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Beratung in einer komplexen Sozial- und Arbeitswelt

Mit Rat zur Tat

(Heft 3/2020)
Die Verunsicherung war mit Händen zu greifen. Einen Augenblick lang schien die Politik an die Grenzen ihrer Handlungsfähigkeit gelangt. Ohne Hinzuziehung von externem Sachverstand kein Weiterkommen. Das war die Stunde der Beratung. So wie die Politik im Fall einer völlig unbekannten Pandemie, sind Einzelne wie auch Unternehmen und Organisationen in meist weit weniger dramatischen Situationen auf Beratung angewiesen oder nehmen sie präventiv in Anspruch in einer zunehmend komplexen Sozial- und Arbeitswelt.

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Beratung zur beruflichen Entwicklung (BBE)

Das Anliegen der Ratsuchenden in den Mittelpunkt stellen

(Heft 3/2020)
Das Land Nordrhein-Westfalen unterstützt Menschen in beruflichen Umbruchsituationen bereits seit Ende 2012 mit der „Beratung zur beruflichen Entwicklung“ (BBE), die mit Mitteln des Europäischen Sozialfonds (ESF) gefördert wird. Das Besondere: Die Beratung ist nicht nur kostenlos, sondern auch vollkommen ergebnisoffen. Das kommt bei Ratsuchenden gut an. Bis Ende 2019 hatten insgesamt mehr als 40.000 Personen BBE in Anspruch genommen. Grund genug, einmal einen genaueren Blick auf dieses Instrument zu werfen.

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Berufliche Orientierung im Rahmen der Landesinitiative „Kein Abschluss ohne Anschluss“

Schulische Beratung als Prozess

(Heft 3/2020)
Schulische Beratung ist ein Standardelement der Landesinitiative „Kein Abschluss ohne Anschluss – Übergang Schule – Beruf in NRW“. Ziel ist, dass Schülerinnen und Schüler am Ende ihrer Schulzeit eine kompetente Berufs­entscheidung treffen können.

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Ein Gespräch mit Prof. Dr. Richard Reindl vom Institut für E-Beratung der Technischen Hochschule Nürnberg

Blended Counseling ist die Zukunft der Beratung

(Heft 3/2020)
Das Institut für E-Beratung der Technischen Hochschule Nürnberg bündelt Projekte, Expertenwissen und Aktivitäten elektronisch vermittelter Kommunikation im psychosozialen Beratungsbereich. Über die textgebundene Onlineberatung hinaus beschäftigt es sich mit weiteren Formen internetbasierter Beratungsleistungen, wie zum Beispiel videogestützte Formate oder Gesundheitscoaching via Smartphone.

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Fachberatung zur Anerkennung ausländischer Berufsabschlüsse

„Durch unsere Beratung können Berufsbiografien adäquat fortgesetzt werden“

(Heft 3/2020)
Die Krankenpflegerin aus Bulgarien, der Ingenieur aus Syrien, der Arzt aus dem Iran: sie alle kommen aus unterschiedlichen Gründen nach Deutschland, aber stets mit dem Wunsch hier Arbeit zu finden und sich beruflich weiterzuentwickeln. Um diesen Personen den Einstieg in den deutschen Arbeitsmarkt zu erleichtern, haben Bund und Länder gesetzliche Regelungen zur Feststellung und Verbesserung der Anerkennung ausländischer Berufsabschlüsse auf den Weg gebracht. Seit dem 1. April 2012 haben Zugewanderte durch das Anerkennungsgesetz einen rechtlichen Anspruch auf ein Anerkennungsverfahren für vom Bund geregelte Berufe, also zum Beispiel für die eingangs erwähnten, den der Krankenpflegerin oder des Arztes. Ein Gesetz, das sich in zweifacher Hinsicht auszahlt. Denn zum einen leistet es einen wichtigen Beitrag zur Fachkräftesicherung und zum anderen bietet es Personen mit Migrationshintergrund die Chance, eine Beschäftigung zu finden, die ihrer beruflichen Qualifikation entspricht. Aber den ausländischen Berufsabschluss anerkennen zu lassen, kann teilweise sehr komplex sein, insbesondere für Personen, die die deutsche Sprache noch nicht gut beherrschen und mit dem deutschen Behördensystem nicht vertraut sind. Seit 2015 erhalten sie deshalb Hilfe.

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Einsatz digitaler Formate bei der Beratung langzeitarbeitsloser Menschen

Für und Wider

(Heft 3/2020)
Wie reagierten Träger und Jobcenter in ihrem Kampf gegen Arbeitslosigkeit auf die Pandemie? Und: Welche Rolle können Online-Beratungsangebote und digitale Ausstattung bei der Unterstützung langzeitarbeitsloser Menschen spielen? Drei Beispiele.

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Ein Beitrag von Gabriele Schmidt, Leiterin des Referats „Grundsatzfragen Soziales, Sozialplanung und -berichterstattung, Wohnungslosigkeit, Armutsbekämpfung“ im Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen

Beratung im Kontext von Sozialplanung und Armutsbekämpfung

(Heft 3/2020)
Armutsbekämpfung ist ein zentrales Handlungsfeld nordrhein-westfälischer Landespolitik. Damit sie erfolgreich ist, sind wir auf eine gute Zusammenarbeit mit den Kommunen, den zuständigen Akteurinnen und Akteuren vor Ort sowie den Bewohnerinnen und Bewohnern angewiesen.

