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Corona-Pandemie

Nachhaltige Auswirkungen auf die Arbeitswelt?

(Heft 1/2022)
Seit der Finanzkrise 2008 hatte kaum ein Ereignis so starke Auswirkungen auf die Arbeitswelt wie aktuell die Ausbreitung des Covid-19-Coronavirus. Was davon ist auf den Zeitraum der Pandemie begrenzt und was sorgt für eine nachhaltige Veränderung der Arbeitswelt? Die Antworten stehen noch aus, aber erste Strukturveränderungen zeichnen sich ab.

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Interview mit Prof. Dr. Enzo Weber

„Der größte Brocken, den Absturz zu verhindern, wurde ja geschafft“

(Heft 1/2022)
Doch das gilt nicht für Selbstständige und Minijobber, weil von denen so gut wie niemand in der Arbeitslosenversicherung ist. Ein Gespräch mit Prof. Dr. Enzo Weber, Leiter des Forschungsbereichs „Prognosen und gesamtwirtschaftliche Analysen“ am Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) über die Auswirkungen der Pandemie auf die Arbeitswelt und die erforderlichen Aktivitäten zu ihrer beschäftigungsorientierten Gestaltung

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Interview mit Bianca Cristal

Über Corona hinausdenken – Nur mit geeigneter Qualifizierung ist die Transformation zu bewältigen

(Heft 1/2022)
Ein Gespräch mit Bianca Cristal, Geschäftsführerin „Arbeitsmarkt­management“ der Regionaldirektion Nordrhein-Westfalen der Bundes­agentur für Arbeit, über den Einfluss der Corona-Pandemie auf die Berufsausbildung

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Misere der Minijobs

Schutzlos in der Pandemie

(Heft 1/2022)
Die neue Bundesregierung will die Verdienstgrenze für Minijobs erhöhen, was ein Festhalten an dieser Beschäftigungsform bedeutet. Dabei hat die Corona-Pandemie die Misere der Minijobs deutlich aufgezeigt. Zudem liegen ernst zu nehmende Reformvorschläge auf dem Tisch.

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Gesundheitsschutz und Arbeitsrecht im Homeoffice

Einfach mal „Abschalten“?

(Heft 1/2022)
Wenn derzeit hinter vielen Wohnungsfenstern schon morgens Monitore flimmern und die Geräuschkulisse aus der Nachbarwohnung vom endlosen Ge­klacker der Tastatur bestimmt wird, bedeutet das häufig: Homeoffice. Zur Minderung des Infektionsgeschehens wurde für eine Vielzahl von Beschäftigten plötzlich das Zuhause zum Büro. Dabei wirken sich sowohl die materielle und organisationale Arbeitsgestaltung über Arbeitsmittel und -zeit, die veränderte innerbetriebliche Kommunikation als auch die Frage der Vereinbarkeit von Familie und Beruf physisch und psychisch auf Beschäftigte aus.

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Interview mit Prof. Dr. Guido Möllering

„Den Mitarbeitenden zu sagen, wo es lang geht, ist nicht mehr zeitgemäß. Führung bedeutet Kooperation.“

(Heft 1/2022)
Lange wurde es mit großer Skepsis beäugt. Doch durch die Corona-Pandemie und den Appell der Politik, möglichst im Homeoffice zu arbeiten, ist es inzwischen das Mittel der Wahl: das Führen auf Distanz. Im Gespräch berichtet Prof. Dr. Guido Möllering, Direktor und Lehrstuhlinhaber am Reinhard Mohn-Institut für Unternehmensführung an der Universität Witten-Herdecke, über die veränderte Rolle von Personalführung und ihre Herausforderungen.

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Eine soziale Krise der Geschlechter?

Die Corona-Pandemie

(Heft 1/2022)
Obwohl es ursprünglich eine Gesundheitskrise ist, entsteht aus der Krankheit Covid-19 auch eine soziale Krise. Die Pandemie wirkt sich auf die Arbeits- und Lebensrealität erwerbstätiger Menschen aus. Wissenschaftliche Studien zeigen, dass die Corona-Pandemie zur Geschlechterungleichheit beiträgt.

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Die Firma LM-Design nutzt während der Pandemie die Potentialberatung NRW für die Entwicklung eines neues Leitbilds „Vision 2030“

Potentialberatung unter Pandemie-Bedingungen

(Heft 1/2022)
Firmen schauen gewissermaßen in den Spiegel, wenn sie mit der Potentialberatung ein von der Landesregierung Nordrhein-Westfalen angebotenes Förderinstrument einsetzen. Diese Nabelschau lebt vom intensiven Austausch der Beteiligten und der Zuhilfenahme einer externen Beratung. Die Bedingungen der Pandemie erschweren allerdings den gemeinsamen Blick auf das, was ist und werden soll. Wie die Potentialberatung NRW dennoch ihre Wirkung entfalten kann, zeigt das Beispiel des mittelständischen Unternehmens LM-Design aus dem westmünsterländischen Vreden.

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Werkstattjahr im Berufsbildungszentrum Kreis Kleve

Praxisorientiert und produktiv trotz Pandemie

(Heft 1/2022)
Das Werkstattjahr ist ein Förderangebot der Landesregierung für noch nicht ausbildungsreife Jugendliche im Übergang Schule – Beruf, das berufliche Qualifizierung mit betrieblichen Praxisphasen verbindet – ein Ansatz, der im Lockdown nicht leicht umzusetzen war. Dem Berufsbildungszentrum im Kreis Kleve ist es gelungen.

