angesichts der demografischen Entwicklung mit der voraussichtlichen Zunahme pflegebedürftiger älterer Menschen dürfte sich das Problem noch verschärfen. Die Politik reagiert. Noch offen ist die Frage, ob die geplanten Veränderungen etwa bei den Arbeitsbedingungen der Pflegekräfte oder in der Ausbildung von Nachwuchskräften für die Branche genügen. Insgesamt bietet der Pflegesektor schon heute zukunftssichere Arbeitsplätze und aufgrund des Fachkräftemangels zugleich ausgezeichnete Chancen für die Qualifizierung und Integration spezieller Zielgruppen des Arbeitsmarkts wie etwa arbeitslose und geflüchtete Menschen.

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Großprojekt ZASA stärkt Praxis-Anleitende in Zeiten des Umbruchs

Mehr Fürsorge für Hunderte Ausbilder in der Altenpflege

(Heft 2/2018)
Kaum ein Bereich des Arbeitsmarkts ist so stark in Bewegung wie der Pflegesektor. Besonders die Situation in der Altenpflege gleicht einem überbuchten Zug, der an den Unterwegsbahnhöfen eiligst zusätzliche Wagen und Servicekräfte erhalten muss, weil immer mehr Fahrgäste zusteigen wollen. Um dieser Dynamik Herr zu werden, haben sich in der Region Aachen/Heinsberg mehrere Hundert Fachkräfte und Auszubildende in dem Verbundprojekt ZASA auf den Weg gemacht.

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Ein Blick auf Flüchtlings-Projekte im Pflegebereich in NRW

Geflüchtete für Pflegeberufe qualifizieren

(Heft 2/2018)
Das hört sich erst einmal gut an: Zwei gesellschaftlich relevante Herausforderungen mit einem Streich bewältigen; etwas gegen den Fachkräftemangel in der Pflege tun und dabei gleichzeitig geflüchtete Menschen nachhaltig beruflich und damit auch gesellschaftlich integrieren. – Doch ganz so einfach ist das nicht. Es gibt viele Hürden für alle Beteiligten und es dauert, bis ein Geflüchteter ohne Vorbildung in einem Pflegeberuf angekommen ist. Dennoch stellt sich in NRW eine ganze Reihe von Projekten dieser Herausforderung. Zwei vom Land NRW geförderte Projekte haben wir uns näher angesehen: „Care for integration“ und „welcome@healthcare“.

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Eine Werbekampagne von zehn Altenpflegeeinrichtungsträgern zeigt, dass gute Arbeit und gute Pflege bei ihnen zusammengehen

Im Alltäglichen liegt das Besondere

(Heft 2/2018)
Alle Unkenrufen zum Trotz – es gibt sie: gute Arbeitsbedingungen in der Pflege und Pflegepersonal, das stolz ist, diesen Beruf gewählt zu haben. Das Projekt „Gute Arbeit – Gute Pflege: Attraktivitätssteigerung und Produzentenstolz in der Altenpflege“ der NRW-Fachkräfteinitiative wirbt mit diesem Aspekt für einen Beruf in der Altenpflege. Es lief zwei Jahre bis in den März dieses Jahres. Projektpartner waren zehn Träger und Dienste der Pflegebranche aus Bottrop, Gelsenkirchen, Essen und Recklinghausen sowie die Agenturen für Arbeit der Städte und die Wirtschaftsförderungen. Moderiert und koordiniert wurde die vom Land NRW und dem Europäischen Sozialfonds (ESF) geförderte Initiative von der Gelsenkirchener Konkret Consult Ruhr GmbH (KCR).

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Digitalisierung in der Pflege

Fantasievolle Szenarien und Pflegealltag

(Heft 2/2018)
Informations- und Kommunikationstechnologien für die Pflege sind laut einer aktuellen Studie ein „zentrales Entwicklungsthema“ für die Akteurinnen und Akteure der Branche. In Nordrhein-Westfalen ist das Thema „Digitalisierung in der Pflege“ Teil der Landesinitiative eGesundheit.nrw wie auch der Fachkräfteinitiative NRW. Klar ist: „Die Beziehungsarbeit in der Pflege, die den Menschen ganzheitlich im Blick hat, kann kein Roboter der Welt übernehmen.“

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Interview mit Gerhard Herrmann, MAGS NRW

Reform der Pflegeberufe: Stärkere Stellung durch Generalistik?

