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Jugendberufsagenturen: Unterstützung aus einer Hand

One-stop-Government

(Heft 2/2019)
Für die Beratung und berufliche Integration junger Menschen unter 25 Jahren sind drei Sozialleistungsträger mit unterschiedlichen Zuständigkeiten verantwortlich: die Agenturen für Arbeit, Jobcenter und Träger der Jugendhilfe. Auf dem Weg zwischen diesen Institutionen gingen in der Vergangenheit viele Jugendliche verloren. Deshalb wirken diese drei Institutionen jetzt insbesondere im Übergangsbereich von der Schule in den Beruf unter dem Dach der sogenannten Jugendberufsagenturen, mit dem Ziel eines One-stop-Governments, eng verzahnt, rechtskreisübergreifend zusammen. Erste positive Wirkungen sind bereits sichtbar.

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Interview mit Susanne Kretschmer, Forschungsinstitut Betriebliche Bildung

„Wesentlicher Effekt der Jugendberufsagenturen ist die schnellere und effektivere Beratung“

(Heft 2/2019)
Das Forschungsinstitut Betriebliche Bildung (f-bb) in Berlin unterstützt durch seine Forschung die Weiterentwicklung des Systems der beruflichen Bildung und entwickelt in enger Zusammenarbeit mit Akteuren aus Politik und Wirtschaft Konzepte innovativer betrieblicher Bildungsarbeit. Im G.I.B.-Interview erläutert Susanne Kretschmer, Geschäftsführerin des Forschungsinstituts, die Ergebnisse ihrer Evaluation von Jugendberufsagenturen.

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„Wir sind gemeinsam dafür verantwortlich, dass der Übergang von der Schule in den Beruf funktioniert“

Die Jugendberufsagentur Bielefeld – Zusammenarbeit auf Augenhöhe

(Heft 2/2019)
Seit Januar 2018 gibt es in der Stadt Bielefeld eine Jugendberufsagentur. Sie befindet sich in einem architektonisch eindrucksvollen Neubau in der Innenstadt. Von einer „High-End-Jugendberufsagentur“ ist die Rede – bes­te Voraussetzungen also für eine rechtskreisübergreifende Zusammenarbeit unter einem Dach.

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Jugendberufsagentur Kreis Warendorf

Jugendliche mit besonderem Förderbedarf im Fokus

(Heft 2/2019)
Der Kreis Warendorf war im Jahr 2014 einer der ersten Flächenkreise in Deutschland, der eine Jugendberufsagentur installierte. Auf die ersten Standorte in Warendorf und Ahlen (2014) folgte der Standort in Beckum (2015). Geplant ist ein vierter Standort in Oelde, mit dem das Beratungsangebot für die Jugendlichen im Kreis ergänzt werden soll. Wie unterscheidet sich die rechtkreisübergreifende Arbeit in einem Flächenkreis von der in einer kreisfreien Stadt?

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Jugend-Job-Center Düsseldorf (Jugendberufsagentur)

„Das Handeln ist wichtiger als die Idee“

(Heft 2/2019)
Schon 2008 wurde in Düsseldorf als zentrale Anlaufstelle für alle Jugendlichen und jungen Erwachsenen das Jugend-Job-Center eröffnet, eine gemeinsame Beratungseinrichtung des Jobcenters Düsseldorf (damals noch ARGE), der Agentur für Arbeit und des Jugendamtes Düsseldorf – de facto eine Jugendberufsagentur. Wenn es also Erfahrung im Aufbau und im Betrieb einer Jugendberufsagentur gibt, dann in Düsseldorf. Wir haben mit Birgitta Kubsch-von Harten, der Vorsitzenden der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Düsseldorf, und mit Ingo Zielonkowsky, dem Vorsitzenden der Geschäftsführung des Jobcenters Düsseldorf gesprochen.

