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Dialogreihe des BMAS

Aufwertung von „Basisarbeit“

(Heft 3/2021)
Mehr als ein Fünftel aller Beschäftigten übt Tätigkeiten aus, für die formal keine berufliche Qualifikation in Form einer Ausbildung erforderlich ist. Dennoch sind die von ihnen verrichteten Arbeiten, wie die Pandemie gezeigt hat, in keiner Branche verzichtbar, und die Gesellschaft ist auf sie angewiesen. Deshalb hat das Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) zusammen mit der Initiative Neue Qualität der Arbeit (INQA) und weiteren Beteilig­ten aus Wirtschaft, Wissenschaft und Gesellschaft eine Dialogreihe unter dem Titel „Basisarbeit – Mittendrin und außen vor“ durchgeführt. Ziel ist, die Arbeitssituation von den dort Beschäftigten deutlich zu verbessern.

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Ein Gespräch mit Björn Böhning, Staatssekretär im Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS)

„Basisarbeit – ein Thema, das immer weitere Kreise zieht“

(Heft 3/2021)
G.I.B.: Herr Böhning, mit Ihrer Dialogreihe haben Sie den neuen Begriff „Basisarbeit“ eingeführt. Was genau verstehen Sie darunter und was bezwecken Sie mit dem neuen Begriff?

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IAB-Kurzbericht

Zukunft von Helfertätigkeiten in Zeiten der Digitalisierung

(Heft 3/2021)
Klingt plausibel, ist aber in der Pauschalität nicht wahr: Die Digitalisierung bedeutet das Aus für Helfertätigkeiten. Ein differenziertes Bild von der Zukunft von Helfertätigkeiten zeichnet ein aktueller Kurzbericht des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) mit dem Titel „Beschäftigungsentwicklung von Helfertätigkeiten. Corona-Krise hat langfristigen Wachstumstrend unterbrochen“. Nur unterbrochen also der Trend und nicht gebrochen – mit starken Unterschieden zwischen den einzelnen Regionen und Branchen.

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Interview mit Dr. Thomas Wind, IfZ

„Basisarbeitende sind keine Hedonisten“

(Heft 3/2021)
Ein Gespräch mit Dr. Thomas Wind. Der Geschäftsführer des Instituts für Zielgruppenkommunikation (IfZ) hat in zwei qualitativen Sondierungsstudien im Auftrag des BMAS die Erfahrungen der Gruppe der Basisarbeiterinnen und -arbeiter im Arbeits- und Alltagsleben, ihre Haltungen und Wertorientierungen erforscht.

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Fluch oder Segen für Beschäftigte?

Routinearbeiten im technischen Wandel

(Heft 3/2021)
Mit der Sonderauswertung der Beschäftigtenbefragung aus dem Jahr 2018/2019 hat das Landesinstitut für Arbeitsgestaltung NRW (LIA.nrw) für Nordrhein-Westfalen Routinetätigkeiten innerhalb verschiedenster Berufsbilder untersucht. Besonders im Blick dabei: Die Auswirkungen auf die Gesundheit und die beruflichen Perspektiven von Beschäftigten.

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Interview mit Dr. Corinna Brauner, LIA.nrw

Heute Routine – morgen ersetzt?

(Heft 3/2021)
Interview mit Dr. Corinna Brauner, Landesinstitut für Arbeitsgestaltung des Landes Nordrhein-Westfalen (LIA.nrw) zu repräsentativen Ergebnissen der Beschäftigtenbefragung NRW

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Statement

„Basisarbeit“: Landesregierung Nordrhein-Westfalen für gute und faire Arbeit

(Heft 3/2021)
Stefan Kulozik, Leiter der Abteilung Arbeit und Qualifizierung des Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen

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Jugend und Beruf [mehr]