(Heft 2/2018)
Mit dem Pflegeberufegesetz werden ab 2020 die Ausbildungen für die Alten-, Kranken- und Kinderkrankenpflege zu einem gemeinsamen Pflegeberuf zusammengeführt. Ist der generalistische Ansatz der richtige Weg, um die Ausbildung zur Pflegefachkraft zu modernisieren und den Beruf aufzuwerten? Gerhard Herrmann, Leiter der Abteilung Pflege, Alter, demografische Entwicklung im Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales in Nordrhein-Westfalen, spricht in unserem Interview über Chancen und Schwierigkeiten der Reform und die Rolle des Landes Nordrhein-Westfalen.

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Interview mit Prof. Dr. Stefan Sell, Hochschule Koblenz

Den katastrophischen Diskurs in den Medien drehen, ohne die Missstände in der Pflege zu verschweigen

(Heft 2/2018)
Ein Gespräch mit Prof. Dr. Stefan Sell, Direktor des Instituts für Sozialpolitik und Arbeitsmarktforschung an der Hochschule Koblenz, zur Arbeitssituation und zum Fachkräftemangel in der Pflegebranche

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Jugend und Beruf[mehr]

Ausbildung im Gastgewerbe schmackhaft machen

Die Kommunalen Koordinierungsstellen beschäftigen sich im Rahmen des Handlungsfeldes 3 der Landesinitiative „Kein Abschluss ohne Anschluss“ (KAoA) damit, die Attraktivität der dualen Ausbildung zu steigern. Besonders für die Ausbildungsberufe im Hotel- und Gaststättengewerbe (HoGa) scheint das auch dringend geboten, denn vor allem im Ruhrgebiet steht die Branche vor einem Problem: Der Tourismus kommt in der Region immer mehr in Fahrt, die Übernachtungs- und Gästezahlen steigen, der Hotelbau boomt, doch das Personal ist heute schon knapp, die Abbruchquote bei Ausbildungen im HoGa-Bereich hoch. Die Kommunalen Koordinierungsstellen in Bochum, Herne und auch im Hagen/Ennepe-Ruhr Kreis haben gemeinsam mit zahlreichen Partnern gute Ideen entwickelt, um Schülerinnen und Schülern eine Ausbildung in der Branche schmackhaft zu machen.
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Wege in Arbeit[mehr]

Digitalisierung in Jobcenter und Arbeitsagentur

Der Weg zurück in Arbeit kostet oft Energie, da sollen die Jobsuche und die Zusammenarbeit mit dem Jobcenter nicht auch noch zusätzliche Zeit rauben. Mit digitalen Mitteln verkürzt das Jobcenter Düsseldorf-Süd die Wartezeiten: Kunden können online Termine vereinbaren und Antragsverläufe abrufen. Diese Ideen finden bereits Nachahmer. Sie sind zwei Beispiele von vielen für die Digitalisierung von Serviceleistungen in der Arbeitsverwaltung.
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Beschäftigungsfähigkeit[mehr]

Wertvolle Impulse für das Personalmanagement in Unternehmen der Lebensmittelwirtschaft

Das vom Land Nordrhein-Westfalen und durch den Europäischen Sozialfonds geförderte Modellprojekt „PerLe – Personalmanagement in der mittelständischen Lebensmittelwirtschaft NRW“ hat das Ziel, gemeinsam mit zwölf Partner-Unternehmen praxisgerechte Konzepte und Maßnahmen zur Fachkräftesicherung und -rekrutierung in der Lebensmittelwirtschaft zu entwickeln. Ein wichtiges Thema dabei ist die Verbesserung der Personalmanagementsituation in den Betrieben. Die Koordination und fachliche Begleitung des Projektes liegen bei dem Food-Processing Initiative e. V. (FPI) und der innowise GmbH.
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