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10 Jahre Landesinitiative „Kein Abschluss ohne Anschluss“ (KAoA)

Durchblick mit System

(Heft 3/2022)
Mit der Landesinitiative „Kein Abschluss ohne Anschluss“ hat Nordrhein-Westfalen vor gut zehn Jahren als erstes Flächenland sukzessive ein einheitliches und effizientes Übergangssystem von der Schule in Ausbildung und Studium eingeführt. Ziel war und ist, allen jungen Menschen nach der Schule möglichst rasch eine Anschlussperspektive für Berufsausbildung oder Studium zu eröffnen und durch eine effektive Koordinierung unnötige Warteschleifen zu vermeiden. Jugendliche und ihre Eltern werden dabei auf dem Weg in die Berufswelt nachhaltig unterstützt. „Kein Abschluss ohne Anschluss“ hat Vorbildcharakter für andere Bundesländer bis heute.

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Berufliche Orientierung endet nie

10 Jahre Landesinitiative „Kein Abschluss ohne Anschluss“

(Heft 3/2022)
Wie ist KAoA gestartet und was hat sich im Laufe der zehn Jahre weiterentwickelt? Was waren Erfolge? Wo wurde aus „Fehlern“ gelernt? Und welche Rolle wird die Landesinitiative in Zukunft für den beruflichen Werdegang von jungen Menschen spielen? Darüber sprach die G.I.B. mit Partner*innen des KAoA-Steuerungsgremiums: Stefan Kulozik, Leiter der Abteilung Arbeit und Qualifizierung des Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales NRW (MAGS), Dr. Jens Stuhldreier, Leiter des Referats Berufliche Orientierung, Übergang Schule – Beruf im MAGS, Anja Esser, Leiterin des Referats Berufliche Orientierung, Übergang Schule – Beruf im nordrhein-westfälischen Ministerium für Schule und Bildung, Norbert Wichmann, Abteilungsleiter Berufliche Bildung beim Deutschen Gewerkschaftsbund, Bezirk NRW, und Andreas Oehme, Geschäftsführer des Westdeutschen Handwerkskammertags.

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So erleben drei Referenzkommunen „Kein Abschluss ohne Anschluss“ im Zuge der Beruflichen Orientierung

Von Beginn an dabei

(Heft 3/2022)
Alle 53 Kreise und kreisfreien Städte in Nordrhein-Westfalen setzen heute die Landesinitiative KAoA um. Anfang 2012 starteten sieben davon als sogenannte Referenzkommunen mit dem Aufbau des neuen Übergangssys­tems. Darunter die Kreise Siegen-Wittgenstein, Mülheim an der Ruhr und der Rheinisch-Bergische Kreis. Ein Blick dorthin zeigt, wie die Startbedingungen seinerzeit waren, wie sich KAoA im Laufe der Jahre entwickelt hat und welche Themen in Zukunft eine Rolle spielen werden.

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Berufliche Orientierung geht den nächsten Schritt Richtung Digitalisierung

KAoA und die berufswahlapp

(Heft 3/2022)
Die meisten Schüler*innen ab der 8. Jahrgangsstufe in NRW kennen ihn: den Berufswahlpass. Doch in einem Zeitalter, in dem Jugendliche beim Wort „Ordner“ an eine Computerdatei statt an viel Papier denken, ist ein sperriger DIN-A4-Ordner weder zeitgemäß noch praktisch. Deshalb wird der Berufswahlpass einem digitalen Wandel unterzogen: vom Berufswahlpass zur berufswahlapp.

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Immer mehr Städte und Kreise übernehmen Düsseldorfer Bildungswegenavigator

Gelungener Transfer von Kommune zu Kommune

(Heft 3/2022)
53 Kommunale Koordinierungsstellen setzen in Nordrhein-Westfalen die Landesinitiative „Kein Abschluss ohne Anschluss“ eigenverantwortlich um. Sie haben in den zehn Jahren, die die Landesinitiative nun existiert, unterschiedliche Erfahrungen mit Maßnahmen am Übergang Schule – Beruf gesammelt und kreative und innovative Formate entwickelt. Und auch ein Transfer von Ideen, Maßnahmen und Tools findet von Kommune zu Kommune statt. Ein aktuelles Beispiel hierfür ist der Bildungswegenavigator, oder kurz BIWENAV, den ursprünglich die Kommunale Koordinierung der Landeshauptstadt Düsseldorf entwickelt hat.

