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Landesregierung aktiv

Gute Arbeitswelt NRW: Gestaltungsansätze und Ziele

(Heft 2/2020)
In einer sich wandelnden Arbeitswelt setzt sich das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen für den Schutz, die Sicherung und die Weiterentwicklung der Beschäftigten – kurzum: für eine gute Arbeitswelt ein.

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Selbst organisierte Kuriere in der Essens-Lieferbranche

„Liefern am Limit“

(Heft 2/2020)
Die Arbeitsbedingungen in der Essens-Lieferbranche stehen seit Jahren in der Kritik, genauso wie die Bestrebungen einiger Plattformbetreiber, die Einrichtung und Arbeit von Betriebsräten zu ver- oder zu behindern. Mit Unterstützung der Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) haben deshalb vor zwei Jahren in der Branche tätige Kuriere die Initiative „Liefern am Limit“ gegründet.

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Interview mit Prof. Dr. Timo Baas, Duale Hochschule Baden-Württemberg

EU-Arbeitnehmerfreizügigkeit: „Viele kommen zwar, gehen aber auch schnell wieder“

(Heft 2/2020)
Die Arbeitnehmerfreizügigkeit in der Europäischen Union weckt Hoffnungen und Ängste. Positiv wird es gesehen, wenn Deutschland über die Zuwanderung den Fachkräftebedarf decken kann. Als problematisch wird es empfunden, wenn der Zuzug vor allem in Billiglohn-Sektoren stattfindet und von Armut der Zugewanderten flankiert ist. Professor Dr. Timo Baas von der Dualen Hochschule Baden-Württemberg (DHBW) in Stuttgart forscht seit mehr als einem Jahrzehnt zum Thema Arbeitnehmerfreizügigkeit. 2010 legte er an der Universität Potsdam seine Dissertation vor, die sich in einem Kapitel mit der Arbeitnehmerfreizügigkeit in der Europäischen Währungsunion beschäftigt. Er arbeitete für das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung (DIW), am Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) und bis zu seinem Wechsel nach Stuttgart als Juniorprofessor für Makroökonomik an der Universität Duisburg-Essen. 2019 legte er die Studie „Unionsbürgerinnen und -bürger in Deutschland. Eine Übersichtsstudie zu Vorteilen und Herausforderungen bei der Inanspruchnahme der Arbeitnehmerfreizügigkeit“ vor. In unserem Interview wägt er zwischen positiven und negativen Effekten der Freizügigkeit ab.

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Beratungsstellen für ausländische Arbeitskräfte in Nordrhein-Westfalen

Hilfe für die, die sich wehren wollen

(Heft 2/2020)
Die Arbeitnehmerfreizügigkeit kann sicher als eine der wichtigen Errungenschaften innerhalb der Europäischen Union angesehen werden. Leider geht mit ihr aber auch Arbeitsausbeutung und prekäre Beschäftigung der Menschen einher, die diese Freizügigkeit wahrnehmen. Auch Arbeitskräfte, die aus Drittstaaten zugewandert oder geflüchtet sind, sind von dieser Problematik betroffen. Wir werfen einen Blick auf drei Projekte, die sich in Nordrhein-Westfalen darum kümmern, gerechte Löhne und faire Arbeitsbedingungen für die Gruppe der mobilen oder zugewanderten Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer auf dem Arbeitsmarkt durchzusetzen.

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Interview mit Dr. Hagen Lesch, Institut der Deutschen Wirtschaft Köln

„Wir sollten jetzt erst einmal abwarten, wie der Arbeitsmarkt den schlimmsten exogenen Schock seit dem Zweiten Weltkrieg verkraftet“

(Heft 2/2020)
Ein Gespräch mit Dr. Hagen Lesch, vom Institut der deutschen Wirtschaft (IW) zum Mindestlohn

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Interview mit Klaus Burmeister, foresightlab

„Es braucht einen Ruck durch die gesamte deutsche Industrie“

(Heft 2/2020)
Digitale Technologien verändern unsere Arbeitswelt. Schon heute begleiten digitale Arbeitsmittel nahezu jede Form von Erwerbstätigkeit. Die großen Veränderungen für die Arbeitswelt, die mit der weiteren Entwicklung von Robotik und künstlicher Intelligenz einhergehen, stehen allerdings noch an. Welche Folgen haben Digitalisierung und Automatisierung für Arbeitsmarkt, Beschäftigung und Qualifikation? Welche Chancen bietet die digitale Transformation Unternehmen und wie setzen diese sie um? Ein Gespräch mit Klaus Burmeister, unabhängiger Zukunftsforscher, Gründer der Z_punkt GmbH und Leiter des foresightlab sowie Initiator der Initiative D2030 zur Etablierung eines unabhängigen Zukunftsdiskurses in Deutschland.

