Vorteile für Unternehmen, Beschäftigte und öffentliche Kassen
Faire Alternativen zu Minijob und Leiharbeit
(Heft 2/2012)
Ein wachsender Anteil des gesellschaftlichen Arbeitsvolumens wird in Form von Minijobs und Zeitarbeit erbracht. Jetzt sollen zwei vom Ministerium für Arbeit, Integration und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen geförderte Projekte zur Sicherstellung fairer Arbeit nach Alternativen zu den teils prekären Beschäftigungsformen forschen.
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Interview mit Frank Neukirchen-Füsers
Minijobs wieder in das Regelsystem zurückführen
(Heft 2/2012)
2003 trat das zweite Hartz-Gesetz in Kraft (Minijobreform) und vereinfachte die Schaffung sogenannter 400-Euro-Jobs. Durch das Haushaltsbegleitgesetz 2006 wurde die pauschale Beitragsbelastung für Arbeitgeber angehoben, um die Inanspruchnahme von Minijobs bei Arbeitgebern unattraktiver zu machen. Doch trotz der erhöhten Beitragsbelastung erlebten Minijobs einen wahren Boom in der privaten Wirtschaft.
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Die aktuelle Situation in den Bereichen Leiharbeit und temporäre Beschäftigung
Breite Brücke oder schmaler Steg?
(Heft 2/2012)
Ist Leiharbeit ungerecht, führt in prekäre Beschäftigung und wird genutzt, um Stammbelegschaften durch schlechter bezahlte und leicht zu entlassende Arbeitskräfte zu ersetzen, oder ist Leiharbeit für Langzeitarbeitslose die lang ersehnte Brücke in den Arbeitsmarkt und für Unternehmen der Kunstgriff für mehr Flexibilität bei veränderten Auftragslagen? – Der Versuch einer Bestandsaufnahme anhand einiger neuerer Untersuchungen.
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Empirische Befunde für NRW
Atypische und prekäre Beschäftigung
(Heft 2/2012)
Bereits seit den 1990er Jahren ist auf dem Arbeitsmarkt der Trend erkennbar, dass die sogenannten atypischen Beschäftigungsverhältnisse (Teilzeitarbeit, geringfügige Beschäftigung, Leiharbeit und befristete Beschäftigung) deutlich stärker zunehmen als Vollzeitarbeitsverhältnisse bzw. Normalarbeitsverhältnisse.
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Interview mit Dr. Bernd Benikowski
„Zeitarbeitsunternehmen müssen ihre Arbeitsplätze attraktiver gestalten, sonst werden sie vom Markt verschwinden!“
(Heft 2/2012)
Das TrainingsZentrumZeitarbeit (TZZ) in Dortmund ist ein Bildungs- und Beratungsinstitut mit dem Schwerpunkt Zeitarbeit. Für Unternehmen der Zeitarbeit und andere Akteure des Arbeitsmarktes führt das TZZ Trainings- und Weiterbildungsmaßnahmen wie auch Beratungen durch und erstellt Konzepte und Studien zu verschiedenen Aspekten der Zeitarbeit. Geschäftsführer des TZZ ist Dr. Bernd Benikowski. Der Bildungswissenschaftler berät Personaldienstleister bei Veränderungsprozessen.
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Ausstellung des LWL-Industriemuseums in Solingen
Gute Arbeit - Von Wünschen und Wirklichkeiten
(Heft 2/2012)
Zehn Stunden am Tag, sechs Tage die Woche – und das von der Kindheit bis zum Lebensende: Arbeit war für die meisten Menschen früher lediglich harter Broterwerb. Auch heute dient Arbeit der Existenzsicherung. Aber immer mehr Frauen und Männer definieren auch ihr Selbstverständnis und ihre Lebenszufriedenheit über ihren Job.
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Jugend und Beruf[mehr]
Gute Aussichten im Bergischen Land
Das nordrhein-westfälische Arbeitsministerium hat den Rheinisch-Bergischen Kreis (RBK) als eine der sieben Referenzkommunen ausgewählt, die das neue Übergangssystem Schule – Beruf exemplarisch umsetzen sollen. Dass der Kreis zu diesen sieben Vorreitern gehört, hat gute Gründe. Er hat Weitblick und Eigeninitiative bewiesen. Berufsorientierung ist an den Schulen der acht kreisangehörigen Städte und Gemeinden schon seit vielen Jahren kein Fremdwort mehr. In Teilbereichen geht die heute bereits bestehende Praxis sogar über das vom Ausbildungskonsens entwickelte Modell für den Übergang Schule – Beruf hinaus.
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Wege in Arbeit[mehr]
Potenziale An- und Ungelernter nutzen
In den nächsten 25 Jahren gehen gut qualifizierte geburtenstarke Jahrgänge in Rente. Sie können nur zum Teil durch jüngere Arbeitskräfte ersetzt werden. Damit aus dem Fachkräftebedarf kein akuter Fachkräftemangel wird, sind vielfältige präventive Maßnahmen nötig. Dazu gehören auch eine intensivere berufliche Weiterbildung bis zum Berufsabschluss (Nachqualifizierung) sowie die Nutzung von Qualifizierungspotenzialen An- und Ungelernter.
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Themenübergreifend[mehr]
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