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(Heft 3/2011)
STAR geht in die zweite Phase

Schule trifft Arbeitswelt: Das Konzept geht auf

Das bisherige Modellvorhaben STAR/„Schule trifft Arbeitswelt – Integration (schwer-)behinderter Jugendlicher“ – geht in die nächste Phase. Der innovative Ansatz – eine Kombination aus individueller Unterstützung und struktureller Arbeit – hat sich in der Praxis bewährt: Bereits nach einem Jahr ist es in den Modellregionen gelungen, mehr jungen Menschen Perspektiven für eine betriebliche Ausbildung und Beschäftigung zu eröffnen.

Landesregierung, Landschaftsverbände und die Regionaldirektion NRW der Bundesagentur für Arbeit vereinbarten deshalb im Juli 2011: STAR wird nach Abschluss der ersten Förderphase jetzt zwei weitere Jahre fortgesetzt und flächendeckend ausgebaut.

Die Zielsetzung von STAR ist es, Jugendliche beim Übergang von der Schule in die Arbeitswelt zu unterstützen, und denjenigen, die das Potenzial dazu haben, eine Alternative zur Werkstatt für Menschen mit Behinderung zu bieten. Zielgruppen sind Schülerinnen und Schüler – auch integrativ beschulte – mit den Förderschwerpunkten Geistige Entwicklung, Hören und Kommunikation, Körperliche und motorische Entwicklung, Sehen und Sprache.

STAR wurde im Dezember 2009 vom Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales und den Landschaftsverbänden Rheinland und Westfalen-Lippe initiiert, Projektträger sind die Landschaftsverbände. Bei den Landschaftsverbänden wurden Koordinierungsstellen eingerichtet, denen neben den Leitungen jeweils drei Regionalkoordinatoren angehören. Gemeinsam sind sie für die landesweiten Aktivitäten auf struktureller Ebene zuständig und begleiten die Arbeit in den Modellregionen. Die durch Case-Managerinnen und Case-Manager begleitete individuelle Berufswegeplanung begann im Frühjahr 2010 in vier Modellregionen: Bochum/Herne, Bonn/Rhein-Sieg-Kreis, Mönchengladbach/Kreis Neuss und Kreis Siegen-Wittgenstein/Kreis Olpe.

Begleiten, vernetzen, analysieren
 

Die Erprobung der individuellen Begleitung von Schülerinnen und Schülern in den Modellregionen war eine der zentralen Zielsetzungen der ersten Förderphase. Konkret geht es dabei um rund tausend Schülerinnen und Schüler in 31 Förderschulen und elf Schulen mit gemeinsamem Unterricht. Bis zum Sommer 2011 konnten die Case-Managerinnen bzw. Case-Manager 150 Schülerinnen und Schüler bei ihrer beruflichen Orientierung unterstützen. Weitere 450 Jugendliche standen auf der Warteliste, 340 befanden sich in der Clearingphase. „Mit ,Clearingphase’ ist der Prozess der Kompetenzfeststellung gemeint“, erklärt Doris Löpmeier, die gemeinsam mit Christian Krawietz die STAR-Koordinierungsstelle im LWL leitet. „Es gibt dafür gute standardisierte Testverfahren, aber sie sind recht zeit- und personalaufwändig.“ So ist für den handwerklich-motorischen Eignungstest, kurz: HAMET, vorgeschrieben, dass ein Tester nur mit jeweils zwei Schülern arbeiten darf. „Das ist mit den 1,5 Case-Management-Stellen pro Region nicht zu schaffen, deshalb wurden zum Teil einfachere Verfahren verwendet.“

Ein weiterer wesentlicher Schwerpunkt von STAR ist die Entwicklung systematischer Kooperationsstrukturen, nicht nur in den Modellregionen. Dazu gehören die Initiierung von regionalen Netzwerkkonferenzen und der Aufbau verbindlicher Kooperationen, u. a. mit Schulen, Arbeits­agenturen, Integrationsfachdiensten, Elternverbänden und Kammern. „Für diese Vernetzungsarbeit sind die Regionalkoordinatoren zuständig. Außerdem unterstützen und beraten sie die Case-Manager“, sagt Norbert Wosnitzka, Leiter der STAR-Koordinierungsstelle im LVR. Aufgabe der Regionalkoordinatoren war es auch, in den Modellregionen eine Bestandsaufnahme zu machen. „Wir wollten systematisch ermitteln, welche Akteure es im Bereich Übergang Schule – Beruf zu unseren Zielgruppen gibt, ob und wie sie vernetzt sind und welche Instrumente und Verfahren eingesetzt werden.“

Die STAR-Koordinierungsstellen führten zudem gemeinsam eine landesweite Erhebung durch: Sie verschickten Fragebögen an alle für STAR relevanten Schulen, um Informationen zu Schulabschlüssen und beruflichen Werdegängen der Abgangsjahrgänge 2009/2010 zu erhalten. Auf die Anfrage reagierten 182 Schulen, sie machten Aussagen zu 2.648 Schülerinnen und Schülern. „Die Schulabfrage wird auch in den nächsten Jahren zum Schuljahresende durchgeführt. So erhalten wir Vergleichswerte zur Entwicklung der beruflichen Eingliederung und können sehen, was die Arbeit von STAR bewirkt“, so Doris Löpmeier.

