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Städtische Wirtschaft im Wandel

Renaissance urbaner Produktion

(Heft 4/2021)
Urbane Produktion, also die Herstellung und Verarbeitung materieller Güter und produktbegleitender Dienstleistungen in Räumen mit funktionaler Dichte und unterschiedlichen Nutzungen in einer Stadt, steht spätestens seit der Leipzig Charta 2020 verstärkt auf der Agenda vieler Städte. Welche Arbeitsmarkteffekte eine Re-Urbanisierung von Produktion haben kann, ist indes noch unklar. Sicher hingegen ist, dass ihre Realisierung eine städtische Strategie, eine ressortübergreifende Zusammenarbeit sowie die Beteiligung der Menschen vor Ort verlangt.

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Koexistenz von Arbeiten und Wohnen

Produktive Stadt Wien

(Heft 4/2021)
Schon vor vier Jahren hat die Stadt Wien in enger Zusammenarbeit mit Wirtschaftskammer und Industriellenvereinigung das Fachkonzept „Produktive Stadt“ erarbeitet. Darin wird dem produzierenden Bereich der Wirtschaft attes­tiert, „wesentliche Säule einer nachhaltigen Stadtentwicklung“ zu sein. Mit dem Technologiezentrum Seestadt und dem Gewerbehof Seestadt trägt die stadteigene Wirtschaftsagentur Wien als einer der zentralen Projektentwickler entscheidend dazu bei, Wien als produzierende Großstadt zu positionieren.

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Ein Gespräch mit Gerhard Hirczi, Geschäftsführer der Wirtschaftsagentur Wien

Innovatives Produktionscluster Seestadt Wien

(Heft 4/2021)
G.I.B.: Herr Hirczi, mit rund 240 Hektar Fläche gehört die mitten im Bezirk Donaustadt gelegene Seestadt zu den größten Stadtentwicklungsgebieten Europas. Welche Funktion übernimmt die Wirtschafts­agentur Wien bei diesem gigantischen Projekt, bei dem urbane Produktion eine zentrale Rolle spielt?

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Urbane Produktion in der „FabTown“ Bochum

Vom PopUp-Store für Kleinstbetriebe bis zum Rooftop-Farming

(Heft 4/2021)
„Wissen – Wandel – Wir-Gefühl“, unter diesem Label setzt die Stadt Bochum im mittleren Ruhrgebiet ihre „Bochum Strategie 2030“ um. Bochum, heißt es da selbstbewusst, „entwickelt sich zum Shootingstar der Wissensarbeit, da Wissen und Arbeit hier ineinandergreifen.“ Eingebunden in das Gesamtkonzept ist die Idee einer urbanen Produktion.

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Innenstadtoffensive Nordrhein-Westfalen und urbane Produktion

Neuerfindung der Innenstädte

(Heft 4/2021)
Mehr denn je stehen Kommunen seit der Corona-Pandemie unter Druck, die Innenstädte als multifunktionale Orte neu zu erfinden. Um sie dabei zu unterstützen, hat die Landesregierung Nordrhein-Westfalen mit zwölf Verbänden und Organisationen zur Weiterentwicklung und Stärkung der Innenstädte die „Gemeinsame Innenstadtoffensive“ gestartet. Dabei geht es der Landesregierung um „die ganzheitliche Betrachtung des Marktplatzes Innenstadt, der Innenstadt als Wirtschafts-, Wohn-, Kultur- und Stadtlebensraum in Gegenwart und Zukunft“, wobei auch urbane Produktion eine wichtige Rolle spielt. Ein Gespräch mit Dr. Jan Heinisch, Staatssekretär im Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung des Landes Nordrhein-Westfalen

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SchraubBAR Hochfeld in Duisburg

Mehr als nur Fahrräder für das Quartier

(Heft 4/2021)
Die private Initiative SchraubBAR liegt mitten in Duisburg-Hochfeld, einem Stadtteil, der in den Medien zumeist eher durch negative Meldungen als mit zukunftweisenden Ideen Aufmerksamkeit erzeugt. Aber dieser Laden, in dem sich vieles um Fahrräder, nun auch um Skateboards und doch noch einiges mehr dreht, könnte Impulse geben für die Entwicklung des Quartiers. Dabei steht Duisburg-Hochfeld jetzt auch im Fokus des gerade gestarteten Leitprojekts „Urbane Zukunft Ruhr“ des Initiativkreises Ruhr mbH. Im Stadtteil Hochfeld soll so eine neue Art von Wohnen, Leben, Arbeiten und Bildung entstehen, die die Teilhabe aller Bürgerinnen und Bürger einschließt. Diese Vorstellung erfüllt die SchraubBAR Hochfeld bereits mit Leben. Ein Gespräch mit Manuel Luckfiel und Sven Stahl von der SchraubBAR Hochfeld in Duisburg