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Ausbildungsinitiative Oberberg

Gebündelte Kompetenz zur Stärkung der Berufswahlorientierung

(Heft 3/2022)
Duale Ausbildung soll für junge Menschen wieder interessant werden, das ist unter anderem eine Zielsetzung der „Ausbildungsinitiative Oberberg“ (AiO) als auch der Landesinitiative „Kein Abschluss ohne Anschluss“ in Nordrhein-Westfalen. Die AiO ist ein Beispiel für die Wichtigkeit bestehender Strukturen zur erfolgreichen Implementation und Weiterentwicklung eines flächendeckenden Systems der Berufswahlorientierung.

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Interview mit Prof. Dr. Friedrich Hubert Esser, BIBB

„Den Begriff Abschlussprüfung darf es gar nicht mehr geben“

(Heft 3/2022)
Eine interdisziplinär ausgerichtete siebenköpfige Arbeitsgruppe hat grundlegende Vorschläge für eine zukunftsgerichtete berufliche Bildung erarbeitet und unter dem Titel „Zukunftsfähig bleiben! 9+1 Thesen für eine bessere Berufsbildung“ publiziert. Wir sprachen mit Prof. Dr. Friedrich Hubert Esser, Präsident des Bundesinstituts für Berufsbildung (BIBB) in Bonn und einer der beiden Leiter der Arbeitsgruppe.

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Wege in Arbeit [mehr]

Gesundheitskompetenz

Vulnerable Zielgruppen brauchen besondere Aufmerksamkeit, damit ihre Gesundheit gestärkt wird. Das ist auch in öffentlichem Interesse. Das Reallabor „Leibniz Living Lab“ des Leibniz Instituts für Präventionsforschung und Epidemio­logie in Bremen setzt auf den ressourcenorientierten Quartiersansatz.
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Arbeitsgestaltung und Fachkräftesicherung [mehr]

Altenpflegebranche offen für Digitalisierung

Die Herausforderungen in der Altenpflege sind bekannt: Der Pflegebedarf ist riesengroß, Pflegekräfte sind knapp, ihre Belastung ist hoch. Kann Digitalisierung da helfen? Wenn ja: Wie setzt man Digitalisierungsprozesse am besten um? Und gibt es vielleicht schon Best Practice-Beispiele dafür? Diese und viele weitere Fragen soll das vom Arbeitsministerium NRW geförderte Projekt „Digitalisierung und Arbeitsgestaltung in der Altenpflege“ beantworten, das noch bis Ende des Jahres läuft. Gleichzeitig sollen die möglichen Digitalisierungspotenziale durch Hilfen wie Checklisten und Handlungsleitfäden für die Altenpflegeeinrichtungen leichter umsetzbar gemacht werden.
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Themenübergreifend [mehr]

Handwerkerinnen

Mehr Frauen in Handwerk und Technik? Ist das tatsächlich immer noch Thema? Denn das war es doch schon vor 30 Jahren. Damals gab es Projekte für „Mädchen in Männerberufen“ und Förderprogramme wie etwa „Frauen in gewerblich-technische Berufe“ und viele Initiativen mehr. Dennoch bleibt es ein Thema, wenn man auf die Fakten schaut. Wie sich diese darstellen, welche aktuellen Strategien es gibt, warum alles so schwer und langwierig ist und wo es perspektivisch langgehen sollte, darum geht es im Folgenden.
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Armutsbekämpfung und Sozialplanung [mehr]

„Dass jeder junge Mensch mit Zuversicht in die Zukunft blicken kann“

Ein Gespräch mit Lisa Paus, Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend zum Nationalen Aktionsplan „Neue Chancen für Kinder in Deutschland“
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