Mehr Bedarf als erwartet
 

Eine weitere landesweite Studie zu Bedarf und derzeitiger Situation der STAR-Zielgruppen wurde im Winter 2010/2011 in Kooperation mit der Forschungsgesellschaft Forsa durchgeführt. „In Nordrhein-Westfalen hat es zu diesem Themenfeld noch keine so differenzierte flächendeckende Befragung gegeben“, sagt Norbert Wosnitzka. „Sie dient als Grundlage für den bedarfsgerechten Aus- und Aufbau von Angeboten und für die Feststellung des Personalbedarfs an Case-Managern.“

Insgesamt wurden von den beiden STAR-Koordinierungsstellen 185 Förderschulen aufgerufen, sich an der Online-Befragung durch Forsa zu beteiligen. Mit großem Erfolg: 157 Schulen beantworteten den Fragebogen. Dies entspricht einer Rücklaufquote von 85 Prozent und ist sicherlich ein Ausdruck für das große Interesse der Förderschulen am Thema berufliche Orientierung. Eine ergänzende Umfrage bei Schulen, die gemeinsamen Unterricht oder integrative Lerngruppen anbieten, wurde inzwischen ebenfalls durchgeführt.

Ein zentrales Ergebnis der Forsa-Studie ist, dass die Schülerzahlen höher sind als vermutet. Bei der Konzeption von STAR war man davon ausgegangen, dass sich rund 13.000 Jugendliche in den letzten drei Schulbesuchsjahren der entsprechenden Förderschulen befinden. Tatsächlich sind es knapp 15.000, wie die Befragung und eine darauf basierende Hochrechnung ergaben. Ein weiteres, für die Leiter der Koordinierungsstellen überraschendes Resultat: Der Anteil der Schülerinnen und Schüler mit anerkanntem Schwerbehindertenstatus ist mit 31 Prozent sehr gering. „Für Kinder ist das vielleicht noch nicht so wichtig, aber spätestens bei der Ausbildung ändert sich das. Denn mit einem Schwerbehindertenausweis hat man das Recht auf zusätzliche Fördermöglichkeiten, wie finanzielle Zuschüsse oder eine Assistenz am Arbeitsplatz“, erläutert Norbert Wosnitzka. „Hier ist eine intensive und rechtzeitige Aufklärungsarbeit von Eltern und Lehrkräften erforderlich.“

Einige weitere Ergebnisse der Forsa-Studie:

  • Die intensivsten Kooperationen pflegen Schulen mit der Agentur für Arbeit (98 % der Schulen), mit Integrationsfachdiensten (82 %) und Werkstätten für behinderte Menschen (80 %). Deutlich seltener sind regelmäßige Kontakte zu Eltern/Elternverbänden (69 %) und Betrieben/Arbeitgeberverbänden (64 %).
  • Die Mitarbeit in regionalen Netzwerken ist sehr unterschiedlich ausgeprägt. Sie liegt je nach Arbeitskreis bzw. Netzwerk zwischen einem und 52 Prozent.
  • Berufswegekonferenzen für alle Schülerinnen und Schüler erfolgen in 59 Prozent der Schulen.
  • Standardisierte Kompetenzfeststellungs- und Dokumentationsverfahren nutzen bislang weniger als die Hälfte der befragten Schulen. Nicht-standardisierte Verfahren werden hingegen von fast allen eingesetzt, hier vor allem die Beurteilung durch einen Praktikumsbetrieb (83 %) sowie Selbst- und Fremdeinschätzungsbögen (66 bzw. 63 %).
  • Der Anteil an Schülerinnen und Schülern mit Migrationshintergrund liegt bei durchschnittlich 18,7 Prozent. Spezifische Angebote für diese Jugendlichen oder ihre Eltern sind selten, so wird nur an acht Prozent der Schulen Unterstützung durch einen sprachkundigen Vermittler angeboten.


Ein Ergebnis, das Doris Löpmeier überrascht hat: In den STAR-relevanten Förderschulen liegt der Anteil der Jungen durchschnittlich bei 63 Prozent, der der Mädchen bei 37 Prozent, besonders groß ist der Unterschied beim Förderschwerpunkt Sprache. „Mir war schon klar, dass mehr Jungen als Mädchen Förderschulen besuchen, aber ich hätte nicht gedacht, dass die Differenz so groß ist“, meint die STAR-Projektleiterin.

