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Komplexität und Kooperation

Vor dem Handeln steht das Verhandeln

(Heft 2/2021)
Politisches Handeln verlagert sich immer mehr aus hierarchischen Institutionen in pluralistische Verhandlungssysteme, in denen Ziele und Vorhaben nur mit der Zustimmung aller Beteiligten verwirklicht werden können. Kooperation und somit auch die Organisation von Kooperation gewinnen zunehmend an Relevanz.

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Ein Gespräch mit Stefan Kulozik, Leiter der Abteilung Arbeit und Qualifizierung des MAGS, über den Stellenwert von Kooperationen in der Landesarbeitspolitik.

Kooperation in der nordrhein-westfälischen Arbeitspolitik: Die Menschen und Ziele müssen im Zentrum stehen

(Heft 2/2021)
G.I.B.: Ganz allgemein: Herr Kulozik, wann kommen Akteure der Arbeitspolitik Ihrer Einschätzung nach zu dem Schluss, dass für ihre Vorhaben „Kooperation“ relevant, nützlich oder notwendig sein könnte?

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Bald 25 Jahre Ausbildungskonsens NRW

Vorlage für erfolgreiche Kooperationen

(Heft 2/2021)
Kooperation ist ein Mittel, gemeinsam Ziele zu verfolgen, die allein nicht zu erreichen wären. Der Ausbildungskonsens NRW ist dafür ein herausragendes Beispiel – seit bald 25 Jahren. Er bringt verschiedenste Interessen und Positionen an den Verhandlungstisch. Mit dem Willen zum gemeinschaftlichen Arbeiten werden Unterschiede nicht nivelliert, aber Wege für gemeinsame Lösungen eröffnet. Im Ausbildungskonsens NRW ringen Ministerien, Kammern, Arbeitsagentur, Kommunen und Kreise, Arbeitnehmer- und Arbeitgebervertretungen um die besten Wege, jungen Menschen den Übergang von Schule in Beruf oder Studium zu erleichtern und Unternehmen bei der Suche nach Fachkräften zu unterstützen. Bei den Beschlüssen gilt das Prinzip der Einstimmigkeit. Dieses Prinzip hat sich als tragfähig erwiesen und den Ausbildungskonsens NRW bundesweit zur Blaupause für konsensuale Entscheidungsstrukturen gemacht.

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Kooperative Bildungsinitiative RuhrFutur

Mehr Bildungsgerechtigkeit im Ruhrgebiet

(Heft 2/2021)
„RuhrFutur“, eine kooperative Bildungsinitiative, will das Bildungssystem in der Metropole Ruhr leistungsfähiger gestalten, damit alle Kinder und Jugendlichen unabhängig von ihrer Herkunft faire Chancen auf Bildungszugang, Bildungsteilhabe und Bildungserfolg haben. Getragen wird die Initiative von der Stiftung Mercator, dem Land Nordrhein-Westfalen, dem Regionalverband Ruhr, sechs Städten und einem Kreis sowie sieben Hochschulen.

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Kooperationsbörse der Südwestfälischen Industrie- und Handelskammer (SIHK) zu Hagen bringt Firmen zusammen, die Aufträge gemeinsam besser und schneller erledigen können

Unternehmen zu einer Beziehung auf Zeit verhelfen

(Heft 2/2021)
Kooperation statt Konkurrenz: Unternehmen können durch temporäre Zusammenarbeit mit anderen Betrieben Auftragsspitzen leichter bewältigen oder bei freien Kapazitäten Beschäftigte und Maschinenpark besser auslasten. Die Südwestfälische Industrie- und Handelskammer (SIHK) zu Hagen hilft mit ihrer Kooperationsbörse bei der Partnersuche.

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HANDWERK.NRW und das Fraunhofer-Institut UMSICHT

Wissenschaft und Handwerk: Synergien durch Kooperation

(Heft 2/2021)
Um wissenschaftliche Ergebnisse und Methoden besser für Dienstleistungen und Produkte des Handwerks zu nutzen, haben Handwerk.NRW und das Fraunhofer UMSICHT im vergangenen Jahr ein „Memorandum of Understanding“ unterzeichnet. Zusätzlicher Bestandteil der Kooperation ist die gemeinsame Entwicklung von Angeboten zur Aus-, Fort- und Weiterbildung im Handwerk.

