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Fachkräftegewinnung und Fachkräftebindung

Kosmos Handwerk

(Heft 3/2018)
Mit seiner Beschäftigtenzahl und seinem Umsatz ist das Handwerk eine tragende Säule der Wirtschaft, eine gleichermaßen eigene wie offene Welt. Zurzeit brummt die Konjunktur im Handwerk, volle Auftragsbücher steigern den Bedarf an gut qualifizierten Fachkräften. Bei deren Gewinnung steht das Handwerk jedoch in harter Konkurrenz zu anderen Wirtschaftssektoren wie der Industrie. Erforderlich sind neue Strategien, Fachkräfte zu gewinnen und langfristig zu binden.

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Interview mit Reiner Nolten, Westdeutscher Handwerkskammertag (WHKT)

„Das Lebensarbeitseinkommen eines Handwerksmeisters liegt im Schnitt heute schon mit dem eines Akademikers gleichauf”

(Heft 3/2018)
G.I.B.: Herr Nolten, wie geht es dem Handwerk in Nordrhein-Westfalen aktuell?

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Projekt in Ostwestfalen-Lippe bringt Baubranche und junge Menschen mit Migrationshintergrund zusammen

Azubis gewinnen – Zuwanderung nutzen

(Heft 3/2018)
Besonders kleinere Betriebe der Baubranche klagen über unbesetzte Lehrstellen. Auf der anderen Seite sind viele junge Menschen mit Migrationshintergrund auf der Suche nach einem Ausbildungsplatz. Ausgehend von dieser Situation hat die Initiative für Beschäftigung OWL e. V. (IfB OWL) im Mai vergangenen Jahres das Projekt „Azubis gewinnen – Zuwanderung nutzen“ gestartet, mit dem zwischen diesen beiden Gruppen Kontakte hergestellt sowie Ausbildungsverhältnisse vermittelt und begleitet werden. Projektpartner sind der Verein Berufliche Ausbildung und Qualifizierung Jugendlicher und Erwachsener (BAJ e. V.), das Handwerksbildungszentrum Brackwede – Fachbereich Bau e. V. (HBZ) und die Creos Lernideen und Beratung GmbH. Gefördert wird das Projekt vom Land Nordrhein-Westfalen und dem Europäischen Sozialfonds im Rahmen der Fachkräfteinitiative NRW.

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Ausbildung von Frauen mit Familienverantwortung im Handwerk

Was nicht passt, wird passend gemacht

(Heft 3/2018)
Frauen sind in vielen Handwerksberufen bisher unterrepräsentiert, vor allem in den meist technisch ausgerichteten sogenannten „Männerberufen“. Dabei sind sie in Zeiten eines zunehmenden Fachkräftemangels eine Zielgruppe, die Handwerksbetrieben helfen könnte, ihre offenen Ausbildungsplätze zu besetzen. Eine gute Idee könnte in diesem Zusammenhang eine Teilzeitberufsausbildung sein, die es Müttern ermöglicht, Familie und Ausbildung unter einen Hut zu bekommen.

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Eislounge Maria Veen

Motiviert, leistungswillig, zuverlässig – Menschen mit Behinderung als Fachkräfte im Handwerk

(Heft 3/2018)
In Maria Veen im westlichen Münsterland beweist die Transfair Montage GmbH als Inklusionsunternehmen, dass Fachkräfte mit und ohne Behinderung auch im Handwerk gut und erfolgreich miteinander arbeiten können. So behauptet sich zum Beispiel die Eis Lounge der Transfair Montage GmbH seit über drei Jahren erfolgreich am Markt. Könnte inklusives Arbeiten auch für andere Handwerksbetriebe ein Erfolgsmodell sein?

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Potentialberatung bei der Tischlerei Hüwelmann & Menne in Lienen

„Vorher war ich Handwerker mit Angestellten, jetzt bin ich Unternehmer“

(Heft 3/2018)
Die Tischlerei Hüwelmann & Menne im Tecklenburger Land ist in den letzten elf Jahren stark gewachsen. So erfreulich das für Inhaber Thorsten Menne und seine mittlerweile 24 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ist, so groß sind auch die Herausforderungen, die dadurch für den Handwerksbetrieb entstehen, besonders, was die innerbetriebliche Organisation, aber auch, was die Rolle von Thorsten Menne als Selbstständiger angeht. Eine vom Land NRW und mit Mitteln des Europäischen Sozialfonds geförderte Potentialberatung half dem Inhaber, diese Herausforderungen zu meistern.