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Interview mit Rebecca Feise

Kreativer Träger bewältigt Lockdown

(Heft 1/2022)
Die Kreishandwerkerschaft Essen bietet gemeinsam mit einem weiteren Träger, der „Die Boje gem. katholische Jugendsozialarbeit Essen GmbH“, im Rahmen des Programms Werkstattjahr insgesamt 40 Plätze in vier Berufsbereichen an: „Gesundheit und Soziales“, „Lager und Verkauf“, „Holz“ sowie „Farben und Lacke“. Ein Gespräch mit Rebecca Feise, Leiterin der Abteilung Berufliche Bildung bei der Kreishandwerkerschaft Essen

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Interview mit Stefan Graaf, Martina Forkel und Günter Schmidt-Klag

Auf dem Weg zu einer „gesunden klugen Hybridstrategie“ in der Grundsicherung

(Heft 1/2022)
Schon vor Corona galt für den Bereich der Grundsicherung: die Zukunft heißt Digitalisierung. Sie bietet sowohl nach innen wie nach außen viele Vorteile – also für die Organisation in den Jobcentern genauso wie für die Menschen, die SGB II-Leistungen beziehen. Die Jobcenter hatten sich entsprechend auf den Digitalisierungsweg gemacht – dann kam Corona und damit ein Berg von Herausforderungen, besonders für eine Institution, deren Kerngeschäft nun mal die Arbeit mit Menschen ist. Aber: Wenn man der Corona-Pandemie überhaupt etwas Positives abgewinnen kann, dann das: Sie hat einen Digitalisierungsschub verursacht – auch im Bereich der Grundsicherung. Vieles ging schneller – musste schneller gehen –, als vor der Pandemie gedacht. Dennoch stellen sich den Jobcentern weiterhin zahlreiche Herausforderungen, sei es durch Corona oder in bestimmten Regionen auch durch die Unwetterkatastrophe vom Juli 2021. Welche das sind und wie die Zukunft in den Jobcentern – zum Beispiel im Bereich der Beratung – aussehen könnte, haben wir die drei Geschäftsführungen der Jobcenter StädteRegion Aachen, Bonn und Kreis Düren, Stefan Graaf, Günter Schmidt-Klag und Martina Forkel gefragt.

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Junge Geflüchtete im Märkischen Kreis starten durch

Im Frühjahr 2020 startete die Landesinitiative „Durchstarten in Ausbildung und Arbeit“. Getragen vom Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales (MAGS) sowie dem Ministerium für Kinder, Familie, Flüchtlinge und Integration (MKFFI) des Landes Nordrhein-Westfalen hat die Initiative zum Ziel, jungen Geflüchteten zwischen vorwiegend 18 und 27 Jahren mit einer Duldung oder einer Aufenthaltsgestattung durch passgenaue Angebote den Weg in den Arbeitsmarkt zu eröffnen. 50 Millionen Euro stellt das Land NRW den Kommunen dafür zur Verfügung. Eine von ihnen ist der Märkische Kreis im Sauerland. Gregor Heggemann, von der geschäftsführenden Stelle der Landesinitiative Durchstarten in Ausbildung und Arbeit, und Ahmad Dabak, Teilhabemanager beim Märkischen Kreis, nahmen die G.I.B. mit auf eine Reise durch den Kreis – entlang der einzelnen Förderbausteine von „Durchstarten“.
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Arbeitsgestaltung und Fachkräftesicherung [mehr]

Getränkeautomat stillt Wissensdurst in neun Berufsbildern

Ein besonderes Konzept verfolgt die im September 2021 eröffnete Kölner Lehrfabrik 4.0. An einem Getränkeautomaten, der als vollautomatische Fertigungsanlage konstruiert ist, qualifizieren sich Auszubildende, Beschäftigte und Teilnehmer*innen beruflicher Rehabilitation über die Grenzen von neun Berufsbildern hinweg weiter. Die von der Europäischen Union und dem Land Nord­rhein-Westfalen geförderte Lehrfabrik versteht sich zugleich als Plattform für kleine und mittlere Unternehmen, Zukunftsthemen gemeinsam zu erörtern und durch eine modern zu haltende Qualifizierung Fachkräfte auf hohem Level auszubilden und zu sichern.
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Themenübergreifend [mehr]

„Von der Pandemie lernen“

Das Internetportal www.arbeitswelt-portal.de ist Teil einer vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) initiierten „Arbeitsweltberichterstattung“. Deren Ziel ist es, Beschäftigten, Betrieben, Sozialpartnern handlungsorientiert aufzuzeigen, wie sie eine sich wandelnde Arbeitswelt nachhaltig gestalten können.
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Armutsbekämpfung und Sozialplanung [mehr]

Zusammen im Quartier

Was Menschen befähigt, trotz widriger Umstände ein gesundes, erfülltes Leben zu leben und welche Hilfestellung die Projekte des Förderprogramms „Zusammen im Quartier – Kinder stärken – Zukunft sichern“ (ZiQ) dahingehend leis­ten, war Thema der letzten überregionalen ZiQ-Zirkeltreffen.
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