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Ein Gespräch mit der Konsortialsprecherin Prof. Dr. Uta Wilkens vom Institut für Arbeitswissenschaften an der Ruhr-Universität Bochum

Kompetenzzentrum HUMAINE: KI-Transfer-Hub der Metropole Ruhr

(Heft 2/2021)
Gefördert vom Bundesministerium für Bildung und Forschung im Rahmen des Förderschwerpunkts „Zukunft der Arbeit: Regionale Kompetenzzentren der Arbeitsforschung“ entsteht an der Ruhr-Universität Bochum das Kompetenzzentrum HUMAINE – Transfer-Hub der Metropole Ruhr für die humanzentrierte Arbeit mit KI. Beteiligt an dem Konsortium ist eine Vielzahl von Partnern aus Wissenschaft, Industrie und Transfer sowie weitere assoziierte Akteure.

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Jugend und Beruf [mehr]

Der digitale Weg zur Ausbildung

Der regionale Ausbildungskonsens Hellweg-Sauerland reagiert auf die Folgen der Pandemie und kombiniert zwei Beratungsangebote für die zukünftigen Auszubildenden. Die „Woche der Ausbildung“ und „Karriere-hier live“ bieten erstmals im virtuellen Raum gemeinsam Formate wie Podcasts, Videos, Elterncafé und Gesprächsrunden von Auszubildenden mit Schülerinnen und Schülern.
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Wege in Arbeit [mehr]

Faire Chance auf Weiterbeschäftigung

Mit dem seit dem 1. Januar 2019 in Kraft getretenen Teilhabechancengesetz sollen die Beschäftigungschancen von arbeitsmarktfernen Menschen verbessert und damit ihre soziale Teilhabe ermöglicht werden. Idealerweise gelingt den nach den Paragrafen 16 e und 16 i des SGB II geförderten Personen nach Beendigung ihrer Maßnahme der Übergang in eine ungeförderte Beschäftigung. Das jedenfalls ist das Ziel, das die NEUE ARBEIT Essen (NEUE ARBEIT) verfolgt, die eine lange Erfahrung mit geförderter Beschäftigung und Vermittlung in den allgemeinen Arbeitsmarkt hat – zum Beispiel in Kooperation mit den Entsorgungsbetrieben Essen (EBE).
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Arbeitsgestaltung und Fachkräftesicherung [mehr]

Technologie- und Kompetenzanforderungen von Weiterbildungsarbeit 4.0

Spätestens die Corona-Pandemie hat gezeigt, dass die Entwicklung und Umsetzung digitaler Weiterbildungsangebote vorangetrieben werden muss. Klar ist: Technologie- und Kompetenz­anforderungen in Zeiten von Weiterbildungsarbeit 4.0 steigen.
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Themenübergreifend [mehr]

Kurzarbeitergeld als entscheidendes Instrument zur Arbeitsplatzsicherung in der Phase der Corona-Pandemie

Über ein Jahr hält nunmehr die Corona-Pandemie Wirtschaft und Gesellschaft in Atem. Schon heute steht fest: Die Folgen treffen deutlich mehr Branchen und sie treffen sie härter als in der letzten globalen Krise – der Finanzkrise von 2008/2009. Doch was sich schon damals als probates Mittel erwiesen hat, um betroffene Betriebe und Beschäftigte vor Insolvenzen und Kündigungen zu bewahren, hilft auch in der aktuellen Situation – das Kurzarbeitergeld. Durch die Nutzung von Kurzarbeit hält sich bislang die Zahl der Entlassungen in Grenzen. Damit sich Betriebe in der andauernden Covid-19-Pandemie weiterhin auf stabile Rahmenbedingungen verlassen können, verlängerte die Bundesregierung die Sonderregelungen beim Kurzarbeitergeld bis Ende 2021. Wie stark Betriebe und Arbeitnehmende vom Kurzarbeitergeld profitieren, zeigt das Beispiel der Kälte- und Klimaanlagen GmbH Rasch aus Gelsenkirchen.
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Armutsbekämpfung und Sozialplanung [mehr]

Sozialbericht 2020 der Landesregierung Nordrhein-Westfalen sorgt für Transparenz

Regelmäßig veröffentlicht das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen Sozialberichte. Der Sozialbericht NRW 2020 mit dem Schwerpunktthema „Wohnen“ liefert Daten und Fakten zur sozialen Lage in Nordrhein-Westfalen. Er basiert auf Erhebungen der Jahre 2018 und 2019 und bildet somit die Situation noch vor der Corona-Pandemie ab. Obwohl sich die vielen positiven Entwicklungen der vergangenen Jahre wegen der Pandemie voraussichtlich nicht ohne Weiteres fortsetzen werden, sagt Minister Laumann, „bietet der Sozialbericht wichtige Anhaltspunkte, wo wir in Zukunft genauer hinschauen und verstärkt tätig werden müssen. Er dient uns als eine Art Frühwarnsystem, um uns auf entstehende Probleme rechtzeitig aufmerksam zu machen.“
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