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Kölner Rohr- und Kanalreinigungsbetrieb ROKIS

Schritt für Schritt der Digitalisierung entgegen

(Heft 3/2018)
In Großunternehmen beschäftigen sich teilweise ganze Abteilungen mit Strategien zur digitalen Transformation, eine Möglichkeit, die kleine und mittelständische Handwerksbetriebe so nicht haben. Doch mit Unterstützung der eigenen Belegschaft und unter Hinzuziehung externer Beratung können auch Handwerksbetriebe digitale Lösungen entwickeln und von der Umstellung auf digitale Prozesse profitieren, wie das Beispiel des Kölner Rohr- und Kanalreinigungsbetriebes ROKIS zeigt.

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Ein Blick nach Arnsberg zur Parkett Sapp GmbH

„Heute freuen wir uns schon, wenn überhaupt jemand zum Bewerbungsgespräch kommt”

(Heft 3/2018)
Viele handwerkliche Betriebe haben das gleiche Problem: volle Auftragsbücher, wenig Fachkräfte. Dazu wächst der Druck sich zu digitalisieren. Ein Blick nach Arnsberg im Hochsauerland zeigt, dass Rat von außen viel bewirken kann.

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Interview mit Rolf R. Rehbold, FBH

„Es gibt Betriebe, die eine strategische Personalentwicklung als Notwendigkeit begreifen, aber das Gros ist noch nicht so weit”

(Heft 3/2018)
Das Forschungsinstitut für Berufsbildung im Handwerk an der Universität zu Köln (FBH) ist seit 1952 Ansprechpartner für berufspädagogische Fragen im Handwerk. Das Institut im Verbund des Deutschen Handwerksinstituts (DHI) beschäftigt sich mit den Bedingungen und Möglichkeiten, damit Menschen ihren Lebensweg im und mit dem Handwerk gestalten können. Die G.I.B. sprach mit dem stellvertretenden Direktor des FBH Rolf R. Rehbold über die Themen Berufsorientierung, Ausbildung und Weiterbildung im Handwerk.

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Jugend und Beruf[mehr]

Angle Dikhas

Flucht assoziieren viele mit Menschen, die vor Krieg und Armut aus Syrien, Afghanistan, Somalia und weiteren Staaten in Nahost und Afrika fliehen. Dass auch innerhalb der EU Menschen zur Flucht aus ihrer Heimat getrieben werden, wird dabei allzu schnell übersehen. Für viele Roma-Familien aus Rumänien und Bulgarien trifft jedoch genau dies zu. Immer wieder berichtet Amnesty International von rechtswidrigen Zwangsräumungen in einigen bulgarischen Städten und Dörfern – veranlasst durch die Behörden.
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Wege in Arbeit[mehr]

Kräfte bündeln – Zusammenarbeit stärken

Werkstätten gelten allgemein als Orte der Information und Inspiration, für Wartung und Reparatur, Reklamation und Nachbesserung nicht ausgeschlossen. Diese Aspekte kennzeichneten auch das Werkstattgespräch „Arbeitsmarktintegration von Flüchtlingen“, zu dem die G.I.B. in Kooperation mit dem Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen, dem Ministerium für Kinder, Familie, Flüchtlinge und Integration des Landes Nord­rhein-Westfalen, der Regionaldirektion NRW und der Landeskoordinierungsstelle Kommunale Integrationszentren am 29. Juni 2018 nach Bochum eingeladen hatte.
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Beschäftigungsfähigkeit[mehr]

„Ich möchte keinen aus meinem Team missen“

Beste Qualität bei Produkten und Dienstleistungen, individuelle Strategien zur Fachkräftesicherung und eine intensive Beteiligung der Belegschaft – dafür steht die Firma „Julius Möbel“ in Overath. Dazu passt, dass das Unternehmen bereits vier Potentialberatungen in Anspruch genommen hat – mit nachweisbarem Erfolg.
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Themenübergreifend[mehr]

Regionale Integrationszentren in Wallonien

Wallonien verfügt über acht regionale Integrationszentren, die sich in Namur, Veréviers, Liège, Brabant, La Louvière, Moans, Charleroi und in der Provinz Luxemburg befinden. CRIPEL (Centre Régional d’Intégration pour les Personnes Etrangères ou d´origine étrangère de Liège) ist das größte dieser Integrationszentren – und mit einem Einzugsgebiet von 55 Gemeinden zuständig für 30 % der Klientinnen und Klienten in der Provinz Wallonien. Die G.I.B. sprach mit der Koordinatorin des Integrationszentrums CRIPEL, Axelle van Harten, über die Integration von Zugewanderten in Wallonien und die Arbeit der Integrationszentren.
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