Die Initiative Bildungsketten

Noch immer beenden Schülerinnen und Schüler die Schule vorzeitig – ohne Abschluss. Laut Bildungsbericht des Bundes aus dem Jahr 2020 stieg die Zahl der Jugendlichen ohne Abschluss von 5,7 Prozent im Jahr 2013 auf 6,8 Prozent 2019. Die Lebensperspektiven junger Menschen verschlechtern sich dadurch erheblich. Die Gefahr arbeitslos zu werden oder nur eine Anstellung im Niedriglohnsektor zu finden, erhöht sich ohne Schulabschluss überdurchschnittlich. Für Unternehmen, denen so wertvolle Fachkräfte entgehen, ist dies ebenfalls ein großer Verlust. Im Jahr 2010 nahm sich daher das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) dieser Problematik an und rief die Initiative „Abschluss und Anschluss – Bildungsketten bis zum Ausbildungsabschluss“ ins Leben. Von Beginn an waren die Bundesagentur für Arbeit (BA) und alle Länder als Kooperationspartner dabei. 2014 kam das Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) hinzu. Gemeinsam unterstützen sie junge Menschen bei der Beruflichen Orientierung und am Übergang in eine Berufsausbildung oder ein Studium sowie in der Ausbildung.
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Wege in Arbeit [mehr]

Die Landesinitiative „Durchstarten in Ausbildung und Arbeit“

Im Frühjahr 2020 startete die Landesinitiative „Durchstarten in Ausbildung und Arbeit“ in NRW (kurz: „Durchstarten“), die gemeinsam vom Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales (MAGS) und dem Ministerium für Kinder, Familie, Flüchtlinge und Integration des Landes Nordrhein-Westfalen (MKFFI) getragen wird. Mit diesem „50 Millionen Euro“-Programm werden Lücken auf dem Weg in Ausbildung und Arbeit geschlossen, die für Geflüchtete mit einer Duldung oder Aufenthaltsgestattung im Rahmen der Regelförderung noch immer bestehen. Trotz der durch die Corona-Pandemie herausfordernden Umstände, kann „Durchstarten“ nach rund anderthalb Jahren Laufzeit schon einige Erfolge verbuchen. Die G.I.B. besprach sich hierzu mit Jadranka Thiel (Gruppenleiterin „Integrationspolitische Infrastruktur“ MKFFI NRW) und Bernhard Ulrich (Leiter der Gruppe „Ordnung auf dem Arbeitsmarkt und Arbeitsmarktpolitik“ und auch Referatsleiter „Integration von Menschen mit Migrationshintergrund in Ausbildung und Arbeit“ im MAGS).
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Arbeitsgestaltung und Fachkräftesicherung [mehr]

Künstliche Intelligenz im Betrieb will gut überlegt sein

Die Dachorganisation des Landes für Künstliche Intelligenz, KI.NRW, will dem Mittelstand in Nordrhein-Westfalen den Einstieg in die KI erleichtern und dazu beitragen, dass das Bundesland sich zu einem führenden KI-Standort in Europa entwickelt. Dabei stehen nicht nur technologische Entwicklungen und Netzwerk-Arbeit im Vordergrund, sondern auch ethisch-rechtliche Aspekte. Die Beteiligung von Beschäftigten sei bei der Einführung von KI-Anwendungen ein wesentlicher Faktor, sagt KI.NRW-Geschäftsführer Christian Temath.
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Themenübergreifend [mehr]

Kooperationen in einer ausdifferenzierten Welt

Ein Gespräch mit Prof. Dr. Mascha Will-Zocholl, Professorin für Soziologie der Digitalisierung von Arbeit und Organisation an der Hessischen Hochschule für Polizei und Verwaltung, Wiesbaden
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Armutsbekämpfung und Sozialplanung [mehr]

Sozialplanung in der Stadt Bottrop

Die Stadt Bottrop hat Ende Juni 2021 einen detaillierten Sozialbericht veröffentlicht. Welche Rolle er im Rahmen einer integrierten Sozialplanung spielt, darüber sprechen Oberbürgermeister Bernd Tischler, Sozialamtsleiterin Karen Alexius-Eifert und Sozialplaner Moritz Brunecker.
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