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Editorial

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Die Fachkräfte gehen uns aus. Diesen Tenor haben seit Langem Nachrichten aus Wirtschaft und Wissenschaft. Nicht nur Ingenieure sind knapp geworden. Auch der Pflegesektor verzeichnet einen eklatanten Fehlbedarf an gut ausgebildetem Personal. Jetzt will das Land Nord­rhein-Westfalen mit dem „Aktionsplan Altenpflege 2010“ bis zu 1.000 zusätzliche Ausbildungsplätze für Altenpflegefachkräfte schaffen. Näheres dazu unter „Pflegefachkräfte werden händeringend gesucht“. [mehr]

 

 
Regionales Übergangsmanagement

Transparent, individuell und koordiniert

(Heft 2/2010)
Innerhalb von zwanzig Jahren ist im Übergangsprozess von der Schule in den Beruf eine Angebotsvielfalt entstanden, die nicht nur für Jugendliche kaum mehr überschaubar ist. Jetzt sollen in Nordrhein-Westfalen neben dem Modellprojekt „Ein-Topf“ auch die ESF-kofinanzierten Programme ILJA und STAR für mehr Qualität und Transparenz bei der Berufsvorbereitung sorgen.

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Interview mit Rainer Schulz vom HIBB, Hamburg

„Das Qualitätskriterium muss die gesicherte Anschlussperspektive sein“

(Heft 2/2010)
Mit dem „Rahmenkonzept für Primar-, Stadtteilschule und Gymnasien“ sind die Konturen der aktuellen Hamburger Bildungsoffensive deutlich zu erkennen, insbesondere die Neukonzipierung des Übergangs von der Schule in den Beruf. Die G.I.B. sprach mit Rainer Schulz, dem Geschäftsführer des Hamburger Institut für Berufliche Bildung. Das HIBB wurde 2007 als Landesbetrieb gegründet und ist für die Steuerung, Beratung und Unterstützung, das Monitoring und die Weiterentwicklung des Systems beruflicher Bildung in Hamburg zuständig. Das HIBB ist Schulträger und nimmt die Aufsicht über die beruflichen Schulen wahr.

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Jugend und Beruf[mehr]

Vom Pilotprojekt zum Regelangebot

Das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales (MAGS) startete 2006 das durch den Europäischen Sozialfonds kofinanzierte Pilotprojekt „3. Weg in der Berufsausbildung in NRW“. Zunächst mit rund 850 jungen Menschen gestartet, wurde es im September 2008 um weitere 900 Plätze aufgestockt.
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Wege in Arbeit[mehr]

Zur Arbeitsaufnahme entlassen

Hinter ihnen liegt eine verbüßte Haftstrafe, nicht wenige kämpfen mit Alkohol- oder Drogenprobleme, meist haben sie noch keinen festen Wohnsitz und sie suchen eine Arbeit. Die Rede ist von Entlassenen aus einer Justizvollzugsanstalt. Jetzt soll „INA – Integrationsplanung, Netzwerkbildung, Arbeitsmarktintegration“, ein vom Arbeitsministerium und vom Justizministerium Nordrhein-Westfalens und ESF-kofinanziertes innovatives Modellprojekt, ein erweitertes Übergangsmanagement für Strafgefangene entwickeln und erproben, das ihnen den Weg aus der Haft in eine Beschäftigung weist und so das Rückfallrisiko senkt. Zwei Merkmale machen das Projekt einmalig in der deutschen Präventionspolitik zur Integration ehemaliger Strafgefangener: Das arbeitsmarktorien­tierte Fallmanagement, das unmittelbar mit der Aufnahme der Gefangenen in den Vollzug beginnt, sowie die Verknüpfung vollzugsinterner Maßnahmen mit außervollzuglichen Reintegrationshilfen.
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Beschäftigungsfähigkeit[mehr]

TalentKompass NRW

In Weiterbildung und Bildungsberatung boomt das Thema Kompetenzfeststellung. Sichtbarer Ausdruck ist die große Vielfalt der entwickelten Verfahren, so zum Beispiel der von einigen Bundesländern offiziell eingeführte ProfilPASS, das Kompetenzdiagnostik-Verfahren KODE® und der Laufbahnberatungsansatz Kompetenzenbilanz. Bei diesen Beispielen handelt es sich um einige der wenigen methodologisch elaborierten, theoretisch begründeten und in größerem Umfang auch praktisch eingesetzten Instrumente.
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Kolumne[mehr]

„Aktionsplan Altenpflege 2010: Heute in qualifizierte Ausbildung investieren für den Fachkräftebedarf von morgen!“

Der demografische Wandel stellt uns vor große Herausforderungen: In Zukunft wird die Inanspruchnahme von Pflegedienstleistungen in einer alternden Gesellschaft deutlich zunehmen. Wir gehen davon aus, dass bis ins Jahr 2020 die Zahl pflegebedürftiger Menschen deutlich auf rund 650.000 ansteigen wird. Damit wird sich der Bedarf an qualifizierten Altenpflegekräften weiter erhöhen. Dabei gilt auch für den Bereich der Gesundheitswirtschaft: Wer morgen qualifizierte Fachkräfte will, muss bereits heute in die Ausbildung investieren.
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