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Spielräume nutzen

Fünf Jahre Mindestlohn – eine Erfolgsgeschichte

(Heft 2/2020)
Vor fünf Jahren trat das Gesetz zur Regelung eines allgemeinen Mindestlohns (Mindestlohngesetz – MiLoG) in Kraft. Seitdem gilt in Deutschland ein flächendeckender allgemeiner gesetzlicher Mindestlohn für Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer. Sichergestellt ist dabei, dass der allgemeine Mindestlohn nicht die Branchenmindestlöhne verdrängt, soweit sie höher sind. Alle zwei Jahre beschließt seitdem eine „Mindestlohnkommission“ über Anpassungen der Höhe des Mindestlohns. Zudem hat die Europäische Kommission Anfang 2020 formal die Konsultationen zu einer europäischen Mindestlohnpolitik eingeleitet. Heute ist klar: die Lohnuntergrenze hat bis dato keine negativen Beschäftigungseffekte.

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Interview mit Prof. Dr. Thorsten Schulten, Wirtschafts- und Sozialwissenschaftliches Institut (WSI) der Hans-Böckler-Stiftung

Mindestlöhne: Individuelle Existenzsicherung und gesellschaftliche Stabilität

(Heft 2/2020)
Ein Gespräch mit Prof. Dr. Thorsten Schulten vom Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Institut (WSI) der Hans-Böckler-Stiftung

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Elektrotechnikdienstleister ehm entwickelt mit einer Potentialberatung spezielles Ausbildungskonzept

Montags gehen die Auszubildenden zur Akademie, nicht auf die Baustelle

(Heft 2/2020)
Für Auszubildende und Arbeitskräfte attraktiv zu sein ist von besonderer Bedeutung in Zeiten des Fachkräftemangels. Die Wittener Elektrotechnik-Firma ehm optimiert ihr Ausbildungskonzept mithilfe einer vom Land geförderten Potentialberatung. Ein spezieller Akademie-Tag pro Woche soll die Auszubildenden fit für den Einsatz auf den Baustellen machen.

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Interview mit Dr. Peter Krauss-Hoffmann, LIA.nrw

Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit: „Betriebe müssen Angebote so gestalten, dass alle Beschäftigten daran teilhaben können“

(Heft 2/2020)
Vielfalt wertzuschätzen und zu fördern kann sich positiv auf das Betriebsklima und die Wettbewerbschancen einer Firma auswirken. Wir sprachen mit Dr. Peter Krauss-Hoffmann vom Landesinstitut für Arbeitsgestaltung des Landes Nordrhein-Westfalen (LIA.nrw) über die Chancen und Herausforderungen einer vielfältigen Belegschaft für den Arbeits- und Gesundheitsschutz.

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Jugend und Beruf [mehr]

„Will man die Eltern erreichen, muss man neue Wege gehen“

Wenn es um die Entscheidung für einen Berufsweg geht, sind die Eltern für ihre Kinder immer noch der erste Ansprechpartner. Um sie bei dieser verantwortungsvollen Aufgabe bestmöglich zu unterstützen, hat der Regionale Ausbildungskonsens Hellweg-Sauerland 2015/2016 das Internet-Elternportal „Karriere hier“ entwickelt.
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Wege in Arbeit [mehr]

Projekt ebnet Geflüchteten den Weg ins Handwerk

Eine Initiative von Kreishandwerkerschaft Düsseldorf und Jobcenter Düsseldorf reagierte früh auf den Zuzug von Geflüchteten. Die inzwischen zertifizierte Maßnahme führt Teilnehmende binnen eines halben Jahres mit schulischen und praktischen Angeboten an Ausbildung und Arbeit heran.
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Armutsbekämpfung und Sozialplanung [mehr]

Integrierte Sozialplanung: Hilfsangebote passgenau auf Quartiere ausrichten

Armut kann viele treffen. Das Risiko, finanziell abgehängt zu werden, steigt etwa für alleinerziehende oder alte Menschen und Mitglieder kinderreicher Familien. Die Ruhrgebietsstadt Oberhausen hat sich aufgemacht, soziale Hilfen und Angebote bis in einzelne Quartiere hinein abgestimmter und damit besser zu planen. Über sogenannte „Expert*innendialoge“ sind Dutzende freier Träger und sozial engagierter Akteure eingebunden.
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