„Da aber Mädchen selbst bei guten Schulleistungen schlechtere berufliche Chancen haben als Jungen, halten wir es für wichtig, dass geschlechtsspezifische Angebote im Bereich der Berufsorientierung ausgebaut werden. Laut der Forsa-Umfrage gibt es nur bei zwölf Prozent der Schulen entsprechende Aktivitäten.“ Denkbar ist hier neben individueller Unterstützung auch strukturelle Arbeit, zum Beispiel die systematische Kooperation mit Arbeitgebern, die Praktikums-, Arbeits- oder Ausbildungsplätze für Mädchen zur Verfügung stellen. Darüber hinaus will STAR bei Fachveranstaltungen die Aneignung von Gender-Kompetenzen thematisieren.

Erfolge und Herausforderungen
 

Wie sieht nach anderthalb Jahren STAR die Bilanz der Koordinierungsstellenleiter in Köln und Münster aus? Besonders erfreut sind sie darüber, dass es bei einigen Förderschwerpunkten gelungen ist, für 50 Prozent der im Rahmen von STAR unterstützten Schulabsolventen eine Alternative zur Werkstatt zu finden. Sie gehen in weiterführende Schulen, haben einen Ausbildungsplatz bekommen oder nehmen an (betrieblichen) Berufsvorbereitungsmaßnahmen teil. „Dies ist ein erstes, noch nicht repräsentatives Zwischenergebnis. Aber die Zahlen sind beachtlich, zumal die Jugendlichen schon in ihrem letzten Schuljahr waren, als die Unterstützung durch STAR einsetzte“, meint Norbert Wosnitzka. „Und sie bestätigen eine alte These der Landschaftsverbände: Mit frühzeitiger Begleitung ist für viel mehr junge Menschen mit Behinderung eine Alternative zur Werkstatt möglich.“

Wichtig seien allerdings Angebote wie unterstützte Beschäftigung oder die Integrationsfachdienste, die als Ansprechpartner zur Verfügung stehen, wenn es Probleme bei der Arbeit gibt. Und noch etwas betont Norbert Wosnitzka: „Wir sind nicht gegen Werkstätten, aber wir wollen für mehr Wahlmöglichkeiten sorgen und für jeden Schulabsolventen das Richtige finden.“

Für Doris Löpmeier ist ein großer Erfolg von STAR, „dass sich alle relevanten Akteure und Institutionen zusammengeschlossen haben und ihre Ressourcen landesweit für eine gemeinsame Zielsetzung bündeln. Das begann schon beim Start des Programms mit der Kooperation von Arbeitsministerium, Schulministerium, Regionalagentur und Landschaftsverbänden. Und es gilt auch für die Modellregionen, wo Schulen, Arbeitsagentur, Integrationsfachdienst und Eltern mit weiteren Akteuren wie Schulaufsicht oder Kammern vor Ort zusammenarbeiten.“

Die Vernetzung in den Regionen hat allerdings vor allem zu Beginn von STAR viel Zeit gekostet. Die Vertreter der verschiedenen Institutionen – mit ihren unterschiedlichen Perspektiven – mussten sich miteinander arrangieren, Absprachen treffen und sich über Verfahren und Strukturen einigen. Für die Case-Manager und Regionalkoordinatoren bedeutete das viel Arbeit, zumal sie auch auf Skepsis stießen. „Zwar haben alle Schulen die Unterstützung durch STAR begrüßt, aber gleichzeitig befürchteten sie, dass es wieder mal ein kurzfristiges Angebot sei. Umso wichtiger ist die Zielsetzung von STAR, bestimmte Instrumente und Strukturen landesweit in ein Regelsystem zu überführen“, sagt Norbert Wos­nitzka.

Befürchtungen gab und gibt es auch in anderer Hinsicht: Einige Schulen und viele Eltern haben Angst, dass die Jugendlichen in einer regulären Beschäftigung am allgemeinen Arbeitsmarkt scheitern könnten. Die Werkstatt hingegen empfinden sie als eine Einrichtung, die Schutz und soziale Absicherung bietet. „Das ist verständlich, hat aber auch damit zu tun, dass Eltern und teilweise auch Schulen zu wenig über mögliche Hilfen wissen“, meint Doris Löpmeier. „Wir informieren sie deshalb über Angebote wie Arbeitsassis­tenz, begleitende sozialpädagogische Unterstützung oder finanzielle Förderungen für Arbeitgeber und Arbeitnehmer. Das ist allerdings kein Rundum-Sorglos-Paket. Die Situation auf dem freien Arbeitsmarkt ist – trotz aller Unterstützung – für behinderte Menschen so riskant wie für nicht behinderte auch. Sie bietet aber mehr Selbstbestimmung und ist im Sinne von Inklusion, wie sie die UN-Behindertenrechtskommission fordert, die wünschenswerte Zielrichtung. Deshalb will STAR dazu beitragen, dass die Jugendlichen gemäß ihren Möglichkeiten den Schritt in den allgemeinen Arbeitsmarkt versuchen. Wenn sich herausstellt, sie sind den Anforderungen des allgemeinen Arbeitsmarktes doch nicht gewachsen, steht ihnen natürlich der Weg in die Werkstatt weiterhin offen.“

Wie geht es weiter?
 