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Jugend und Beruf[mehr]

Die umworbene Schülerschaft – Berufsorientierung gemeinsam mit Eltern

Wo geht die Reise hin? Was möchte ich später beruflich machen? Wenn es um Fragen der Berufsorientierung geht, sind vor allem die Eltern für Jugendliche entscheidende Ansprechpartner. Die Kommunale Koordinierungsstelle (KoKo) im Kreis Höxter, zuständig für die Umsetzung der Landesinitiative „Kein Abschluss ohne Anschluss“ (KAoA), bindet Mütter und Väter von Achtklässlerinnen und Achtklässlern deshalb aktiv in die Berufsfelderkundung ein. Der sogenannte „Tag der offenen Betriebstür“ läuft mittlerweile so erfolgreich, dass er sogar über die Ländergrenze hinaus nach Niedersachsen ausgedehnt wird. Die Reise beginnt an einem Samstagmorgen um kurz vor zehn im Bus mit der Nummer AR37. Nach der knapp einstündigen Auftaktveranstaltung im Energy Campus der Firma Stiebel Eltron macht sich nun im Bus erwartungsvolle Stille unter den Eltern und Kindern breit. Bereits um 8.30 Uhr haben sich die ersten Teilnehmerinnen und Teilnehmer registriert und auch erst zu diesem Zeitpunkt erfahren, welchen Betrieb oder welche Einrichtung sie heute für drei Stunden erkunden werden.
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Wege in Arbeit[mehr]

Interkulturelle Kompetenzentwicklung

Das aus Mitteln des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales (BMAS) und des Europäischen Sozialfonds (ESF) geförderte Programm „Integration durch Qualifizierung (IQ)“ geht 2019 in eine neue Förderphase.
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Arbeitsgestaltung und Fachkräftesicherung[mehr]

Digitalisierung nach Maß

Das traditionsreiche Handwerk des Maßschneiderns befindet sich im Umbruch. In Zeiten von Billigmode aus Fernost und dem bequemen Shoppen übers Internet haben es kleine traditionelle Maßschneidereien schwer. Wie konkurrenzfähig sind sie in unserer globalisierten und digitalisierten Welt noch? Ein Blick nach Hagen in das Modeatelier von Inge Szoltysik zeigt, dass traditionelle Handwerkskunst und Digitalisierung zusammenpassen können wie Nadel und Faden. Sofern man offen für Veränderungen und Unterstützung von außen ist. Diese bietet das Förderprogramm unternehmensWert:Mensch plus (uWM plus) des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales an.
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Themenübergreifend[mehr]

Digitale Transformation der Industrie

Kollaborierende Roboter, selbst lernende Maschinen, Künstliche Intelligenz. Die Digitalisierung ist kein Thema der Zukunft mehr, sondern längst Realität. Befürchtungen, dass für den arbeitenden Menschen immer weniger Platz in der modernen Berufswelt bleibt, treten engagierte Betriebsräte und Unternehmen aus der nordrhein-westfälischen Industrie entgegen. Landesarbeitsminister Karl-Josef Laumann nutzte seinen Besuch auf der Hannover Messe Industrie 2019 zum Austausch mit einigen von ihnen.
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Armutsbekämpfung und Sozialplanung[mehr]

Kommunale strategische Sozialplanung als Instrument der Armutsbekämpfung

Im Kampf gegen Armut gilt eine strategische Sozialplanung der Kommunen als zentrales Instrument. Deshalb unterstützt das neu gebildete Team „Armutsbekämpfung und Sozialplanung“ der Gesellschaft für innovative Beschäftigungsförderung (G.I.B.) die Kommunen in Nordrhein-Westfalen bei der kleinräumigen Sozialberichterstattung und der Entwicklung ressort- und institutionenübergreifender Arbeitsstrukturen, um die komplexen Problemlagen in den Sozialräumen zu bearbeiten. „Sozialplanung – Mut zur Kleinräumigkeit“ lautete der Titel der Auftaktveranstaltung am 4. April 2019 in Essen mit mehr als 140 Teilnehmenden.
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