„Service Center lokale Arbeit“ in Dortmund

Modellprojekt zur Integration langzeitarbeitsloser Menschen

(Heft 4/2017)
Das Modellprojekt „Service Center lokale Arbeit“ in Dortmund soll langzeitarbeitslose Menschen in eine sozialversicherungspflichtige Beschäftigung vermitteln. Das Projekt wird vom Land Nordrhein-Westfalen mit rund 5,5 Millionen Euro unterstützt. Den Förderbescheid hatte Arbeitsminister Karl-Josef Laumann im September 2017 persönlich an die Dortmunder Sozialdezernentin Birgit Zoerner übergeben. Das Besondere am Dortmunder Projekt: Langzeitarbeitslose Menschen arbeiten hier in Betrieben des ersten Arbeitsmarkts. Die Vergabe öffentlicher Aufträge dient dabei als Instrument.

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Flankierende Landesförderung des Bundesprogramms „Soziale Teilhabe am Arbeitsmarkt” in Köln und Unna kreativ umgesetzt

Im Interesse des Gemeinwohls und aller Einzelnen

(Heft 4/2017)
Das Bundesministerium für Arbeit und Soziales unterstützt mit dem Programm „Soziale Teilhabe am Arbeitsmarkt“ bundesweit langzeitarbeitslose Menschen durch öffentlich geförderte Beschäftigung und konzentriert sich dabei auf zwei Gruppen: Ein Förderschwerpunkt liegt auf Leistungsberechtigten, die wegen gesundheitlicher Einschränkungen besonderer Förderung bedürfen. Eine weitere Zielgruppe sind Bedarfsgemeinschaften mit Kindern.

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Das Programm „Öffentlich geförderte Beschäftigung NRW“ am Beispiel Essen und Neuss

Mit „dosierter Überforderung“ in Richtung erster Arbeitsmarkt

(Heft 4/2017)
Seit 2012 existiert in NRW das Programm „Öffentlich geförderte Beschäftigung NRW“ (ÖgB). Finanziert aus Mitteln der Jobcenter, des Landes NRW (ESF-Mittel), der Kommunen und der Träger (Arbeitgeber) ist es mit dem Programm nicht nur möglich, langzeitarbeitslose Menschen für 24 Monate in ein sozialversicherungspflichtiges Beschäftigungsverhältnis zu bringen, sie werden parallel durch Coaching und Qualifizierung auch für eine Vermittlung in den ersten Arbeitsmarkt fit gemacht. Rund 125 Projekte mit etwa 2.700 Teilnehmerplätzen in gemeinnützigen und öffentlichen Betrieben wurden seit der Modellförderphase 2012 – 2015 bisher gefördert. Zwei aktuelle, sehr unterschiedliche Projekte in Essen und im Rhein-Kreis Neuss haben wir besucht.

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Interview mit Dr. Frank Bauer vom IAB und Dr. Philipp Fuchs vom ISG

„Jetzt geht es um eine Institutionalisierung der Erkenntnisse auf der Bundesebene“

(Heft 4/2017)
Die Landesregierung NRW fördert seit dem Jahr 2013 Projekte im Bereich „Öffentlich geförderte Beschäftigung“ (ÖgB). Durch die Schaffung von sozialversicherungspflichtigen Arbeitsplätzen verbunden mit Coaching und arbeitsmarktnaher Qualifizierung soll die berufliche Integration von Menschen mit mehreren Vermittlungshemmnissen ermöglicht werden. Dr. Frank Bauer vom Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) und Dr. Philipp Fuchs vom Institut für Sozialforschung und Gesellschaftspolitik (ISG) haben die Projekte des Landesprogramms „ÖgB NRW“ evaluiert. Wir sprachen mit ihnen über die festgestellten Wirkungen und Effekte.

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Programme, Projekte und Perspektiven in NRW

Bekämpfung von Langzeitarbeitslosigkeit

(Heft 4/2017)
Von den 675.903 im Oktober 2017 arbeitslos gemeldeten Menschen in Nord­rhein-Westfalen waren 286.078 Menschen in NRW länger als ein Jahr arbeitslos gemeldet und gelten damit als langzeitarbeitslos. Rund die Hälfte von ihnen ist schon länger als 30 Monate im Leistungsbezug.1 Mit zunehmender Dauer der Arbeitslosigkeit sinken die Chancen auf eine Integration in den Arbeitsmarkt.

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Interview mit Klaus Konietzka, Leiter Sozialamt Mülheim

„Wir nehmen das ‚S’ im Sozialgesetzbuch sehr ernst.“

(Heft 4/2017)
Mülheim an der Ruhr ist eine von zwölf Kommunen in NRW, die an dem vom Land NRW geförderten Modellprojekt „Einwanderung gestalten NRW“ teilnehmen. Die nordrhein-westfälische Landesregierung verfolgt damit das Ziel, die rechtskreisübergreifende Zusammenarbeit zur Integration von zugewanderten Menschen in den Kommunen zu fördern. In Mülheim soll der zugewanderte Mensch mit seinen Potenzialen und individuellen Bedarfen im Mittelpunkt stehen. Damit das keine Worthülse bleibt, setzt die Kommune auf eine in der Verwaltung verankerte Kultur und Haltung. Wir haben Klaus Konietzka, Leiter des Mülheimer Sozialamts, befragt, wie und auf welcher Grundlage diese Idee in seiner Stadt umgesetzt wird.

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Weiterentwicklung eines ganzheitlichen Einwanderungsmanagements in Mülheim an der Ruhr

„Kleines Rathaus“ in einer Flüchtlingsunterkunft

(Heft 4/2017)
Die Stadt Mülheim an der Ruhr ist eine von zwölf Modellkommunen in dem Landesprogramm „Einwanderung gestalten NRW“. Sie geht insofern einen Sonderweg, als sie auf einen Integration Point verzichtet, dafür aber direkt in der kommunalen Erstaufnahmestelle ein sogenanntes „Kleines Rathaus“ eingerichtet hat, in dem alle relevanten, lokalen Behörden zusammenarbeiten. Hier erproben die Beteiligten im Rahmen des Landesprogramms entlang integrierter Dienstleistungsketten rechtskreisübergreifende Zusammenarbeit zur Bewältigung der Integration von Geflüchteten in der Praxis. Ziel ist es, ein effektives Einwanderungsmanagement als Regelstruktur für die gesamte Stadt zu etablieren.

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