„Chance Zukunft“ – Modellprojekt zur persönlichen und beruflichen Förderung junger Langzeitarbeitsloser in NRW

„Das Projekt hat mich wieder ins Leben zurückgeholt“

(Heft 1/2017)
Das im September 2015 gestartete Modellprojekt „Chance Zukunft“ stärkt arbeitslose junge Menschen im SGB II-Bezug, die durch komplexe Problemlagen und vielfältige Vermittlungshemmnisse geprägt sind, für die Rückkehr in Schule, Ausbildung oder Arbeit – und das sehr erfolgreich. Von den rund 480 jungen Menschen, die bisher teilnahmen, haben es 53 Prozent geschafft, eine Perspektive für die berufliche Zukunft zu entwickeln oder sogar schon in Schule, Ausbildung oder Arbeit einzusteigen. „Chance Zukunft“ wird mit finanzieller Unterstützung des Landes Nordrhein-Westfalen, des Europäischen Sozialfonds (ESF) und durch die finanzielle Beteiligung von 28 regionalen Jobcentern ermöglicht.

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„Kein Abschluss ohne Anschluss“ in der Stadt Bochum

Kommunale Koordinierung: „Wer macht wann was mit wem warum?“

(Heft 1/2017)
NRW hat mit dem Landesvorhaben „Kein Abschluss ohne Anschluss“ (KAoA) als erstes Flächenland ein einheitliches und effizientes Übergangssystem von der Schule in Ausbildung und Studium eingeführt. Im September 2016 wurde dazu in Düsseldorf eine erste Zwischenbilanz gezogen. Welche Fortschritte KAoA macht und wie die Kommunale Koordinierungsstelle (KoKo) gemeinsam mit der Akteursgemeinschaft den Prozess der kommunalen Koordinierung forcieren kann, ist z. B. in Bochum zu sehen. In diesem Schuljahr sind in der Ruhrgebietskommune rund 8.700 Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen 8 – 11 in die Angebote zur Berufs- und Studienorientierung des Landesvorhabens einbezogen.

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