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Jugend und Beruf [mehr]

Ein neuer Weg aus der Zwickmühle „Ausbildung oder Studium“

Jugendliche mit Fachhochschul- oder Hochschulreife standen bisher vor einer schwierigen Entscheidung: Ausbildung oder Studium? Oder vielleicht ein duales Studium? Sie mussten sich in jedem Fall vorab auf einen Berufsbildungsweg festlegen. Die studienintegrierende Ausbildung (SiA-NRW), die in NRW mit dem Ausbildungsjahr 2021/2022 an zwei Pilotstandorten gestartet ist, bietet in Zukunft eine weitere Option: Die Auszubildenden können während ihrer dualen Ausbildung in einen dazu passenden Studiengang hineinschnuppern und erst dann entscheiden, ob sie einen Doppelabschluss anstreben oder sich ausschließlich auf die Berufsausbildung konzentrieren möchten.
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Wege in Arbeit [mehr]

Das Projekt „Your Way!“: Geflüchtete Frauen in Wuppertal finden ihren Weg in Arbeit

In Deutschland eine Arbeit zu finden, ist für alle Geflüchteten eine große Herausforderung. Für geflüchtete Frauen gestaltet sich der Weg in Arbeit jedoch noch deutlich schwieriger als für Männer. Um das zu ändern, schlossen sich in Wuppertal der alpha e. V. und die Diakonie Wuppertal – Soziale Teilhabe gGmbH zusammen. Gemeinsam schufen sie das Projekt „Your Way!“. Als 5. Baustein (Innovationsfonds) der Landesinitiative „Durchstarten in Ausbildung und Arbeit“ richtet es sich mit einem innovativen Ansprachekonzept an junge geflüchtete Frauen.
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Arbeitsgestaltung und Fachkräftesicherung [mehr]

Der TalentKompass NRW

Die fortschreitende Digitalisierung hat Transformationsprozesse ausgelöst, die viele Menschen beruflich in unruhiges Fahrwasser bringen. Unvorhergesehene Ereignisse wie die Corona-Pandemie sorgen für zusätzlichen Wellengang. Der TalentKompass NRW (TaKo) hat sich in diesen Zeiten als effektiver Navigator in beruflichen Neuorientierungsprozessen erwiesen. Er wird seit Ende 2012 im Rahmen der Beratung zur beruflichen Entwicklung (BBE) kostenfrei eingesetzt, welche von der G.I.B. fachlich begleitet wird. Der Einsatz des TaKos hat sich in Corona-Zeiten auch bestens in videobasierten Onlineberatungen bewährt. Die Pandemie wirkt hier wie ein Modernisierungsbeschleuniger, der Weiterentwicklungsprozesse antreibt. Das ist auch deshalb wichtig, weil das bisherige BBE-Angebot im kommenden Jahr neu aufgestellt wird.
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Themenübergreifend [mehr]

Embedded Innovation

Mit der Denkfabrik Digitale Arbeitsgesellschaft hat das Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) eine für Ministerien neuartige, interdisziplinär und agil arbeitende Organisationseinheit eingerichtet, die Funktionen und Arbeitsweisen eines klassischen Think Tanks und eines zeitgenössischen Future Labs verbindet. Ziel ist es, neue Handlungsfelder, die für das Arbeits- und Sozialministerium durch die Digitalisierung und andere Trends entstehen, frühzeitig zu identifizieren, die Arbeitswelt stärker im gesellschaftlichen Kontext zu erfassen und neue Lösungsansätze für die Arbeitsgesellschaft der Zukunft zu entwickeln. Ein Gespräch mit Dr. Julia Borggräfe, Leiterin der Abteilung Digitalisierung und Arbeitswelt im Bundesministerium für Arbeit und Soziales
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Armutsbekämpfung und Sozialplanung [mehr]

Klare Sicht auf die Lebenswelt von Kindern und ihren Familien

Im Rahmen des Förderprogramms „Kommunale Präventionsketten“ des Landes Nordrhein-Westfalen (jetzt: „kinderstark – NRW schafft Chancen“) hat der Kreis Lippe seit Ende 2018 das sogenannte „Sozialräumliche Präventionsmonitoring“ (SPM) aufgebaut. Mit ihm werden für alle kreisangehörigen Städte und Gemeinden wichtige Kennzahlen für die Prävention und Sozialplanung erfasst, vor allem in Bezug auf Kinder und ihre Familien. Ziel ist es, auf der Basis der kleinräumigen Daten über die Sozialräume und die Lebensbedingungen von Kindern, Jugendlichen und deren Familien eine lückenlose Präventionskette zu schaffen. Nach der Erhebung für den Pilotstandort Horn-Bad Meinberg wird das SPM sukzessive auf weitere Kommunen des Kreises Lippe ausgeweitet.
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