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Jugend und Beruf [mehr]

Mit individueller Hilfe zu Schulabschluss und Ausbildungsplatz

Viele Teenager bangen anderthalb Jahre vor Ende der Schulpflicht um ihren Abschluss und damit um ihren „Passierschein“ zu Ausbildung und Arbeitsplatz. Wenn der erhoffte Erfolg trotz all der bewährten Hilfen von Lehrkräften, Eltern, Berufsberatung, Ausbildungslotsen oder Studien- und Berufswahlkoordination absehbar in Gefahr gerät, ist guter Rat nicht teuer. Er gehört vielmehr zum Alltag vieler Schulen. Denn mit dem Förderinstrument der Berufseinstiegsbegleitung Nordrhein-Westfalen (BerEb NRW) verfügt das Land Nordrhein-Westfalen über ein zusätzliches Mittel, das speziell Schülerinnen und Schülern mit schwierigeren Ausgangsbedingungen sowohl einen Schulabschluss ermöglichen als auch den Weg in eine Ausbildung ebnen soll. Die Berufseinstiegsbegleiterinnen und -begleiter profitieren bei ihrer Arbeit auch von der langjährigen Kooperation der kommunalen Akteure im Rahmen der Landesinitiative „Kein Abschluss ohne Anschluss“, die durch die Kommunalen Koordinierungsstellen begleitet und gestaltet wird.
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Wege in Arbeit [mehr]

Jobcenter verknüpfen Arbeits- und Gesundheitsförderung

Arbeitslosigkeit beeinträchtigt die Gesundheit, eine beeinträchtigte Gesundheit ist ein großes Hemmnis bei der Vermittlung in Arbeit – ein Teufelskreis. Deshalb bieten die Jobcenter verstärkt gesundheitsorientierte Beratung und Gesundheitsförderung für ihre Kundinnen und Kunden an. Wir stellen drei Beispiele aus Nordrhein-Westfalen vor.
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Arbeitsgestaltung und Fachkräftesicherung [mehr]

Im Dschungel der Schlachthöfe

In der gegenwärtigen Pandemie häufen sich die Corona-Fälle in der Fleischindustrie. Schon seit vielen Jahren kritisiert Pfarrer Peter Kossen aus dem Bistum Münster zusammen mit dem von ihm gegründeten Verein „Würde und Gerechtigkeit“ Missstände in der Branche, darunter das undurchdringliche Gestrüpp von Subunternehmen. Das Gespräch mit Monsignore Kossen – „Monsignore“ ist die Anrede für einen Priester der römisch-katholischen Kirche, dem ein päpstlicher Ehrentitel verliehen wurde – fand Ende Mai 2020 statt, drei Wochen vor dem Corona-Ausbruch in der Fleischfabrik Tönnies in Rheda-Wiedenbrück mit mehr als 2.000 infizierten Menschen. Angesichts der im Zuge der Corona-Pandemie erneut deutlich gewordenen Missstände bei der Unterbringung und den Arbeitsbedingungen von Beschäftigten in der Schlacht- und Zerlegebranche, haben die Arbeitsminister und Landwirtschaftsministerinnen der von dieser Entwicklung besonders betroffenen Länder Nordrhein-Westfalen und Niedersachsen ein gemeinsames Zehn-Punkte-Papier auf den Weg gebracht: Es beinhaltet konkrete Vorschläge für einen Systemwechsel in der Branche mit klaren rechtlichen Vorgaben.
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Themenübergreifend [mehr]

Gender(un)gleichheiten in der digitalisierten Welt

Als Digital Gender Gap wird der unterschiedliche Digitalisierungsgrad bezeichnet, der zwischen Frauen und Männern festzustellen ist. Frauen erreichen über alle soziodemografischen Merkmale hinweg einen geringeren Digitalisierungsgrad als Männer. Das belegt die im Januar 2020 veröffentlichte Studie „Digital Gender Gap – Lagebild zu Gender(un)gleichheiten in der digitalisierten Welt“, die das Bielefelder Kompetenzzentrum Technik-Diversity-Chancengleichheit (kompetenzz) in Zusammenarbeit mit der Initiative D21 vorgelegt hat. kompetenzz fördert seit 20 Jahren die Chancengleichheit von Frauen und Männern. Besonders bekanntes Projekt ist der Girls' Day, der mittlerweile nicht nur in Deutschland bundesweit durchgeführt wird, sondern auch international viele Nachahmer gefunden hat. Die G.I.B. sprach mit der Projektleitung Romy Stühmeier von kompetenzz über die wichtigsten Erkenntnisse aus der Studie und die Schlussfolgerungen, die daraus zu ziehen sind.
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Armutsbekämpfung und Sozialplanung [mehr]

„Menschen, die auf der Straße leben, nicht aus dem Blick verlieren“

Regierungsdirektor Jürgen Thomas arbeitet im Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales (MAGS) des Landes Nordrhein-Westfalen im Referat „Grundsatzfragen Soziales, Sozialplanung und -berichterstattung, Wohnungslosigkeit, Armutsbekämpfung“. Er leitet die Projektgruppe „Endlich ein ZUHAUSE!“ Im Interview mit der G.I.B. spricht Jürgen Thomas über das Notfallpaket der Landesregierung für Wohnungslose und weitere Hilfsinitiativen für Menschen ohne Obdach.
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