Schon bei der Planung von STAR war intendiert, die Erfahrungen und Erkenntnisse in den Modellregionen für ganz Nordrhein-Westfalen zu nutzen. „Damit haben wir schon in der ersten Förderphase begonnen, aber in der zweiten Phase wird dieser Transfer die zentrale Aufgabe sein. Es geht dabei nicht nur um die landesweite Ausdehnung, sondern um die Überführung des modellhaft Erprobten ins Regelsystem“, sagt Doris Löpmeier. „Zum Beispiel soll die Netzwerkarbeit überall selbstverständlich werden. Eine weitere Zielsetzung ist die Auswahl verbindlich einzusetzender Instrumente und Standards, etwa bei Kompetenzfeststellungsverfahren.“

Mit Letzterem kennen sich die fünf Regionen besonders gut aus, die sich seit dem Sommer 2011, neben den bisherigen vier Modellregionen, an STAR beteiligen: Bielefeld, Düsseldorf, Kleve, Krefeld, Paderborn und Rheine. Sie erproben im Rahmen des NRW-Projekts STARTKLARplus verschiedene Module zur vertieften Berufsorientierung. Ein wesentliches Element dabei sind Kompetenzfeststellungsverfahren.

Um solche Verfahren tatsächlich bei allen Schülerinnen und Schülern anwenden zu können, ist allerdings die Ausweitung der personellen Ressourcen eine entscheidende Voraussetzung. Dies wird durch die Zusage für die weitere und umfangreichere Förderung von STAR möglich. In der zweiten Förderphase stehen drei Millionen Euro zur Verfügung, die je zur Hälfte vom NRW-Arbeitsministerium – unter Verwendung von Mitteln des Europäischen Sozialfonds – und von den Landschaftsverbänden aus Mitteln der Ausgleichsabgabe zur Verfügung gestellt werden. Für den landesweiten Ausbau sollen rund neun Millionen Euro aus Mitteln des Bundesprogramms „Initiative Inklusion“ hinzukommen. „Bisher steht fest, dass pro Landesteil zwei weitere Regionalkoordinatoren und zwei Case-Manager eingestellt werden“, so Doris Löpmeier. „Wir hoffen sehr, dass noch weitere Case-Management-Ressourcen bewilligt werden, denn der Unterstützungsbedarf bei der beruflichen Orientierung und das Interesse der Schulen an STAR sind immens.“

Abstract

Das bisherige Modellvorhaben STAR/„Schule trifft Arbeitswelt – Integration (schwer-)behinderter Jugendlicher“ wird nach Abschluss der ersten Förderphase zwei weitere Jahre fortgesetzt und flächendeckend ausgebaut. Zielsetzung von STAR ist es, Jugendliche beim Übergang von der Schule in die Arbeitswelt zu unterstützen und denjenigen, die das Potenzial dazu haben, eine Alternative zur Werkstatt für Menschen mit Behinderung zu bieten. Der innovative Ansatz – eine Kombination aus individueller Unterstützung und struktureller Arbeit – hat sich in der Praxis bewährt. Mit der durch Case-Management unterstützten individuellen Berufswegeplanung wurde 2010 in vier Modellregionen begonnen, im Sommer 2011 kamen fünf weitere hinzu. In der zweiten Förderphase stehen für STAR drei Millionen Euro zur Verfügung, die je zur Hälfte vom NRW-Arbeitsministerium – unter Verwendung von Mitteln des Europäischen Sozialfonds – und von den Landschaftsverbänden aus Ausgleichsabgabemitteln zur Verfügung gestellt werden. Für den landesweiten Ausbau sollen rund neun Millionen Euro aus Mitteln des Bundesprogramms „Initiative Inklusion“ hinzukommen.

Ansprechpartner in der G.I.B.

Richard Osterholt
Tel.: 02041 767-153
r.osterholt@gib.nrw.de

Kontakte

Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL)
Christian Krawietz
Tel.: 0251 5914121
christian.krawietz@lwl.org

Doris Löpmeier
Tel.: 0251 5913393
doris.loepmeier@lwl.org
Landschaftsverband Rheinland (LVR)
Norbert Wosnitzka
Tel.: 0221 809-4390
norbert.wosnitzka@lvr.de

Autorin

Christel Schwiederski
doppelpunkt.bonn@t-online.de
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